Hochschule Bochum - bochum university of applied sciences

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Webcam vom Hörsaalneubau H 9

Bereits im Juli 2016 fiel der Startschuss für die Bauarbeiten: Die BO bekommt einen neuen Hörsaal. Bislang hat Bochums größte Fachhochschule nur Auditorien mit weniger als 190 Plätzen; für größere Vorlesungen und Lehrveranstaltungen mussten die Dozentinnen und Dozenten nicht selten in die Ruhr-Universität ausweichen. Das kann in Zukunft anders werden. Der unterhalb der BOlounge (Cafeteria) entstehende Hörsaal H 9 soll rund 350 Studierende fassen und so manchen Engpass der Vergangenheit angehören lassen.

Zur Planung und zum Bau des neuen Hörsaals greift die Hochschule nicht auf den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW zurück, sondern wird selbst zum Bauherrn. In dieser Rolle hat sie bereits vor einigen Jahren beim Bau des Geothermiezentrums Erfahrungen sammeln können. Ganz ohne Mehraufwand für den Lehrbetrieb und ohne etwas Baulärm wird die Fertigstellung des Hörsaals allerdings nicht möglich sein.  Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock: "Aber wir gehen davon aus, dass solche Umstände schnell vergessen sein werden, wenn der Hörsaal im nächsten Jahr seinen Beitrag zum Raumangebot der Hochschule leisten wird!"

Der barrierefreie und auf der Galerie mit großen Fenstern ausgestattete Hörsaal wird nach seiner Fertigstellung allen Fachbereichen zur Verfügung stehen. Der Eingang des mit neuster Technik ausgestatteten Vorlesungssaal wird sich an der BOlounge befinden. Der Grundgedanke eines möglichst nachhaltige Gebäudes wird bereits in seiner Erscheinung erkennbar werden: das hölzerne Traggerüst wird im Hörsaal deutlich sichtbar sein.

Ebenfalls nachhaltig angelegt werden die Wärme- und Kälteversorgung des neuen Gebäudes sein. Denn diese werden unabhängig vom Heizungssystem der Hochschule betrieben und mit Erdwärme versorgt. Dazu werden in dem vom Internationalen Geothermiezentrum an der Hochschule entwickelten Geostar-Verfahren zwölf 150 Meter tief reichende Wärmesonden in den Untergrund neben dem jetzt entstehenden Hörsaal eingebracht. Die so zugängliche Erdwärme kann mit Hilfe einer Wärmepumpe den Hörsaal mit einer Wärmeleistung von 86 Kilowatt versorgen und direkt ohne Einsatz einer Kältemaschine mit 55 kW kühlen. Durch das Geostar-Verfahren, bei dem alle Sondenlöcher von einem Punkt aus gebohrt werden, spart die Hochschule mehrere Wochen Zeit, weil die Bohranlage (zum Einsatz kommt der BO.REX - Bochum Research and Exploration Drill Rig - des Geothermiezentrums) nicht umgestellt werden muss und der Anschluss der Sonden an die Versorgungsanlage des Hörsaals einfacher wird. Neben den Bohrarbeiten wird ein umfangreiches wissenschaftliches Begleitprogramm durchgeführt.

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