Familiengerechte Hochschule

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Familientag an der Hochschule Bochum am Fr., 22. Oktober 2010

Rundum ein Erfolg – 3. BO-Familientag

Familientag an der BO

Neue und bewährte Aktionen bot der 3. BO-Familientag am 22. Oktober. Ein abwechslungsreiches Programm brachte Beschäftigten, Studierenden und ihren Angehörigen Arbeitsfelder in der Hochschule nahe. Organisatorin Brigitte Kriebel hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ mit Leben zu füllen.

Am Anfang stand die Stärkung am opulenten Frühstücksbuffet. Das Akafö hatte in der Mensa aufgefahren, was Groß und Klein schmeckt. Bei Rührei, Lachs oder Müsli konnte sich die bunte Schar aus fast 200 Mitarbeitern und ihren Angehörigen austauschen.

Anschließend sorgte der Luftballonwettbewerb für ein ungewohntes Bild über Bochum-Querenburg. Von der Wiese hinter der Mensa schwebten mehr als Hundert Ballons Richtung Osten und verzierten den herbstlich-grauen Himmel mit roten Tupfern. Viele Antwortkarten sind bereits zurückgekehrt. Das Sauerland war Hauptlandeplatz.

Die Angebote der Fachbereiche hatten sich ganz auf die Jüngsten eingestellt. Neu im Programm waren das Baustofflabor (Betonfiguren gießen, FB B), das Zentrale Elektronik-Labor (Schall sichtbar machen, FB E) und das Grundlagenlabor (Elektrische Experimente, FB E). Kindgemäße Erklärungen und Beispiele machten es auch für Erwachsene leichter zu verstehen, was sich hinter Forschungsprojekten verbirgt.

Auf den Entdeckungstouren durch Labore und Werkstätten gab es spannende Einblicke: Warum hören Kinder höhere Töne als Erwachsene? Wie funktioniert das Solar Car? Hexe, Kürbis oder Gespenst – das Modellbauatelier des Fachbereichs hatte an den bevorstehenden Halloween-Abend gedacht und versorgte die Jüngsten mit Dekoration zum Mitnehmen. Zuvor wurde der Werdegang eines Architekturmodells vom Entwurf bis zur Fertigstellung erklärt. Die Fahrsimulatoren der Fachbereiche E und M waren wieder d e r  Renner. Alle Kinder – aber nicht nur die – wollten wenigstens ein paar Minuten am Lenkrad sitzen und in scheinbar rasender Fahrt Hindernisse umkurven. Das Kinderprogramm auf der Mensaempore konzentrierte sich auf spielerische Angebote wie Malen und Basteln. Bei der Schnitzeljagd durch die Bibliothek Technik gingen wie im vergangenen Jahr kleine Jägerinnen und Jäger auf die Pirsch.

Gegen 14 Uhr traten die Besucher den Heimweg an, voller Eindrücke aus einem mehrstündigen Programm mit den Höhepunkten der BO-Forschung. Auch Brigitte Kriebel war zufrieden: „Der Zuspruch war gut und alles hat prima geklappt“.

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