IBA-Projekt 062

Erneuerungssiedlung Fürst Hardenberg

Objekt: Bewohnergetragene
Erneuerung der Siedlung Fürst
Hardenberg, Dortmund
Adresse:
44147 Dortmund, Lindenhorst
Bauherr:
Stadt Dortmund Treuhandstel-
le f. Bergmannswohnstätten
GmbH, Essen
Quartiersarchitekt:
WohnBundBeratung NRW,
Dortmund
Architektur:
Gerald Krysta
Bestand:
290 Wohnungen von 1923
Neubau:
ca. 30 Wohnungen
Renovierung:
seit 1976

Typischer Straßenzug:

 


TypischerStraßenzug:


Ehemaliges Gemeindehaus:


Landkarte / Wegbeschreibung:

Die Siedlung "Fürst Hardenberg"im Stadtteil Lindenhorst gehört zu den wenigen architektonisch und städtebaulich geschlossenen Bergarbeitersiedlungen im Dortmunder Raum. Die zwischen 1923 und 1929 erbaute Siedlung wird nun umfassend nach denkmalpflegerischen und ökolog. Gesichtspunkten erneuert.
Auf einer Restfläche innerhalb der Siedlung entstehen ca. 30 neue Wohnungen.

Der historische Bestand:
Ziel der bewohnergetragenen Erneuerung "Fürst Hardenberg" ist es, die gestalterischen und sotialen Qualitäten der Siedlung zu stärken und langfristig zu sichern.Die Bewohner waren von Beginn an an der Erarbeitung des Rahmenplans und des Modernisierungskonzeptes beteiligt.
Als Ansprechpartner diente hierzu ein Quartiersarchitekt.
Schwerpunkte des Rahmenplans sind:
--denkmalgerechte Erneuerung
--Modernisierung/ Renovierung der Wohnungen
--Umgestaltung der öffentlichen Freiflächen und Plätze
--Wohnungsbau auf brachgefallenen Flächen innerhalb der Siedlung
--Umnutzung des Ledigenheim


Neubau:
Mitder Ausschreibung eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbes für den Neubau von 30 Wohnungen innerhalb der bestehenden Siedlung wurden 2 Ziele verfolgt:
-- die Umsetzung einer qualitätvollen Architektur unter dem Motto "Wohnen im Garten"
-- die Förderung junger Architekten
--Umnutzung des Ledigenheims

Eigener Kommentar zu den Neubauten:
Die neu entstandenen Gebäude innerhalb der Siedlung passen sich nicht der vorhandenen Architektur an. Ohne Berücksichtigung der Siedlungsstrucktur wurden einfach Wohnblöcke hingestellt, die Kleinteiligkeit der Siedlung geht dadurch verloren.

 

 

Quelle:
IBA "Emscherpark" Katalog
1973

 

 

 


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