CCC - Fachbereich Vermessung und Geoinformatik

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Reaktionen

Hier die Antworten einiger Studierender auf unsere Anfrage:

"....... ich denke, was Sie mit dem Forum "Alumni" vorhaben ist eine sehr gute Idee (hätten wir damals auch gut gebrauchen können). "

"Ich habe am 01.08. bei der Stadt Bonn die Ausbildung zum Stadtvermessungsinspektor angefangen. Für mich war schon lange vor dem Diplom klar, dass ich diese Anwärter-Ausbildung noch machen wollte. Da aber mittlerweile auch diese Stellen heiß umkämpft sind, muss man sich nur rechtzeitig darum kümmern. Die meisten Stellen hierfür werden Ende des Jahres bis Mitte März ausgeschrieben. Das Internet-Angebot der einzelnen Kommunen ist nicht immer Top aktuell. Deshalb ruft man besser bei den Verwaltungen oder Behörden an. Wichtig ist bei dieser Ausbildung noch, welche Chancen man hat, nachher übernommen zu werden. Viele bilden nämlich nur aus."

"Ende April diesen Jahres habe ich mein Studium mit dem Diplom erfolgreich abgeschlossen. Die folgenden drei Monate habe ich mich initiativ bei größeren Firmen (RWE, Gelsenwasser, Ruhrgas, etc), auf Stellenausschreibungen im Internet (Arbeitsamt und diverse) und aus der Zeitung beworben - ohne Erfolg.

Ab August habe ich mich dann persönlich und telefonisch bei verschiedenen Vermessungsbüros (auch GIS-Consult) im Raum Ruhrgebiet und teilweise Münsterland vorgestellt. Ca. 5% der Büros hielten immerhin meine Daten bzw. Unterlagen zurück. Desweiteren hatte ich auch um Praktikumsstellen angefragt, um überhaupt erste Berufserfahrungen sammeln zu können. Aber auch hier war keine Firma/Büro bereit mir diesen Einstieg zu ermöglichen.

Aufgrund eines Telefongespräches ergab sich dann Ende Oktober ein Vorstellungsgespräch bei einem Vermessungsbüro in Haltern. Seit dem ersten November bin ich dort als Vermessungsingenieurin eingestellt und befasse mich mit der Erstellung von Leitungsplänen in Smallworld GIS.

Nach dem Diplom hatte ich mich auch beim Arbeitsamt als arbeitssuchend gemeldet. Hier wurde überhaupt nichts unternommen, weder Beratungsgespräche, noch Stellenangebote.

Meiner Erfahrung nach, haben die normalen Bewerbungsverfahren zu gar keinem Erfolg geführt. Bei telefonischen Nachfragen, stellte sich meist heraus, dass nur Ingenieure mit langjähriger Berufserfahrung geeignet wären.

Viele kleinere Vermessungsbüros schreiben auch offiziell überhaupt keine Stellen aus. In meinem Fall kam man jetzt auf mich zurück, weil ich mich initiativ beworben hatte."

"....... Ich kann Ihnen mitteilen, daß ich zum Glück direkt nach meinem Abschluß den Arbeitsplatz gefunden habe, den ich wollte. Im November 2001 habe ich meinen Abschluß gemacht und im Februar 2002 bin ich in einer Sozietät von vier ÖbVI`s in Berlin angefangen.

Ich bin ausschließlich im Bereich Wertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken tätig. In diesem Bereich gibt es für mich sehr viel zu tun, aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, daß man mit der "klassischen Vermessung" nicht mehr so schnell einen Blumentopf gewinnen kann. Im Mai diesen Jahres sind in der Sozietät erst 30 % der Mitarbeiter gekündigt worden. Die Auftraglage ist misrabel, die Preise mehr als im Keller und die Aussichten nicht besonders rosig. In Berlin ist die Lage für Vermesser alles andere als optimal. Ist es woander besser?? Wahrscheinlich werde ich ab März 2005 als Gutachterin bei der Deutschen Bank in Berlin eine neue Tätigkeit beginnen."

"Die Einrichtung eines Forums für die Studierenden, in dem sie Informationen für den Berufseinstieg erhalten können, finde ich sehr gut.

Wie die Suche nach dem ersten Beschäftigungsverhältnis bei mir aussah, und wie es dann letztendlich zu einer Einstellung kam, möchte ich Ihnen in Kürze schildern: In den Semesterferien habe ich als studentische Hilfskraft mehrfach bei einem ÖbVI gearbeitet. Von diesem wusste ich, dass er bereits mit der Uni Bonn zusammen diverse Diplomarbeiten betreut hatte. Da ich gerne eine Diplomarbeit schreiben wollte, die praxisnah war, wandte ich mich zum entsprechenden Zeitpunkt an ihn. Als die Diplomarbeit beendet war, ging es um die Suche nach einem Arbeitsplatz. Da der ÖbVI keine freie Arbeitsstelle hatte,versprach er mir sich bei anderen Vermessungsstellen umzuhören. Dieser brachte in Erfahrung, dass die Bezirksregierung Köln einen Vermessungsingenieur suchte. Ich bewarb mich auf die Stelle, die jedoch nur auf 7 Monate befristet war und wurde sofort eingestellt. Mittlerweile wurde auch dieser Vertrag bis Mai 2004 verlängert. Mein Tätigkeitsbereich liegt dort im klassischen Vermessungswesen.

Meine Botschaft an die Studierenden wäre demnach folgende:
Man sollte so oft wie möglich in den Semesterferien in der freien Wirtschaft arbeiten und auch dort die Diplomarbeit schreiben. Falls der Betrieb einen nicht einstellt, kann man wenigstens bei der Jobsuche Referenzen vorweisen. Vielleicht kennt dieser ja auch eine Firma, die gerade einen jungen Ingenieur sucht."

"....... ich möchte ... die Idee des Informationsaustausches von Absolventen und Studierenden an der FH-Bochum unterstürzen.

Nun zu ihren Fragen:

1. Ich habe nach dem Diplom einen Arbeitsplatz im klassischen Vermessungswesen, einem ÖbVI-Büro im Kreis Paderborn, gefunden.

2. Wirklich gesucht habe ich für meine erste Arbeitsstelle gar nicht. Ich war regelmäßig in dem Vermessungsbüro wärend der Semesterferien tätig, so dass ich die Kolleginnen und Kollegen sowie den ÖbVI selbst bereits gut kannte. Die Initiative ging von dem ÖbVI aus. Ich war in den Anfängen der Diplomarbeit als ich per Anruf vom ÖbVI gefragt wurde, wann ich mit dem Studium fertig wäre und ob ich die Technikerstelle des Kollogen X, der aus eigenem Interesse das Büro verlasse wolle, übernehmen würde. Und so bin ich kurzgefasst zu meiner ersten Arbeitsstelle gekommen.

3. Angetreten habe ich diese erste Stelle unmittelbar; d.h. heißt bei mir: am 28. Februar 2001 hatte ich Kolloquium und am 1. März 2001 war mein erster Arbeitstag.

Aber vielleicht seien einige Sätze zu meinem weiteren Berufsleben gestattet:

Die schwache Konjuktur und die stark zurückgehende Anzahl der Aufträge, auch die der öffentlichen Verwaltung, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, führten zu einem deutlichen Personalabbau in dem besagten ÖbVI-Büro. So wurde nach etwa einem Jahr auch mir nahegelegt, mir einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Nach gegenseitiger Absprache durfte ich dann noch solange bleiben, bis ich im August 2002 die Fortbildung zum Vermessungsinpektoranwärter bei der Bezirkregierung Arnsberg beginnen konnte. Z.Zt. absolviere ich den Abschlusslehrgang in Wuppertal. Anfang kommenden Jahres endet das Dienstverhältnis mit hoffentlich bestandener Laufbahnprüfung. Und dann wird mich wohl die Arbeitslosigkeit überkommen, da sich augenblicklich keine ernsthafte Chance auf einen Arbeitsplatz im Vermessungswesen darstellt. Aus dieser Misslage heraus bin ich also aktuell sehr an Informationen der FH-Bochum interessiert ..."

"Ich denke, dass es immer von Vorteil ist schon während des Studiums einen Nebenjob anzunehmen, der mit Vermessungswesen etwas zu tun hat. Zum einen verdient man etwas Geld und was noch viel wichtiger ist:

  • Man sieht was im Berufsleben gefordert wird.
  • Man lernt viele Dinge direkt in der Praxis und kann diese im Studium besser verstehen und umsetzen.
  • Man lernt Leute aus dem Beruf kennen und hat evtl. die Möglichkeit über diese Leute einen Arbeitsplatz zu finden.

Ich habe mich im 3. Semester bei verschiedenen Firmen für einen Nebenjob beworben. Dabei habe ich ich mich nicht nach Stellenausschreibungen gerichtet, sondern habe einige Firmen direkt angeschrieben. Bei der Firma TerraMapServer GmbH habe ich dann bis zum Diplom gearbeitet. Nach dem Diplom wurde ich bei der damaligen Muttergesellschaft PLEdoc eingestellt. Mein jetziger Beruf ist Softwareentwickler im GeoInformatik-Bereich. Dadurch, dass ich den Nebenjob bei TerraMapServer hatte konnte ich meine Diplomarbeit für diese Firma schreiben und konnte wenige Tage nach der Diplomarbeit bei meinem jetzigen Arbeitgeber anfangen. Ich habe zwar nur einen befristeten Vertrag, aber mit guten Chancen übernommen zu werden......."

"Danke für Ihr Schreiben in Bezug auf ein Informationsnetz innerhalb des Fachbereichs. Ich finde die Idee sehr gut und hoffe das alle Beteiligten davon profitieren können.


Gerne beantworte ich Ihnen die drei gestellten Fragen:

.......

Neben diesen nach meiner Ansicht für den Studierenden nur bedingt interessanten Fragen gibt es noch weitere, die von wesentlichem Interesse sind:

  • Wie ist der Kontakt zum zukünftigen Arbeitgeber entstanden?
  • Wo kann man sich über eventuelle frei Stellen informieren? (Internetadressen, bestimmte Zeitschriften...)
  • Wer sind mögliche große Arbeitgeber?
  • Ehrfahrungen mit Einstellungsgesprächen!

Außerdem sollte während des Studiums mehr auf außerfachliche Themen eingegangen werden. Besonders hervorzuheben sind hier BWL, Erstellung von Angebotspreisen, Kostenkalkulation, Mitarbeiterführung.

"Ich finde es gut, das die FH Bochum das Projekt Alumni ins Leben rufen
möchte."

Zusätzliche Information

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Interessantes aus der Welt der Geodäsie

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Tipp

nun auch in Vermessung sowie Geoinformatik