Hochschule Bochum - Fachbereich Geodäsie

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Schweiz 1999

Schweiz 1999

Nach dem Streß des Vordiploms und der damit verbundenen Klausurenhäufung bietet das vierte Semester ein ganz besonderes Vergnügen: Die Schweizexkursion.

Alles begann am 03.05.99 mit der Abfahrt vom Parkplatz der FH. Nach alter Tradition ist das erste alkoholische Getränk zu genießen, wenn die heimische Kirche nicht mehr zu sehen ist. Ein Glück, daß kaum jemand direkt in Bochum wohnt. Nachdem Gepäck und Teilnehmer verstaut waren, konnte die Odyssee beginnen. Nach irritierender Route, endlosen Staus ("auf dem Kölner Ring ist normal nie Stau" Busfahrer) und einem Auffahrunfall ("ich habe den Bus nicht gesehen" Mercedesfahrer ) kamen wir endlich in der Jugendsportstätte Balgach an.

Der Dienstag begann nach viel zu kurzer Nacht um 8 Uhr bei Leica mit einem Frühstück. In den nächsten sechs Stunden wurde das Mekka der Vermesser ausgiebig besichtigt und die heiligen Hallen begutachtet.

Am Mittwoch ging es nach Bern zum Bundesamt für Landestopographie. Der Vortrag unterm Dach war wohl auch für den stärksten Kreislauf eine Herausforderung. Wieder an der frischen Luft ging es zum "Picknick" und anschließend zur astronomisch-geodätischen Beobachtungsstation nach Zimmerwald. Es würde den Rahmen dieses Textes sprengen, das Gesehene zu beschreiben; es ist aber schon faszinierend, was sich hinter Mauern eines unscheinbaren Hauses im Berner Oberland alles an Meßtechnik verbergen kann. Unsere Bleibe in Bern lag unweit des Schweizer Parlaments am Rande der Altstandt mit ihren "Sehenswürdigkeiten" in positiver und negativer Art. Kleiner Tip: Merkt Euch das Stockwerk, wenn Ihr verspätet, über die Feuerleiter, versucht ins Zimmer zu kommen.

Abschiedstag von Bern war der Donnerstag; es ging nach Heidelberg. Nach mehrstündiger Fahrt durch Heidelberg konnten wir uns endlich auf die Suche nach dem nächsten McDonald's machen; für etwas anderes war ja keine Zeit mehr. Im Laufschritt beim Vermessungsamt der Stadt Heidelberg angekommen, gab es einen sehr interessanten Vortrag über das Geographisch Technische Informations System der Stadt. Im Anschluß ging es dann um einige Erfahrungen reicher zurück nach Bochum.

Abschließend noch einige Worte des Dankes an:

  • Herrn Dr. Heimes und Herrn Dr. Puruckher für ihre Unauffälligkeit.
  • Den Herren vom Bundesamt für Landestopographie für den Einblick in ihre Arbeit.
  • Der Firma Leica für die super Betreuung.
  • Dem Sportwart in Balgach, der auch bei nächtlichem Fußballspiel Ruhe bewahrt hat.
  • Den Herren der Stadt Heidelberg für eine wirklich interessante Präsentation.

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