IBA-Projekt 011

Grünzug F

Objekt:
Landschaftspark
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Adresse:
Dortmund,CastopRauxel,Waltrop
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Bauherr:
Stadt Dortmund
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Architekt:
Büro "Grünplan"
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Sonstige Planer:
Stadt Dortmund

Abb.1:Naherholung im Grünzug

Abb.2:Wanderweg

 

 

 

 

 

Abb.3:Lageplan

 

 

 

 

Landschaftspark
Regionaler Grünzug F



Im Grenzbereich zwischen den Städten Castrop- Rauxel, Dortmund und Waltrop erstreckt sich der Grünzug F auf 8.800 Hekter und ist damit der flächenmäßig größte Grünzug im Emscher Landschafspark.Mit der Vision eines erlebaren „Landschafs- und Erholungsparks“ vor Augen wollen die Planerinnen und Planer hier sowohl dem Naturschutz als auch den Erholungsbedürfnissen der Bevölkerung Rechnung tragen.
Dieser „Freiraum“ ist aber stark zerschnitten durch Infrastruktureinrichtungen und die Folgewirkungen des Bergbaus.Hier befinden sich allein drei Autobahnen,zwei Schiffahrtskanäle sowie ein dichtes Schienennetz der Bundesbahn und verschiedene Werksbahnen. Insgesamt ein kleinteiliges, unstrukturirtes und wenig überschaubares „Landschaftsmosaik“ im Spannungsfeld zwischen bebauten Bereichen und Freiraum. Landwirtschaftliche Nutzung bestimmt weite Teile und dennoch konnten sich in der Abgeschiedenheit einzelner Bereiche - Zechenbahntrassen,Bergsenkungsseen - wertvolle Biotope entwickeln.

Für die Entwicklung dieses Grünzugs gelten die Leitthemen:

  • Freiraumentwicklung in der Siedlungsrandzone und
  • Freiraumentwicklung in der Landschaftsmitte mit Emscher und Dortmund-Ems-Kanal

Der Siedlungsrand als eine histo-risch,insbesondere durch die Indusriealiesierung und ihre Folgewirkungen geformte Grenze, soll gestalterisch und funktional neu organisiert werden. Ziel ist das „Aufbrechen“ des Siedlungsrandes und damit die Vernetzung zwischen siedlungs- und landschaftsbezogenem Freiraum. Ein Schwerpunktbereich der Rahemenplanung ist dabei die „Ortsrandschiene Castop-Rauxel“ ,die vom Bahnhof Bövinghausen über die vorhandene Werksbahntrasse zur Landmarke Halde Schwerin und von dort entlang des Deininghausener Bachsystems,das naturnah umgestaltet wird bis zum ehemaligen Zechengelände Viktor verläuft.

Gleiches gilt für die Teilvorhaben „Ortsrandschiene Waltrop“,“Grünzug von Kanal zu Kanal“ und „Ortsrandschiene Dortmund-Bodelschwingh/Rahmer Wald“. Die Siedlungsrandbereiche im Osten und Westen der Stadt Waltrop sollen so gestaltet werden,daß die innerstädtischen Grünverbindungen erweitert und mit der „Heckenlandschaft“ im Landschaftspark,die dort als Mittel der ökologischen und ästhetischen Gestaltungen geplant ist,verbunden werden. Der Schleusenpark Waltrop nimmt zur Präsentation historischer und morderner Technikbauwerke im Emscher Landschaftspark eine exponierte Stellung im Handlungsrahmen des Ökologieprogramms ein.

Im Dortmunder Bereich wird es darauf ankommen,die Landschafsteile zwischen den ehemaligen Zechenanlagen Westhausen,Hansemann,Minister Stein, Hansa und Gneisenau zu entwickeln.Der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals und die damit verbundene Entspundung des Kanals eröffnete die Möglichkeit,die „Kanalschiene“ neu zu gestalten.

Literatur:
IBA-Projekt-Katalog,Frühjahr 1993

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