FB A - Prof. B. Göttert

Springen Sie direkt zu: Inhalt, Hauptnavigation, Suche

Sprachwahl


Suchfunktion


Servicenavigation



Hauptnavigation überspringen

Hauptnavigation



altbauerneuerung

Der Neubau von heute ist der Altbau von morgen...”

Diese Binsenweisheit drückt aus, dass die baulichen Hüllen unserer Häuser zwar Jahrhunderte überdauern, dass sie aber bezüglich ihrer Benutzbarkeit ständig an die aktuellen Entwicklungen angepaßt werden müssen, will man den volkswirtschaftlich unsinnigen Totalabriß vermeiden.

Veränderungen unterschiedlichster Art wirken sich auf das Gebäude und seine Funktionsfähigkeit aus;

 

- Gesellschaftliche Veränderungen....

- z.B. früher Großfamilie, heute Kleinfamilie

- Anstieg der Scheidungsrate

- Höhere technische Standards...

- Verbesserung Schall- und Brandschutz

- Verbesserung der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro)

- Steigendes ökologisches Bewußtsein....

- Energieeinsparung/Vollwärmeschutz

 

Ein weiteres Feld -besonders im Ruhrgebiet- ist das Thema UMNUTZUNG:

- aus Maschinenhallen werden Museen....

- aus gewerbl. Räumen Büros oder Wohnungen...

- aus Industriebrachen Technologie- Parks....

 

 

Kein Fach ist näher an der Realität:

Die zu bearbeitenden Gebäude gibt es wirklich. Sie stehen z.B. als Zechenhäuser in Gelsenkirchen-Bismarck , sie werden zum Zweck der Bauaufnahme betreten und aufgemessen, die Bewohner sind aus Fleisch und Blut und werden nach Mängeln ihrer Wohnung bzw. Modernisierungswünschen befragt. Die so entstehende Bestandsanalyse ist Grundlage der daraus zu entwickelnden Sanierungs- bzw. Modernisierungsplanung.

Die letzte Arbeitsphase besteht darin, die zu erwartenden Umbaukosten für diese Planung nach aktuellen Baukosten zu ermitteln; für die meisten Studierenden eine wichtiges Schlüsselerlebnis.

Zusätzliche Information