AStA - der FH Bochum

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Studiengebühren

Studiengebüren an der BO

Nach längeren Diskussionen wurden die Studiengebüren für die BO auf 400 € festgelegt.

 

Weitergehende Informationen findet ihr unter:

Studienbeitragsmodell ab 2007

Eine wichtige Neuerung betrifft Euer Studium ab dem Sommersemester 2007: Zu diesem Zeitpunkt (für die Erstsemester bereits ab dem WS 06/07) hat jede Hochschule des Landes NRW die Möglichkeit, von ihren Studierenden bis zu 500 Euro als Studienbeiträge zu erheben. Ziel ist es, zusätzliche Finanzmittel für die Ausstattung und das Studienangebot zu generieren. Mit der Beitragserhebung sollen die Studierenden auch zu einem zügigeren Studienverlauf motiviert werden. Das erwartete Beitragsaufkommen ist nicht unerheblich, schließlich studieren in Land NRW die meisten Studierenden in einem deutschen Bundesland (Allein im Ruhrgebiet sind dies ca. 160000 Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen und Fachhochschulen). Neu sind die Konzepte der NRW-Landesregierung allerdings nicht: Bereits 1997 forderte der damalige Zukunftsminister der Bundesregierung Jürgen Rüttgers (heute Ministerpräsident des Landes NRW) eine Erhebung von Studiengebühren in der Höhe von 1000 DM (ca. 510 Euro). Die Beiträge werden dabei zum Zeitpunkt der Einschreibung bzw. der Rückmeldung erhoben; gleichzeitig hat jede/r Studierende mit einer Studiendauer bis zum 1,5-fachen der jeweiligen Regelstudienzeit den Anspruch auf Unterstützung durch einen Kredit der NRW.Bank. Mögliche Ausfallrisiken werden hierbei von einem Fonds übernommen, in den die beteiligten Hochschulen einen Teil des Beitragsaufkommens abführen als Sicherheit. Ausnahmen von der Beitragserhebung sowie Ermäßigungen und Erlasse sind ebenfalls vorgesehen: Wer sich von Euch z.B. in einem Gremium der Hochschule wie dem AStA oder den Fachschaften engagieren möchte, bekommt Freisemester angerechnet. Kritisch anzumerken ist, dass für die Hochschulen ein nicht zu vernachlässigender Verwaltungsmehraufwand durch die Betreuung des Beitragssystems entsteht und sich deshalb die zu erwartenden Einnahmen schnell relativieren werden. An verschiedenen Hochschulen in NRW z.B. der Ruhr-Universität Bochum wurden Meinungsumfragen der Rektorate/der Studierendenschaften durchgeführt, welche sich mehrheitlich gegen die Einführung von Studienbeiträgen ausgesprochen haben. Bedenklich erscheint vor diesem Hintergrund auch die Entwicklung einer „Bezahlmentalität“, die den Studierenden nur noch als Leistungsempfänger wahrnimmt, nicht jedoch als Interessenten für individuell durchaus unterschiedliche Bildungsziele. Eine mögliche Abschreckungswirkung gerade in sozial/ökonomisch benachteiligten Schichten erscheint durchaus beabsichtigt. Inwieweit sich eine Änderung bzw. evtl. sogar eine Abwendung von Studienbeiträgen auf breiter Ebene ergibt, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.

Weitere wissenswerte Informationen gibt es unter folgenden Internetadressen:

Zusätzliche Information