CCC - Fachbereich Architektur

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Vorlesungen

  • Grundlagen der Architektur:ProjektEntwicklung
  • Analyse
  • UR – auf der Suche nach einer Urform der Stadt
  • Programming
  • PPP – Public Private Partnership Modelle
  • Projektmanagement und Projektkommunikation
  • Immobilienfinanzierung

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Exkursionen

  • Kiel und Hamburg
  • Berlin
  • München und Salzburg

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Übungen und Semesterarbeiten

  • Bochum und Opel – eine mögliche Aufgabenstellung und exemplarische Herangehensweise an das Thema Architektur:ProjektEntwicklung
  • neue Chancen für ein historisches Viertel - Wuppertal Hofaue
  • Was ist an Geiz geil?
  • die eierlegende Wollmilchsau
  • Bochumspaziergang

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Bochum und Opel - eine mögliche Aufgabenstellung und exemplarische Herangehensweise an das Thema. Und hier sind wir bei dem eingangs erwähnten Stichpunkt „Architektur:Entwicklung und gesellschaftliche Entwicklung“.

 

Jeder spricht von der Konversion der Industriegesellschaft in eine Dienstleistungsgesellschaft. Sind wir irgendwann alle Dienstleister? Und falls ja, wer nimmt denn Dienste in Anspruch, wenn alle nur Dienste leisten?

 

Das Opelwerk Bochum I ist seit 1963 in Betrieb und liegt auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Zeche Dannenbaum. Von ursprünglich rund 11.000 Arbeitern übernahm man ca. 3.000 aus der früheren Bergbaunutzung, so daß die früheren Arbeitsplätze gesichert wurden.

 

Und heute: Was wird General Motors machen, was ein möglicher Käufer?

 

Heute sind noch rund 5.000 Menschen beschäftigt, Tendenz sinkend durch höhere Effizienz (15 Stunden pro Auto statt bisher 24).

 

Wir entwickeln anhand des Szenariums „Ort sucht Idee und Kapital“ ein Konzept, das unabhängig von Schließung oder nicht Schließung des Standortes soziale Nachhaltigkeit verbindet mit Wirtschaftlichkeit, Zukunftsfähigkeit und nicht zuletzt: einem architektonischen Brand, der weit ausstrahlt und für Interesse an dem Projekt sorgt.

 

Nicht Ruhr-Triennale, nicht Ruhr 2010 als Kulturstandort, nicht ein weiteres Industriemuseum, kein Abriß und Neubau hochpreisiger Townhouses, sondern ein starker Gewerbe- und Logistikstandort. Die Metropole Ruhr verfügt über enorme Kompetenzen in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur und Logistik. Das gilt für Privatwirtschaft wie Schenker, Hochtief, Siemens, Duisburger Hafen, etc. als auch für Forschungseinrichtungen wie die regionalen Hochschulen bzw. das Fraunhofer IML (Materialfluß und Logistik) Dortmund, Initiativkreis Ruhr in Essen.

 

Variante 2: Ein Standort Wissen und Zukunft. Kompetenzzentrum für innovative Energietechnologien

 

Das Ruhrgebiet ist auf Energie gebaut. Die Erschließung reicher Kohlevorkommen im 19. Jahrhundert war die Grundlage für das Wachstum des Ruhrgebiets - einer Industrieregion mit heute mehr als fünf Millionen Einwohnern. Noch zu Beginn der 1960er Jahre waren im Ruhrgebiet 650.000 Menschen im Kohlebergbau und der Stahlproduktion beschäftigt. Das „Revier“ stellte zu dieser Zeit ein Siebtel aller westdeutschen Industriearbeitsplätze.

 

Das Ruhrgebiet: Energieregion im Wandel

Das Ruhrgebiet durchläuft einen tiefgreifenden Wandlungsprozess. Der Montansektor ist im Umfang rückläufig, behält jedoch seine wichtige Funktion als Garant eines heimischen Sockels der Energieversorgung. Bergbau- und Kraftwerkstechnologien aus dem Ruhrgebiet werden weltweit nachgefragt und bleiben wichtige Exportgüter der Region. Neue Beschäftigung entsteht im Bereich moderner Dienstleistungen und durch die Entwicklung neuer industrieller Schwerpunkte.

 

Das Ruhrgebiet setzt auf Zukunftsenergien

Das Ruhrgebiet hat seine traditionelle Energiekompetenz weiter entwickelt und ist heute international führend bei der Erforschung, Entwicklung, Produktion und Anwendung neuer und erneuerbarer Energietechnologien. Die drohende Klimaerwärmung und die Verknappung fossiler Energievorkommen bei gleichzeitig weltweit wachsendem Energiebedarf machen diese Strategie zu einer globalen Notwendigkeit – und zunehmend auch zu einer ökonomischen Erfolgsstory für die Region, wie die wachsende Zahl neuer Arbeitsplätze im Bereich der Zukunftsenergien zeigt.

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