Makroökonomie (Wirtschaftsing.)
Zielgruppe: Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Semester des Bachelor-Studiengangs.
ECTS 5 Punkte
Das Modul Volkswirtschaftslehre umfasst im 2. Studienjahr die Veranstaltungen Mikroökonomik und Makroökonomik.
Im Gegensatz zur Mikroökonomik interessiert sich die Makroökonomik weniger für individuelles Verhalten, sondern hier steht das "Durchschnittsverhalten" der Wirtschaftssubjekte im Vordergrund. Betrachtet werden die gesamte Nachfrage in einer Volkswirtschaft und das gesamte Angebot. Einzelne Preise spielen keine große Rolle, sondern das Interesse gilt dem Preisniveau in einer Volkswirtschaft. Darüber hinaus gehören zur Makroökonomik Bereiche, die die Mikroökonomik ausklammert. Gefragt wird nach der Bedeutung des Staates, des Auslands und des Geldes. In der Vorlesung wird vor allem untersucht, welche Faktoren Einkommen, Beschäftigung und Preisniveau in einer Volkswirtschaft bestimmen und welche wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen aus verschiedenen makroökonomischen Ansätzen gezogen werden können.
Der Vorlesungsstoff wird anhand eines Fragenkatalogs aufbereitet. Dieser Katalog wird zu Beginn der Veranstaltung ausgehändigt.
Gliederungsübersicht
1 Grundlagen
2 Makroökonomische Daten
2.1 Wirtschaftskreislauf und Volkseinkommen
2.2 Inflation
2.3 Beschäftigung
3 Die langfristige wirtschaftliche Entwicklung
3.1 Produktion und Wachstum
3.2 Ersparnis, Investition und Finanzsystem
3.3 Die "natürliche" Arbeitslosenquote
4 Das monetäre System
4.1 Geldfunktionen und Geldangebot
4.2 Geldmengenwachstum und Inflation
5 Kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen
5.1 Gesamtwirtschaftliche Nachfrage und
gesamtwirtschaftliches Angebot
5.2 Nachfragesteuerung durch Geld- und Fiskalpolitik
Literatur
Große Teile der Vorlesung orientieren sich an:
- Mankiw, N.G.: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 4., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart 2008.
- Mussel, G.: Einführung in die Makroökonomik, 9., überarb. u. aktual. Auflage, München 2007.
Spezielle Literaturhinweise zu einzelnen Abschnitten erfolgen bei Bedarf.

