IBA 069

Marina-Horsthausen, Herne

 

Objekt:
Marina mit Yachthafen
Herne-Horsthausen


Bauherr:
INPRO GmbH, Tochter der Unter-
nehmensgruppe Heitkamp


Architekt:
Städtebau/Architektur:
HPP Hentrich, Petschnigg & Partner KG, Düsseldorf


Planung/ Bauzeit:
Das Bauleitplanverfahren ist ein-
geleitet.Die Realisierung hängt von der Rentabilität des projektes ab.

 

Lageplan

 

Überwachungsturm a.d. Schleuse

Maritime Atmosphäre direkt am Rhein-Herne Kanal

Im Bereich des ehemaligen Industriehafens “Friedrich der Große in Herne-Horsthausen plant die INPRO GmbH, eine Tochter der Unternehmensgruppe Heitkamp, eine “Marina” mit Yachthafen, einem 150-Betten-Hotel, rund 100 Wohnungen sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Unter dem Motto „Leben und Freizeit am Wasser“ will die Herner Unternehmensgruppe weitere Wohn- und Freizeitprojekte dieser Art im Ruhrgebiet realisieren. Eingebettet in das weitverzweigte Kanalnetz der Emscher-Region sollen diese maritimen Wohnlandschaften eine Kette von „Stützpunkten“ bilden, die über die Rhein Verbindung zur Nordsee und über das östliche Kanalsystem zur Ostsee aufnehmen.


Der strukturpolitische Effekt dieser Vorhaben liegt in der Stärkung des Dienstleistungsbereiches im nördlichen Ruhrgebiet, aber auch in der Werbewiksamkeit in Bezug auf touristische Aktivitäten. Lediglich eines dieser Projekte am Stammsitz des Unternehmens wurde bislang in die Emscher Park Bauausstellung aufgenommen.



Die ökologischen Ansprüche des Projekts:

  • Die öffentliche Zugänglichkeit desRhein-Herne-Kanals soll verbessert werden.
  • Die Marina soll landschaftlich mit dem Regionalen Grünzug E ver-
    knüpft werden.
  • für das gesamte Vorhaben ist ein besonderes Regenwasser-Management vorgesehen und eine Er
    schließung nach ökologischen Gesichtspunkten geplant.
  • Die neuen Gebäude sollen nach den Kriterien des ökologischen Bauens errichtet werden.

Ein besonderes Problem ist der verträgliche Umgang mit dem vermehrten Motorbootverkehr, der sich mit der Entwicklung von Marina-Stützpunkten ergibt. Der Wellenschlag der Motorboote bringt Probleme für die Wasserwanderer, die Ruderer und die Kanuten mit sich. Es wird daher eine gemeinsam getragene Nutzerordnung für den Rhein-Herne-Kanal angestrebt, um die ökologischen Qualitäten des Kanals zu sichern.

Die Städtebaulichen und architektonischen Qualitäten des Projekts wurden mit Hilfe eines beschränkten Wettbewerbs erarbeitet. Preisträger ist das Düsseldorfer Planungsteam HPP Hentrich, Petschnig & Partner. Die Entwürfe werden derzeit überarbeitet. Das Bauleitplanverfahren ist eingeleitet.

Die Realisierung des Projektes erfolgt rein privatwirtschaftlich. Sie hängt von der Rentabilität des Projektes ab, an der das Unternehmen zur Zeit arbeitet.

 

 

Literatur:

IBA Projektbuch

 

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