CCE - Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

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Master Informatik

„Man lernt im Team zu arbeiten“ – Der Master Informatik

Wer im Bachelor Informatik studiert und Themen wie Intelligente Algorithmen, eingebettete Systeme und Softwareentwicklung noch vertiefen möchte, kann durch die große Bandbreite des Masters Informatik profitieren. Der Masterstudiengang schließt nahtlos an die sieben Semester des Bachelors an. Er umfasst drei weitere Semester und 90 ECTS. In dieser Zeit beschäftigen sich die Studierenden mit zukunftsweisenden Themenkomplexen. Dazu gehören z.B. künstliche Intelligenz, Big Data und Industrie 4.0. Diese neuen und aktuellen Fächer vermitteln nicht nur technisches Wissen, sondern auch die Bedeutung fairer und transparenter Anwendungen. Der sensible Umgang mit Daten der Nutzer wird hierbei zusätzlich berücksichtigt. Eine sehr große Rolle spielt auch die Entwicklung von Softwareprogrammen zur Steuerung autonomer und intelligenter Maschinen. Diese werden immer mehr in die Unternehmensprozesse eingebunden und revolutionieren die Industrie.

Innerhalb des Studiengangs gibt es zudem die Möglichkeit sich zu spezialisieren. Zur Verfügung stehen die Wahlmodule „Parallele Algorithmen“, „Softwaretechnik und Systemsoftware“ sowie „Softwareentwicklung für die Konstruktion und den Bau von Elektroversuchsfahrzeugen“.

Was den Studiengang der Hochschule Bochum außerdem besonders auszeichnet, ist der hohe Praxisbezug, der sich während der Vorlesungen und vor allem in den Übungen und Seminaren zeigt. Außerdem arbeiten die Studierenden eigenständig an Softwareprojekten in unterschiedlichen Fächern. Kursbegleitend sind einzelne Teams an verschiedenen Komponenten eines großen Projektes beteiligt.

Der Masterstudiengang Informatik ist zudem auch Teil der Icon externer Link Ruhr Master School. Dahinter verbirgt sich eine Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, die es ermöglicht Vorlesungen an den anderen Hochschulen zu besuchen. Die Möglichkeit auch andere Wahlpflichtkataloge zu nutzen, schafft ein breiteres Angebot. Die Studierenden können ihre Veranstaltungen nach individuellen Interessen auswählen.

Die internationale Ausrichtung spielt für den späteren beruflichen Erfolg eine bedeutende Rolle. Aus diesem Grund kooperiert die Hochschule Bochum mit diversen Firmen im Ausland. Dadurch werden Kompetenzen für eine internationale Führungsposition erworben.

Der berufliche Erfolg ist ein entscheidender Grund, weshalb Studierende sich für den Master Informatik an der Hochschule Bochum entscheiden. Auch Fabio Spiekermann, der im Moment im zweiten Semester studiert, denkt an seine Zukunftschancen.

 

Warum machst Du den Master im Anschluss an Dein Bachelorstudium?

Ich habe sehr lange überlegt, denn aktuell in der Informatik braucht man den Master Informatik eigentlich nicht, aber man weiß nicht, wie es in der Zukunft ist. Wenn man einmal aus dem Lernen raus ist, wird man nicht noch einmal neu anfangen. Deswegen habe ich mich jetzt entschieden, da wir in der Gruppe zusammengeblieben sind, den Master direkt hinten dran zu hängen. Nebenbei arbeiten kann man immer neben dem Studium. Auch schon im Bereich Softwareentwicklung. In den anderthalb Jahren bietet sich die Möglichkeit das gelernte neben dem Master praktisch zu vertiefen.

Wo arbeitest Du im Moment?

Bei der itemis AG im Bereich IT-Consulting, das heißt ich bin Software Engineer und für die IT-Beratung zuständig. Zum Beispiel, wenn irgendwelche Firmen Probleme oder spezielle Anforderungen haben, Kräftemangel oder sonst irgendetwas, dann werden wir sozusagen eingekauft.

Ist der Master aufbauend an das Bachelorstudium, so dass neue Themen behandelt werden? Oder sind die Inhalte ergänzend und dienen als Spezialisierung?

Das ist schwierig zu beantworten. Auf der einen Seite ist im Moment noch alles in der Findungsphase. Dann wird immer versucht die externen Leute mit ins Boot zu holen. Da nicht alle den Bachelor an der HS Bochum gemacht haben, besteht eine unterschiedliche Wissensbasis. Dies ist jedoch kein Nachteil, denn in einer Gruppe kann lernt jeder von dem anderen. Ansonsten ist viel Projektarbeit und selbst lernen angesagt, sodass man sich in den Bereichen weiterbilden kann, für die man sich interessiert und man sich spezialisieren möchte. Die Spezialisierung sollte natürlich zu dem Themenkomplex des entsprechenden Faches passen.

Welche Wahlmöglichkeiten gibt es denn?

Die Hochschule bietet drei Wahlmöglichkeiten an, außer man geht über die Ruhr-Master-School, wodurch die Auswahl größer wird. Aber die Vertiefung wählt man, wie man seine Projektarbeit gestaltet. Da hat man gewisse Freiheiten. Die zwei Wahlfächer sind „Systemtechnik und Softwareentwicklung“ und im letzten Semester gab es noch „Parallele Algorithmen“.

Erzähl doch mal bitte etwas mehr über die Projektarbeit und wie der Praxisbezug dabei entsteht.

Man hat die Möglichkeit selber über die eigenen Projekte zu entscheiden. So hatten wir die Möglichkeit im Rahmen einer Veranstaltung ein Sudoku zu implementieren. Das Sudoku bietet eine grafische Oberfläche zum Spielen und laden von vorgefertigten Sudokus. Darauf aufbauend gibt es verschiedene Lösungsalgorithmen, um die Sudokus vom Computer lösen zu lassen. Da kann man halt viel ausprobieren. Meine Kommilitonen machen momentan auch etwas für das Solarcar, wo dann halt auch wieder Praxisbezüge sind. Ansonsten wird auch immer versucht in den Vorlesungen auf die Praxis einzugehen. In“ Big Data“ zum Beispiel werden Tools genutzt, welche auch in der Industrie eingesetzt werden. Was das Wichtigste ist -  man lernt im Team zu arbeiten, was vor allem in der Softwareentwicklung nachher Gang und Gebe ist, wie ich das aus dem bisherigen Arbeitsleben kenne.

Es ist aber auch schwierig einen direkten Praxisbezug herzustellen, weil die Informatik sich sehr schnell weiterentwickelt. Was wir jetzt lernen, kann in ein paar Jahren schon wieder alt sein. Und deswegen ist es zum Teil schwierig über aktuelle Themen zu sprechen. Die Grundlagen bleiben jedoch bestehen. Ich habe eher das Gefühl, dass der Anreiz geschaffen wird, sich selber frisch in den Themen zu halten. Und das ist auch der Grundstein für die späteren Arbeitsbedingungen, dass man immer selber in den Themen bleibt, das ist das Wichtigste.

Warum machst du den Master an der Hochschule Bochum und nicht woanders?

Das ist sehr einfach zu beantworten, ich habe damals meinen Bachelor als KIA-Studium bekommen und durch die Firma wurde mir vorgegeben, wo ich studieren muss und da der Master dann auch hier war, habe ich das einfach aufbauend gemacht.

Was ist ein KIA-Studium?

Kooperative Ingenieursausbildung, das heißt, die ersten zwei Semester werden auf zwei Jahre ausgedehnt, also auf vier Semester. Nebenbei macht man dann noch die Ausbildung zum Fachinformatiker.

Würdest Du Dich, wenn du die Zeit zurückdrehen würdest, wieder dafür entscheiden, den Master zu machen?

Unter denselben Voraussetzungen ja. Das wichtigste für mich persönlich war, dass wir in der Lerngruppe zusammengeblieben sind, weil wir unser Studium mit sehr viel Spaß gestalten. Man kann sich gegenseitig immer helfen. Ob ich den Master auch gemacht hätte, wenn ich das alleine hätte machen müssen..., ich hätte es wahrscheinlich eher nicht gemacht. Dann wäre ich vermutlich zum Arbeiten übergegangen. Aber im Prinzip würde ich den Master, da es ja auch nur drei Semester sind, immer wieder machen.

Habt ihr in eurer Lerngruppe an den Themen, die ihr bisher hattet, weitergearbeitet?

Nee, wir haben uns im Bachelorstudium kennengelernt und gemeinsam gelernt. Dann haben wir das Softwareprojekt zusammen gemacht, das steht sogar hier. Aktuell konzentrieren wir uns jedoch auf unser Studium, sodass wir vielleicht in Zukunft an gemeinsamen Themen weiterarbeiten können.

Was ist das für ein Projekt?

Das ist ein Smart Home System (BOese), dass wir gebaut haben. Um genauer zu sein, ein Zentrale Applikation um verschiedene Smarthome Systeme mit einander zu verknüpfen. Es kann die anderen Smarthome-Systeme steuern, so dass man Smarthome-System A mit System B zusammen schalten kann.

Das wäre eigentlich gar nicht möglich und wir haben sozusagen einen Übersetzer für Smarthome-Systeme entwickelt, mit Steuerung und allem Drum und Dran. Man verknüpft verschiedene Hersteller, denn die meisten haben eigene Protokolle und die anderen Systeme verstehen diese Protokolle nicht. Außerdem hat unser zentraler Übersetzer eine Regelengine, somit ist es möglich regelbasiert das Zuhause zu steuern. Zum Beispiel gibt es hier ein Thermostat und je nachdem, wie die Temperatur eingestellt wurde, wechselt die Lampe zwischen blau und rot. Solche Spielereien kann man damit machen. Wenn man einmal eine Gruppe hat und alle ziehen einander gegenseitig mit, ist das sehr angenehm.

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