CCC - Fachbereich Bauingenieurwesen

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Flugzeug-Hangar in Schweden motiviert Bauingenieur-Studierende der Hochschule Bochum

Business-Englisch mit Projekt-Management

Das Siegerteam mit Jana-Marie Storchmann und Marie Bayer bei ihrer Präsentation (Klick: vergrößern)

Stoff, den man sonst mühsam Stück für Stück pauken muss, an praktischen Beispielen lernen zu können, hat große Vorteile: Man speichert ihn schneller ab und prägt sich das Gelernte besser ein. Und das erst recht, wenn es für gute Leistungen neben einer guten Note auch noch eine Belohnung gibt. Nach diesem Erfolgsrezept arbeitet bereits seit einigen Jahren Karin Schmidt, Sprachlehrerin im Fachbereich Bauingenieurwesen: Sie gab ihren 21 Studentinnen und Studenten, die Aufgabe, als Ingenieurbüro-Teams einen Flugzeughangar in Schweden zu konzipieren und ihr Projekt auf Englisch zu präsentieren.

Für die Jury konnte sie mit Peter Nikolaus Fries, Geschäftsführer der Alto General Aviation Services GmbH und Paul Lübbe (Lübbe Hallenbau GmbH) zwei Experten gewinnen, die für die besten Präsentationen Preisgelder auslobten. Außerdem waren in der Entscheiderunde der Luftbildarchäologe Dr. Baoquan Song, Udo Gattermann, Controller der Bezirksregierung Münster, Fluglehrer Elmar Bomholdt und die Professoren Dr. Stephan Löring, Dr. Jörgen Robra und Dr. Marie-Theres Steinhoff sowie Laboringenieur Wojciech Lison aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Bochum.

Im Hörsaal des Geothermiezentrums stellten sich schließlich am  21. Januar 17 Studierende in sechs Gruppen dem Wettbewerb und stellten Publikum und Jury ihr jeweiliges Hangar-Konzept vor. Dabei hatten die Teams ihre Flugzeughallen selbst entwerfen und gestalten können, sich mal für eine Tragluftkonstruktion entschieden, mal für eine Beheizung der Halle mit Erdwärme, mal für ein leicht schräges Dach, von dem der Schnee im Winter abrutschen könnte; sie hatten ihre Außenfassade mal in Holz, mal aus Kunststoff-Verbundmaterial geplant.

Gruppenbild mit Jury. (Klick: vergrößern)

Bei ihrer Präsentation stellten sie aber nicht nur ihre Hangar-Version vor, sie machten auch genauere Standortvorschläge, begründeten Materialwahl und Gebäudezuschnitt, erklärten, wie sie ihr Baumaterial in Containern zu ihrem Hallen-Standort transportieren wollten. Jana-Marie Storchmann und Marie Bayer überzeugten sogar mit einem plausiblen Kostenüberblick und konnten mit ihrem Vortrag die Jury überzeugen. Der erste Platz des Wettbewerbs und ein Preisgeld von 300 Euro waren der Lohn für ihre Mühe.

Ebenfalls ein erster Platz und das gleiche Preisgeld erreichten Sebastian Blome und Felix Witte; der zweite Platz und 200 Euro Preisgeld gingen an Daniel Kwapisz, Annika Will und Heiko Ströer, und die Gruppe aus Ayse Conbolat, Serwaa Vöcks und Daniel Langemann schafften Platz drei und können sich 100 Euro teilen.

Auch wenn Karin Schmidts Erfolg bei der Motivation ihrer Studierenden ihr und Sevda Altuntepe  (2013 als Bachelorstudentin selbst Teilnehmerin des damals ersten „Contests“) schon Genugtuung für den Aufwand gibt, den sie mit ihrem Wettbewerb betreiben, so sehen sie doch, dass die Studentinnen und Studenten für ihre spätere berufliche Praxis noch besser im Präsentieren werden müssen. „Aber das ist nicht nur Aufgabe eines Faches wie ‚Technisches Englisch‘, stellt sie fest. Ihren Beitrag zu dieser wichtigen Schlüsselkompetenz hat sie sicherlich geleistet!

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