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Kooperationsvertrag mit der Handwerkskammer Dortmund vom 17.10.2011

Kooperationsvertrag

zwischen der

Handwerkskammer Dortmund

und der

Hochschule Bochum

§ 1

Ziel der Vereinbarung ist die Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Dortmund und der Hochschule Bochum in den Bereichen Lehre, Forschung, Transfer und Gründerförderung. Dazu sollen die bisherigen Maßnahmen ausgebaut und neue Impulse für nachhaltige Kontakte zwischen den Handwerksunternehmen und Angehörigen der Hochschule gegeben werden. Der vorliegende Kooperationsvertrag ersetzt den am 06.11.2000 abgeschlossenen Vertrag.

§ 2

Die Vertragspartner bekräftigen ihren Willen, durch die gegenseitige Unterstützung einen Beitrag zur Stärkung der Belange des Handwerks und der Hochschule Bochum zu leisten. Ein wesentlicher Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Entwicklung systemübergreifender Kooperationsformen, die die jeweilige Sprach-, Denk-und Arbeitskultur berücksichtigen. Die Zusammenarbeit soll Berührungsängste abbauen und das Verständnis für die unterschiedlichen Potenziale und Chancen der Partner wecken. Das Interesse an einer Zusammenarbeit soll aktiv geweckt werden.

§ 3

Zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Handwerkskammer Dortmund und der Hochschule Bochum werden folgende Maßnahmen angestrebt:

  • Durchführung gemeinsamer Informationstage und Informationsveranstaltungen, um vorhandene Schwellenängste auf beiden Seiten abzubauen
  • Laufende Sensibilisierung der Studierenden für das Handwerk und seine Potenziale in den Lehrveranstaltungen
  • Vermittlung von Praktika für Studierende in Handwerksunternehmen, um erste Erfahrungen im Handwerk zu sammeln und Betriebsabläufe kennen zu lernen mit der Chance, praktisch umsetzbare Projektarbeit zu leisten
  • Einrichtung einer Bachelor- und Master-Börse zur Bearbeitung praxisrelevanter AufgabensteIlungen im Handwerk
  • Durchführung von Veranstaltungen mit handwerksspezifischen Themen
  • Beteiligung von Vertretern der Hochschule bei Veranstaltungen der Handwerkskammer (Informations-und Qualifizierungsmaßnahmen)
  • Organisation von Betriebsbesichtigungen für Hochschulangehörige und Studierende
  • Förderung des Personaltransfers in das Handwerk
  • Fortführung der Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung in den technischen Fachbereichen sowie bei Untersuchung und Gutachten in betriebswirtschaftlichen Fragen
  • Durchführung von Beratungen und Begutachtungen

§ 4

Um eine stärkere Bereitschaft zur Selbstständigkeit im Handwerk zu wecken, bemühen sich beide Partner in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen, der TransfersteIle, dem IZK, dem Gründerbüro Ruhr und der Gründerberatungsstelle der Handwerkskammer durch die Ausweitung geeigneter Maßnahmen Identifizierung, Sensibilisierung und Qualifizierung von Existenzgründer(-innen} im Handwerk bzw. von Interessenten(-innen} an der Übernahme von Handwerksunternehmen.

§ 5

Um zu einer Verbesserung der Kontinuität in der Zusammenarbeit zu kommen, vereinbaren die Vertragspartner die Einrichtung eines Koordinierungskreises, bestehend aus einem Mitglied des Präsidiums der Hochschule und der Geschäftsführung der Kammer, die sich zu einem regelmäßigen, mindestens halbjährlichen Erfahrungsaustausch treffen. Darüber hinaus treffen sich das Präsidium der Handwerkskammer und der Hochschule jährlich.

§ 6

Die Handwerkskammer Dortmund und die Hochschule Bochum schließen diesen Vertrag auf unbestimmte Zeit. Er kann mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende eines Halbjahres gekündigt werden.

Bochum, den 17. Oktober 2012

gez. Prof. Dr.-Ing. Martin Sternberg
(Präsident der Hochschule Bochum)

gez. Otto Kentzler
(Präsident der Handwerkskammer Dortmund)

Zusätzliche Information

Logo der Handwerkskammer Dortmund
Vertragsunterzeichnung Handwerkskammer Dortmund mit Hochschule Bochum
Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg (sitzend) und der Präsident der Handwerkskammer Dortmund, Otto Kentzler (rechts), ließen sich bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages nicht nur von Prof. Jürgen Bock (Mitte) auf die Finger sehen. Klick: Bild vergrößern!