CCE - Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

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Neuer Professor: Prof. Dr. Hendrik Blunck

Innovativ in Inhalt und Form – Prof. Blunck setzt neue Akzente in der Informatik

Text und Foto: Alina Dicke

Seit September 2016 ist Prof. Dr. Henrik Blunck im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik an unserer Hochschule und wird als Nachfolger für Professor Dr.-Ing. Albrecht Weinert antreten. Viel beschäftigt ist so ein neuer Professor: Nach einem seiner vielen Termine nahm sich Professor Blunck extra Zeit für mich. Ganz entspannt und ohne Zeitdruck traf er sich mit mir in einem der Seminarräume zum Interview. Er beantwortet jede Frage mit Bedacht. Gerade wenn es um „seine“ Studierenden ging, geriet er beinahe ins Schwärmen und auch seine Identifikation mit der BO stach heraus.


Die Förderung von innovativen und neuen Ideen ist für Professor Blunck sehr wichtig. Aus diesem Grund schätzt er es, dass der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik sich mit aktuellen und zukunftsfähigen Themen beschäftigt, wie der Virtual-Reality-Brille, dem E-Buggy, dem SolarCar und dem Cargo.Pedelec eelo. Ihn reizte bei seinem Wechsel außerdem der hochschulweite Schwerpunkt der Nachhaltigkeit. Dabei kam ihm entgegen, dass „die Informatik hier nicht aus der Mathematik wächst, sondern aus der Elektrotechnik herausgewachsen ist. Für seine Arbeit an der Entwicklung von mobilen Assistenten in der Logistik und Mobilität fand er daher gute Anknüpfungspunkte. So programmiert Professor Blunck bspw. eine App, die das Verkehrsverhalten von Usern analysiert und ihnen zeigt, welche Elektroautos für sie geeignet wären, um ihnen durch diese App die Angst vor der beschränkten Reichweite der Elektroautos zu nehmen. Ein anderes Beispiel ist die Analyse des Verkehrsverhaltens der User: Die Nutzung der verschiedenen Fortbewegungsmittel wird dokumentiert und ausgewertet. Mit den Ergebnissen ließe sich Verkehrsinfrastruktur dementsprechend anpassen. Zum Beispiel könnten Busfahrpläne verbessert werden oder gezielt Fahrradwege entstehen.


Studierende der Informatik können sich auf neuen Input in der Lehre im Bereich der Softwareentwicklung freuen, denn Prof. Blunck, der zuvor an der „Aarhus Universitet“ in Dänemark lehrte, bietet im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik u.a. neue Wahlpflichtfächer an, z.B. „Lokalisierung und Mobile Applikationen“.


Positiv fällt ihm das interaktive und proaktive Verhalten seiner Studierenden hier in Bochum auf. Es entstehe ein initiativer Austausch durch das Interesse der Studenten auch praktisch arbeiten zu wollen und sich eigenständig an Projekten zu beteiligen. 
In seiner Zeit als Student konnte er erst durch den Druck einer Deadline produktiv arbeiten. Seinen eigenen Lehrstil beschreibt er daher als „notwendigkeitsgetrieben“. Aus diesem Grund zählt die Proaktivität zusammen mit einer hohen Teambereitschaft zu den Voraussetzungen, die Professor Blunck von seinen Studierenden fordert. Mit diesen Eigenschaften lassen sich einige seiner Lehrmethoden besser umsetzen, denn sein Motto lautet: „Peer-Learning“. Dies bedeutet, dass sich die Studierenden in verschiedene Kleingruppen eine Thematik erarbeiten und die Lernergebnisse ausgetauscht werden. Auf diese Weise lernen die Studierenden von sich selbst und Prof. Blunck übernimmt oft nur eine unterstützende Rolle durch das Beantworten von Fragen und das Anstoßen von Diskussionen. Bei dieser Art des Lehrens steht nicht die Quantität des Lehrstoffes im Vordergrund, sondern der Fokus liegt auf der Qualität des Erlernten.

Diese Methode des „Peer-Learnings“ ist auch in Dänemark sehr verbreitet und er hätte in der Beziehung „von seinen dänischen Kollegen sehr viel lernen können“. Diese Erfahrung sei für ihn eine große Bereicherung gewesen.
Abschließend reden wir noch über Kontakte ins Ausland: Einen Auslandsaufenthalt während des Studiums kann er nur empfehlen, allerdings rät er dazu den Zeitpunkt mit Bedacht zu wählen, um sich selbst nicht zu viel abzuverlangen. Es bietet sich deshalb an, im späteren Verlauf des Studiums ins Ausland zu gehen. Am einfachsten sei es, über fachliche Inhalte, wie einem internationalen Studium, Kontakte ins Ausland zu knüpfen.
Die zwischenmenschlichen Erfahrungen würden sich dabei wie von selbst ergeben. Interessenten an einem Austausch mit der Aarhus University können Prof. Blunck gern ansprechen.

Schließlich nahm sich Prof. Blunck noch Zeit für ein kleines Fotoshooting in seinem sehr warmen und lichtdurchfluteten Büro.

 

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