CCC - Fachbereich Architektur

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lebens(t)räume

„lebens(t)räume 2009“:

Preisverleihung des studentischen Wettbewerbs Icon externer Link „lebens(t)räume“ auf der Messe „Altenpflege+ProPflege 2009“ (24. bis 26. März) in Nürnberg: Die Jury freute sich über einen internationalen 30prozentigen Zuwachs der eingereichten Beiträge und vergab insgesamt 5.750 Euro Preisgeld an 15 Arbeiten.

Der zum sechsten Mal vom Vincentz Network ausgelobte und von iF organisierte studentische Wettbewerb „lebens(t)räume“ kann einen internationalen 30prozentigen Anstieg der in diesem Jahr eingereichten Beiträge verzeichnen. Eine unabhängige Expertenjury zeichnete 15 von insgesamt 174 innovativen, zukunftsweisenden Ideen und Konzepten aus 16 Nationen aus (2008: 132 Beiträge / 11 Nationen). Die Gewinner des Wettbewerbs wurden anlässlich der Messe „Altenpflege+ProPflege 2009“ am 24. März um 13.00 Uhr (Halle 3, Stand 411) im Rahmen der Sonderschau „lebensräume“ in Nürnberg geehrt.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand der Themenkomplex „leben.wohnen.arbeiten“. Eingereicht wurden Visionen und Problem­lösungen für Gebäude, Räume, Produkte und Dienstleistungen, die nach den Gesichtspunkten des universal design und assisted living gestaltet wa­ren. Gefragt war eine Gestaltung für „Alle“ und nicht nur für „Alte“, also Design, das allen Altersgruppen gerecht wird. „Im Wesentlichen sind alle Lebensbereiche bei den eingereichten Arbeiten tangiert beziehungsweise bearbeitet worden. Was noch nicht gelungen ist, was als kompletter Be­reich fehlt, sind die reinen Dienstleistungen. Die scheinen bei den Universi­täten noch nicht richtig angekommen zu sein“, so Juror Prof. Wolfgang Sattler (Sattler & Partner – Designbüro, Schwäbisch-Gmünd / Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Gestaltung).

Prof. Fritz Frenkler (f/p design, Frankfurt / Technische Universität München, Lehrstuhl für Industrial Design): „Die Verbindung zwischen dem universal design e. V. funktioniert mittlerweile nicht nur national, sondern auch weltweit. Das kann man in vielen Bereichen erkennen. Die Entwürfe zeigen nicht mehr reine formalästhetische Ausprägungen, sondern einfach Hilfen für das tägliche Leben.“

Achim Nagel (Primus Immobilien AG, Köln): „Es geht inzwischen nicht mehr um Mischprodukte, sondern um klare Produkte für große Bereiche der Bevölkerung. Es ist einfach nötig, auch ‚alte Bereiche’ zu bearbeiten.“

 

Die Jury

Die Jury, bestehend aus Prof. Fritz Frenkler (f/p design, Frankfurt / Technische Universität München, Lehrstuhl für Industrial Design), Achim Nagel (Primus Immobilien AG, Köln) und Prof. Wolfgang Sattler (Sattler & Partner – Designbüro, Schwäbisch-Gmünd / Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Gestaltung), bewertete die eingereichten Beiträge unter den folgenden Kriterien:

 

-           Flexibilität und Breite der Nutzbarkeit, einfache und intuitive
             Benutzung, Fehlertoleranz und Sicherheit, Ergonomie

-           Kreativität im Gesamtkonzept

-           gesellschaftliche Relevanz

-           Ausarbeitungstiefe der Konzeption und der Entwürfe

-           Innovationsgrad

-           Design mit den iF-Kriterien für gute Gestaltung

Zusätzliche Information

Auszeichung für Dimitri Geizenraeder

Beim studentischen Wettbewerb „lebens(t)räume“wurde die Arbeit von Dimitri Geizenräder aus insgesamt 174 eingereichten Arbeiten mit einer der besten Auszeichnungen versehen.

 
Für seinen Beitrag SCREENS! - Wohnen in Düsseldorf wurde er mit einem Preisgeld von 750€  ausgezeichnet.