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Wohnbebauung am Musiktheater im Revier |
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| Objekt: WOHNBEBAUUNG AM MUSIK-THEATER GELSENKIRCHEN Adresse: 45881Gelsenkirchen-Zentrum, Kurt-Schumacher-Straße 1-15, Liboriusstraße 44 Bauherr: Karl und Otto Arnoldt, Heinz Kurer Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH Architekt: BDA- Arbeitsgruppe Gelsenkirchen,Wittig, Glasmeier, Drengwitz, Halfman, Eising Planung / Bauzeit: 1983- 1991 |
![]() Hofperspektive mit altem Baumbestand
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Grob-Orientierung Stadt-Orientierung
Grundriß Eckhaus Liboriusstraße |
Projektbeschreibung In Zusammenarbeit von der GGW, Stadtrat und einer Arbeitsgruppe des BDA wurde 1977 der Bebauungsplan für dieses zentral gelegene, 10.000 Qaudratmeter große Grundstück am Nordrand der Gelsenkirchener City entwickelt. Im Gegensatz zu vielen gleichförmig und wenig differenziert ausgeformten Straßenbebauungen, wie sie in den 20er Jahren in vielen Städten des Ruhrgebiets in Anlehnung an die Wiener Karl- Marx Siedlung entstanden, zeichnet sich das Gelsenkirchner Projekt durch straffe Gliederung und stringente raumplastische Durchbildung aus. Alles ist aus der räumlichen Situation entwickelt und ordnet die Wohn-und Schlafräume einem lärmabgewandten Innenhofbereich zu. Die Autos werden im Erdgeschoß des Komplexes geparkt wobei die Erschließung über eine eigene Fahrstaße erfolgt. Der Wechsel von vier- und fünfgeschossiger Bauweise bestimmt den Takt der so unaufgeregt akkordierten Gebäudefolge. Die gegliederte Ordnung der Einzelbauten ergibt sich aus dem Rhythmus der Vor- und Rücksprünge. Den turmartigen, fünfgeschossigen Kernbauten sind an der Vorderfront in streng achsialer Anordnung beidseits der zurückverlegten Treppenhäser viergeschossige Kuben angelagert, in den die Küchen untergebracht werden. Zur Hofseite hin spiegeln weiß gefaßte Wintergärten, Balkone und Terrassen den hohen sozialen Wert dieser nach Grund- und Aufriß individuell ausgeformten Wohnanlage. Der gravitätische Eckbau an der Liboriusstraße am nördlichen Rand des Grundstückes markiert den letzten, sehr kompakten Bauabschnitt und den Zugang zum Hofbereich, in dem es gelungen ist durch Erhaltung des schönen, alten Baumbestandes ein ruhiges Ambiente zu schaffen. (Quelle: M. Bourree, Das Ruhrgebiet Architektur nach 1945, Bilder: Shaya Fallahi) |
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