IBA-Projekt 061

CEAG - Dortmund Nord

Objekt: Wohnen auf dem CEAG-
Gelände

Adresse:Eberstrasse
Dortmunder Nordstadt

Bauherr: Stadt Dortmund

Architekt: Architekturbüro

HubertRies,Graz

Sonstige Planer:

Planung / Bauzeit: 1994-199?
Grundfläche: 5 Hektar
Wohneinheiten: 250..Zentrale
.

  • Zentrale Idee des preisgekrönten Entwurfes ist die viergeschossige "Wohnmauer",die sich von vier-bis zu zweigeschossigen Gebäuden abtreppt
    (alle Entwürfe : Büro Riess,Graz )

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........................Fassade vor der Neugestaltung
......................................( Rückansicht )

....................... ............................Neugestaltete Frontfassade

Lageplan des CEAG - Geländes
dortmunder Nordstadt

Am Rande der nördlichen Dortmunder Innenstadt liegt das 5 Hektar große ehemaliege Werksgelände der CEAG-
Dominit-Industriefilter-Fabrik-eine der letzten zusammenhängenden Flächen in der Dortmunder Nordstadt. Das Gelände bietet gute Voraussetztungen für den Bau neuer Wohnungen :
die Nähe zum Zenttrum,die bereits vorhandene Versorgungseinrichtungen,die gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrs- und Straßennetz sowie die großzügigen Grün-und Freiraumflächen in der nahen Umgebung.

Von den ehemaligen Firmenbauten bleibt nur das Verwaltungsgebäude erhalten das für Bürozwecke oder Wohnungen umgebaut werden soll.Die Einbindung des Standortes wird u.a. über die verkehrsberuhigte Umgestaltung der Eberstraße erfolgen . Ergänzend zum Wohnungsbau ist eine Kindertageseinrichtung für vier altersgemischte Das Wohnungsbauprojekt soll Impuls geben für die Stadtentwicklung im Dortmunder Norden. Neben der städtebaulichen und gestalterischen steht auch die ökologische Qualität der neuen Bauten im Vordergrund.Die Wohnungen sollen benutzerfreundlich und zweckmäßig sein. Nicht ein bestimmter Wohnungstyp ist gefragt,sondern eine Wohnungsvielfalt,die offen ist für unterschiedliche Wohn-und Lebensgewohnheiten.

Die grundlagen der Planung wurden Ende 1992 in einem städtebaulichen Ideen-und Realisierungswettbewerb im kooperativen Verfahren mit acht Architekturbüros ermittelt. Den ersten Preis erhielt das Grazer Büro Hubert Riess.

DerEntwurf sieht vor,entlang der Eberstraße eine viergeschossiege "Wohnmauer" zu bauen,die dann wie eine Treppe zu zweigeschossiegen Wohnungen abfällt.Hiermit ist eine relativ große Wohndichte Gewährleistet. Die Wohnungen selbst zeichnen sich durch ihre flexieblen Grundrissqualitäten aus. Auch wird das Zusammenleben unterschiedlicher Nutzergruppen in der Siedlung sehr sensibel bedacht.Ab Anfang 1993 wird das Gelände saniert und für die Bebauung vorbereitet.
Den bis jetzt auf dem Gelände ansässigen Mietern,die die größtenteils einfachen und baufälligen Hallen unterschiedlich nutzten ,werden Ausweichorte angeboten. Die hier aktiven Rockmusiker und Künstler erhalten über die Stadt Dortmund durch Ankauf eines Gebäudes im Stadtteil ein neues Domizil.

Baubeginn ist 1994.


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