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K. E. Osthaus Museum
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Karl Ernst Osthaus Museum Ehem. Museum Folkwang Standort: Hagen - Mitte
Architekten: 1899 - 1902: Carl Gerard, Berlin; Innenausbau: Henry van de Velde, Brüssel ; 1972 - 1974: Claasn / Flinkerbusch / Krug / van der Minde / Romberg , Hagen Bauherr: 1899 - 1902 K. E. Osthaus Baujahr: 1899 - 1902 und 1972 - 1974
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Projektbeschreibung:
Gegründet und finanziert von dem Hagener Mäzen K. E. Osthaus. Als Museum Folkwang eröffnet, umfaßte es dessen bedeutende Privatsammlung moderner Gemälde und Skulpturen. Nach dem Tode Osthaus im Jahre 1922 wurde ein Teil der Sammlung nach Essen verkauft. Der Architekt Gerard entwarf den Baukörper im Stil der Neorenaissance, bis Osthaus 1902 Henry van de Velde kennenlernte und ihm die Gestaltung des Inneren übertrug. Die Eingangshalle und das Treppenhaus zeigen noch sehr deutlich dessen Stilprinzipien. Im 2. Weltkrieg wurde der Museumsbau stark zerstört, u.a. auch der 1904/1905 von Peter Behrens gestaltete Vortragssaal. Das zerstörte Dach wurde in Symbiose zu dem erhaltenen Baukörper in vereinfachten Formen aus Beton wiederhergestellt. Der notdürftig instand gesetzte Altbau wurde 1972-74 durch einen kontrastreichen Baukörper aus Sichtbeton erweitert, der deutlich die Museumskonzeption der 70er Jahre wiedergibt. Das Aüßere des Neubaues wird durch die betont plastisch und unregelmäßige Form geprägt; das Innere durch die zentrale, 9 Meter hohe, Ausstellungshalle. Zahlreiche, von van de Velde entworfene und im Krieg zerstörte, Arbeiten, wie z.B. die Türen oder die Farbgebung, wurde 1992 aus Anlaß einer van de Velde Ausstellung nachempfunden.
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© Konzept 1994-1998 FH Bochum FB
Architektur © Text + Fotos: stud.arch
Hendrik Weiß