CCC - Fachbereich Architektur

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Modulbeschreibung

Kompetenzvermittlung/-erwerb in den einzelnen Modulen:


Im Modul M 1.1 „Architekturfotografie“

werden wesentliche im weiteren Studium erforderliche fachspezifische Kenntnisse der visuellen Kommunikation vermittelt. Das Modul beschränkt sich nicht nur auf den Erwerb fotografischer Fachkenntnisse im analogen und digitalen Bereich, sondern umfasst auch die Prinzipien von Bildkomposition und Bildwirkung. Insofern werden sowohl fachliche als auch methodische Kompetenzen vermittelt.

 

Das Modul M 1.2 „Layout/DTP/Drucktechnik/Interaktive Medien“

vermittelt Kenntnisse des Layoutens, Grundkenntnisse der Drucktechniken, Grundlagenkenntnisse der Gestaltung interaktiver Medien wie Internet und Social Media. In allen Bereichen des professionellen Medieneinsatzes ist der virtuose Umgang mit Bild und Text zu Layoutvorlagen für Selbstdarstellung, Exposés, Plakate, Pläne, Websites notwendig, immer zielgerichtet auf bestimmte Aufgaben, Anwendungen und Zielgruppen. Hier sollen die Studierenden auch ein Bewusstsein für ihr zukünftiges Handeln unter dem Zusammenspiel der einzelnen Faktoren entwickeln. Im Fokus der Wissensvermittlung stehen fachliche Kompetenzen, zugleich wird der Bereich der crossmedialen Kompetenzen angesprochen.

 

Gegenstand des Moduls M 1.3 „3D-Visualisierung“

sind nicht nur die Kenntnis eines professionellen Visualisierungsprogramms bzw. das professionelle Briefing für Visualisierungsdienstleistungen. Daneben sind hier Visualisierungsmanagement, Didaktik und das Präsentieren zu erlernen. Aspekte der zielgruppengerechten Darstellung, des zeiteffizienten Einsatzes der 3D-Visualiserung und vor allem die zielgruppengerechte Weiterverarbeitung im Layout-, Plot- und Druck- oder Onlinebereich sind zu erarbeiten.

 

Das Modul M 2.1 „Konzepte temporärer Präsentation“

vermittelt Kenntnisse der Messe-, Kongress-, Ausstellungslandschaft, Szenekenntnis der Architektur-Veranstaltungen, Sicherheit in Konzeption und Organisation temporärer Veranstaltungen. Ein zentraler Punkt dieses praxisorientierten Ausbildungsbausteins ist die zielorientierte Anwendung der vermittelten Fachkenntnisse aller Module an einem konkreten Praxisprojekt. In diesem Modul steht die temporäre Präsentation im Vordergrund. Das AMM-Symposium ermöglicht die Anwendung der erworbenen Kenntnisse aus Architektur Mediamanagement: von Konzeption über Organisation bis zu Fundraising, Vermarktung und Kommunikation.

 

Im Modul M 2.2 „Konzepte permanenter Präsentation“

erlangen die Studierenden Kenntnis in Corporate Identity und Corporate Design, Szenekenntnis der Markenlandschaft, Sicherheit in Konzeption und Durchsetzung von Unternehmensgestalt. Ein zentraler Punkt ist die zielorientierte Anwendung der vermittelten Fachkenntnisse aller Module an einem konkreten Praxisprojekt. In diesem Modul steht die Entwicklung von Konzepten für permanente Präsentationen im Vordergrund. Dies kann die Erstellung eines Corporate Design für eine Firma, ein Architekturbüro oder einen Verband sein, aber auch die Gestaltung eines Web-Auftritts oder eines Buchs. Neben der Marktanalyse sind Kenntnisse der Visualisierung und des Layout zu integrieren.

 

Das Modul 2.3 „Projektseminar/Videopublizistik“

vermittelt Kenntnisse von Filmproduktionstechniken, der Bildsprache und der Filmgestaltungskriterien und bietet Sicherheit in der Anwendung von Visualisierungsmethoden und Illustrationstechniken. Es werden Strukturen und Mechanismen der Videoproduktion unter besonderer Berücksichtigung der redaktionellen Arbeit sowie der Gestaltungstechnik dargestellt und erarbeitet. Die aus der redaktionellen Recherche gewonnenen Inhalte werden systematisch in ein Drehbuch gefasst und unter Einbeziehung der Filmsprache über ein Storyboard visualisiert. Aufnahme- und Postproduktionstechniken werden in Grundzügen eingeübt und an einem zu erstellenden Imagefilm realisiert.

 

Im Modul 3.1 „Aufbau Medienlandschaft / Fachkommunikation“

werden die Grundlagen für verbale Kommunikation und Kommunikationsstrategien gelegt. Textsicherheit im Erstellen journalistischer Beiträge über Architektur wird in Verbindung mit Mechanismen und Zusammenhängen der Medienlandschaft dargestellt. Ausgehend von der Analyse fachspezifischer Texte liegt ein Schwerpunkt in der Text-Genese in mehreren über das Semester verteilten „Schreibwerkstätten“.

 

Im Modul M 3.2 „Zielgruppenorientierte Kommunikation“

erlangen die Studierenden Kenntnisse über Informationsprozesse und Überzeugungsarbeit in Bezug auf verschiedene Dialogpartner und werden sensibilisiert für die Bedeutung des Perspektivwechsels in Bezug auf die Kommunikation zwischen Experten und Laien. Besondere Bedeutungen haben demgemäß die vorbreitende Zielgruppenanalyse. Grundlegend für das Modul sind Modelle und Methoden der Sozial- und Kommunikationspsychologie sowie der Sozialwissenschaften. Berücksichtigt werden darüber hinaus theoretische Ansätze zur Argumentation und Ergebnisse der Lernforschung.

 

Das Modul M 3.3 „Produkt-/Dienstleistungsmarketing“

vermittelt Kenntnis der Marketingmethoden, Szenekenntnis der Agenturlandschaft und Sicherheit im Erstellen strategischer und operativer Marketingkonzepte. Im Mittelpunkt stehen wesentliche Prinzipien effektiven Marketings unter gestalterischen, soziologischen und betriebswirtschaftlichen Perspektiven - schwerpunktmäßig bezogen auf das Marketing von Planungs- und Dienstleistungen. Neben der Analyse von Fallbeispielen wird das Erstellen eigener Marketing-Konzepte anhand konkreter Anwendungen geübt.

 

Im Modul M 4.1 „Datenmanagement/Datenarchivierung“

werden Kenntnisse des Wissensmanagements sowie der Datenmanagementstrukturen und -systeme erlangt. Dies umfasst nicht nur die technische Seite, sondern auch die Thematik der Einführung von Medien in Personalstrukturen. Hinzu kommen Strategien zur zeiteffizienten Verfügbarmachung von Daten, außerdem die Kenntnis externer Datenmanagement-Strukturen, um beispielsweise Daten effizient im Netz zur Verfügung zu stellen oder über örtliche Arbeitskooperationen aufbauen und betreiben zu können.

 

Das Modul M 4.2 „Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Gründungsaspekte“

vermittelt Überblickswissen zur Betriebswirtschaftslehre, Vorgehensweise bei der Ermittlung von Kostensätzen und Erstellen von Kalkulationen, Berechnung von Deckungsbeiträgen und Anwendung auf verschiedene Entscheidungssituationen (Break-Even-Point, Sortimentsentscheidung, Eigenfertigung / Fremdbezug). Die Studierenden sollen die Methodenkompetenz erlangen, das Verfassen und das Präsentieren eines Business-Plans für die Realisierung einer Geschäftsidee souverän zu beherrschen. Zeitmanagement, Führungskompetenz und Rhetorik werden ebenfalls thematisiert.

 

Das Modul M 4.3 „Interkulturelle Kommunikation“

vermittelt Wissen über das Entstehen von individuellen und kollektiven Identitäten und bietet Einsichten über eigenes und fremdes Verhalten und deren Hintergründe. Die Studierenden entwickeln Fähigkeiten, sich über individuelle und kulturelle Grenzen hinweg zu verständigen, zu kooperieren und Arbeitsprozesse aktiv zu gestalten. Mit Bezug auf Inhalte und Methoden der Kultur- und Sprachwissenschaften, der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften werden exemplarisch kulturelle Überschneidungssituationen in nationalen und internationalen Arbeitswelten analysiert, Chancen und Konfliktpotentiale der weltweiten Zusammenarbeit herausgearbeitet und Handlungsstrategien zur Lösung und zur Vorbeugung von Konflikten in interkulturellen Verhandlungssituationen entwickelt.

 

Im Modul M 5.1 „Methodik wissenschaftlichen Arbeitens / Thesis Vorbereitung“

erlangen die Studierenden Kenntnis der wissenschaftlichen Analyse und Konzeption, von Recherchemethoden, Sicherheit im Formulieren von Thesen und im Erstellen von Gliederungen. Neben der Vorstellung wissenschaftlicher Arbeitsmethodik im Hinblick auf die Erstellung einer Master-Thesis wird das Thema Literaturrecherche und Literaturrezitation vertieft. Ein weiteres Thema ist die Kenntnisvermittlung im Hinblick auf Sekundärliteratur und die Mechanismen internationaler wissenschaftlicher Kongresse und deren Publikationen.

 

Das Modul M 5.3 „Mediengeschichte“

vermittelt Kenntnisse der Mediengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Fotografie- und Filmgeschichte sowie die Darstellung historischer Mechanismen und Zusammenhänge. Die Studierenden erlernen einschlägige Recherche-/Analyse- und Präsentationsmethoden zu beherrschen und erlangen Textsicherheit im Erstellen wissenschaftlicher Beiträge zu Themen der Mediengeschichte. Erarbeitete Inhalte und Methoden finden Eingang in die Aufgabe mit abschließender Präsentation.

 

In der abschließenden Masterarbeit Modul M 6.1

sollen Theorie und Praxis unter wissenschaftlichen Kriterien miteinander verbunden werden. Das Mediamanagement für Architektur bietet eine Fülle von Themen für mögliche Masterarbeiten. Hier fließen fachliche und überfachliche Kompetenzen sowie die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten zusammen. Die Master-Arbeit kann entweder eine konzeptionell-theoretische Ausprägung haben oder eine projektbezogene Konzeptentwicklung darstellen. Die Master-Arbeit besteht immer aus einer schriftlichen Ausarbeitung und einem prototypischen Produkt. Das Ergebnis der selbstständigen zwölfwöchigen Bearbeitung wird durch die Studierenden in Form eines Kolloquiums der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

Zusätzliche Information

AMM Modulhandbuch

PDF-Dokument

Datum: 17.05.2017
Größe: 119 KB

AMM Studienverlaufsplan

PDF-Dokument

Datum: 17.05.2017
Größe: 94 KB

AMM Prüfungsordnung

PDF-Dokument

Datum: 17.05.2017
Größe: 98 KB