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Virenschutz

Viren
Viren sind Programme, die ihren eigenen Programmcode in andere Programme einbauen („infizieren“) können. Wird das infizierte Programm ausgeführt, wird auch der schädliche Programmcode ausgeführt und ein neues Programm infiziert.
Betroffen sind daher in der Regel Programme mit den Endungen .exe, .com, .sys, .ovl oder .dll und .pif.
Gern werden auch Bildschirmschoner (.scr) von Viren infiziert. Aber auch Dateien von Office- Anwendungen die Makros enthalten können, können schädlichen Programmcode (sog. Makro-Viren) enthalten. Diese werden beim Öffnen des Dokuments ausgeführt.
Die Aktionen des schädlichen Programmcodes sind vielfältig und reichen bis zur Zerstörung aller Daten auf der Festplatte.

Würmer
Würmer sind Varianten von Viren, die sich selbsttätig in Datennetzen (Internet) verbreiten. Bevorzugt wird dabei der E-Mail-Dienst genutzt. Hier versendet sich der Virus als Anlage einer E-Mail. Die Adressen der Empfänger holt sich der Virus meist aus dem E-Mail-Adressbuch. Hier gelten die E-Mail- Programme Outlook bzw. Outlook- Express gemeinhin als Einfallstore.

Trojaner
Trojaner sind Programme, die neben der schädlichen Funktion vielfach eine für den Anwender nützliche Funktion haben. Über Trojaner ist es möglich, die vollständige Kontrolle über einen infizierten Rechner zu erlangen. Der schädliche Programmcode ist in diesem Fall eine Hintertür (Backdoor), über die eine „Fernsteuerung“ des Rechners realisiert wird.

Hoaxes
Hoaxes (engl. hoax, altengl. hocus: Scherz, Falschmeldung) sind Warnungen vor (angeblichen) Viren, die sich per E-Mail verbreiten sollen. Diese „Warnungen“ werden meist von gutgläubigen Usern verbreitet, die diese selbst per E-Mail erhalten haben. In der E-Mail steht dann häufig, man solle diese E- Mail an alle bekannten Adressaten weiterleiten.
Diese Warnungen haben in Bezug auf die Gefährlichkeit der vermeintlichen Viren keinen ernstzunehmenden Hintergrund. Vielmehr stellen diese „Warnungen“ den eigentlichen Virus dar, denn sie richten erheblichen Schaden an, in dem sie Menschen verunsichern und ggf. zu Handlungen verleiten, die denen eines Virus (z. B. Löschen wichtiger Systemdateien) gleichkommen. Außerdem belasten sie durch ihre nicht geringe Zahl das Internet durch nutzlosen Datenverkehr. Generell werden nie echte Virus-Warnungen auf diese Weise verbreitet!

Grundregeln zur Vorbeugung
Die Vielzahl der Viren, Würmer und Trojaner muss nicht zwangsweise dazu führen, andere E-Mail-Programme einzusetzen, oder gar auf Office- Anwendungen zu verzichten.

Es sollten aber einige Grundregeln durch die AnwenderInnen strikt beachtet werden:

  • Aktualisieren Sie laufend die Software Ihres Viren-Scanners und laden Sie regelmäßig (täglich!) die Virenkennungen neu. Am besten ist der Einsatz eines automatischen Viren-Updates.
  • Nutzen Sie hierzu den Service der Hochschule (automatisches Update vom Sophos-Virenscanner).
  • Laden Sie regelmäßig Sicherheitspatches in Ihr Betriebssystem
    Nutzen Sie hierzu den Service der DVZ (automatisches Update von Betriebssystemen)
  • Aktualisieren Sie laufend Ihr E-Mail- Programm und Ihren Web- Browser.
  • Führen Sie niemals Programme aus, die Ihnen im Anhang einer E-Mail zugeschickt werden
  • Führen Sie auch dann niemals Programme aus, wenn Sie den Absender kennen oder der Absender vertrauenswürdig ist – die Absenderadresse könnte von einen Virus/Wurm gefälscht sein
  • Deaktivieren Sie das automatische Ausführen von Programmen, bzw. das Starten einer Anwendung für in einer Anlage enthaltene Dateien bzw. Office- Dateien.
  • Führen Sie auch dann niemals Programme aus, wenn Sie den Hinweis auf einen entdeckten Virus von Ihrer VirenschutzSoftware erhalten.
  • Verzichten Sie auf den Versand von E-Mails im HTML-Format. Nutzen Sie hierfür reinen Text!


Weitere Informationen zum Thema Viren und Sicherheit

Zusätzliche Information

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