Cybermentor
Bochumer CyberMentorinnen unterstützen den wissenschaftlichen Nachwuchs

- Schülerin im Labor
Nur wenige Schülerinnen wählen ein Studienfach aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das deutschlandweite E-Mentoring-Projekt CyberMentor der Universitäten Regensburg und Ulm soll daher die Beteiligung von Schülerinnen an den MINT-Fächern steigern. Im April ist die zweite Runde des Projekts gestartet. Mit dabei als Mentorinnen: zwei Professorinnen der BO.

- Schulung von Mentorinnen
CyberMentor richtet sich an Schülerinnen der Klassenstufen sechs bis zwölf. Per E-Mail tauschen sie sich mit ihrer persönlichen Mentorin aus, die sie ein Jahr lang begleitet. Schule, Studium, Beruf und MINT-Themen stehen im Mittelpunkt des Dialogs. Als Mentorinnen fungieren Frauen, die ein MINT-Fach studieren oder im MINT-Bereich arbeiten. So wie Gudrun Breitzke (FB B) und Claudia Frohn-Schauf (FB M), Professorinnen an der Hochschule Bochum. Vorab haben sie an einer Schulung teilgenommen, die sie auf ihre Rolle als Mentorin vorbereitete. Für den E-Mail-Austausch mit ihren Mentees sind von den Projektverantwortlichen etwa 10 bis 15 Minuten wöchentlich vorgesehen. „Es ist wichtig, gerade den Mädchen in diesem Alter den ‚Mathe-Rücken’ zu stärken“, sagt Gudrun Breitzke über ihr Motiv für die Unterstützung einer Sechstklässlerin. Claudia Frohn-Schauf hilft ihrer Mentee – die bereits die 12. Klasse besucht – mit Informationen zu Studienfächern und zum Studium generell.
Rund 1000 Schülerinnen nehmen an der aktuellen CyberMentor-Runde teil. Über den E-Mail-Kontakt hinaus erwartet die Teilnehmerinnen eine Internet-Community, persönliche Treffen und Ausflüge. Ab Januar 2011 werden Mentorinnen für eine weitere Runde gesucht. Anmeldemöglichkeiten für Masterstudentinnen und berufserfahrene MINT-Frauen gibt es bereits jetzt:

