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Spamfilter

SpamMails

Definition
Eine elektronische Nachricht ist Spam, wenn

 

  1. die persönliche Identität und der Kontext des Empfängers nicht relevant ist, weil die Nachricht (Werbeanzeige) auf viele andere mögliche Empfänger gleichmäßig anwendbar ist
    und
  2. der Empfänger nicht ausdrückliche sein Einverständnis erklärt hat, das er derartige Nachrichten vom Versender beziehen möchte.

Icon externer Link www.spamhaus.org/definition.htmlIcon externer Link 

SPAM  -  Die Bedeutung des Wortes  -
oder: Monty Python - Schweinefleisch und jede Menge Gerümpel

SPAM® ist ein Produkt der Firma Hormel Foods Corporation, USA: Eine Dose gewürztes Schweinefleisch und Schinken - auch als Frühstücksfleisch bezeichnet.
Der Name ist ein Kunstwort aus Buchstaben der Bezeichnung spiced pork and ham. Bis hierher hat die Geschichte des Wortes SPAM noch rein gar nichts mit Computern zu tun.
Der nächste Schritt in der Entwicklung des Wortes stammt von der englischen Komikergruppe Monty Python. In einem Icon externer Link Sketch in Monty Python's Flying Circus wird der Begriff "Spam" in wenigen Minuten mehr als 120mal wiederholt.
Wegen dieser massenhaften Wiederholung desselben Wortes in kurzer Zeit übernahmen Usenet- Benutzer den Begriff auch für ihr Medium: Das massenhaften Verbreiten desselben Artikels in den Newsgroups wurde ebenfalls mit "Spam" bzw. dem entsprechenden Verb "spamming" bezeichnet. Von dort wurde der Begriff später auf eMails übernommen. Gemeint ist immer ein massenhaftes Verbreiten ("zumüllen") ein und derselben Sache.

Andere Bezeichnungen für Spam-Mails sind Junk-Mails (junk = Gerümpel) oder offizieller UCE (Unsolicited Commercial Electronic Mail) oder auch UBE (Unsolicited Bulk E-Mail).

Maßnahmen gegen SPAM
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Spamflut einzudämmen
Die Häufigsten sind unter den Begriffen Whitelisting und Blacklisting bekannt
in beiden Fällen wird der Header einer ankommenden EMail überprüft.
Stimmen dabei Merkmale der Mail mit einer Positiv-Liste (Whitelisting) überein,
wird die Mail zugestellt.
Wenn dabei Merkmale der Mail mit einer Negativ-Liste (Blacklisting) übereinstimmen, wird das Betreff-Feld der Mail mit dem Präfix <*SPAM*> versehen bevor die Mail zugestellt wird.
beim Greylisting wendet man eine andere Methode an.
Spam wird meist mit nicht RFC-konformer Software verschickt. Dies hat zur Folge, dass nach einem temporären Fehler des Zielmailservers die Email nicht wieder in die Warteschlange zurückgelegt wird, um die Zustellung der Email kurze Zeit später erneut zu versuchen.
Personen und Organisationen, die Spam verschicken, wollen eine möglichst grosse Anzahl an Spammails zu verschicken. Es kommt ihnen nicht darauf an, alle angeschriebenen Mailserver zu erreichen.
Das ermöglicht folgende Vorgehensweise:
Zunächst blockt man alle eingehenden Emails vorübergehend und teilt dem sendenden Server eine temporaere Unzustellbarkeit mit. Gleichzeitig wird in einer Datenbank die Absender- und Empfänger- Emailadresse sowie die Absender-IP vermerkt. Diese Kombination wird als Triplet bezeichnet. Ein Nicht- Spam-Server wird nun nach einer Pause von mehreren Minuten erneut versuchen, die Email zuzustellen. Gibt es einen gleichlautenden Eintrag in der Datenbank (Triplet), so wird die Email dem Empfänger zugestellt und der Absender wird in die Whitelist-Datenbank eingetragen.
Ist beim ersten Zustellversuch einer Email Absender- und Emfängeradresse sowie Absender-IP noch nicht in der Datenbank vermerkt, erfolgt eine Ablehnung an den sendenden Mailserver. Handelt es sich um einen Spamer, so wird dieser in den wenigsten Fällen einen zweiten Versuch der Zustellung der Email mit einem identischen Triplet unternehmen. Handelt es sich um einen "sauberen" Mailserver, so wird er den in der RFC vorgeschriebenen zweiten Zustellversuch mit identischem Triplet versuchen.

Sind Absender- und Empfängeradresse sowie Absender-IP einmal in der Whitelist-Datenbank vermerkt, werden alle weiteren Emails des Absenders sofort und ohne Verzögerung dem Empfänger zugestellt.

Bei allen beschriebenen Methoden handelt es sich um kein Allheilmittel. Eine automatische vollständige Spamerkennung ist unmöglich.
Man kann jedoch durch eine Kombination verschiedener Techniken mehr als 90% der unerwünschten Mails herausfiltern.

weiter führende Informationen:
Icon externer Link http://de.wikipedia.org/wiki/Spam
Icon externer Link http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting
Icon externer Link http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Liste#Schwarze_Listen_im_Zusammenhang_mit_E-Mail
Icon externer Link http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Liste

Zusätzliche Information

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  • Netzwerk (0) Keine Störungen bekannt.
  • Server (0) Keine Störungen bekannt.

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