13. Juli 2010: "Welcome to UniverCity!" - Bochumer Hochschulen laden ein zum Wissenschaftstag

Zwischen 10 und 16 Uhr wird das Bochumer Stadtzentrum zur "UniverCity": Forscher/innen der sechs Bochumer Hochschulen (RUB, BO, TFH, eFH, hsg und EBZ Business School) machen Wissenschaft erlebbar. Schauen Sie aus einem anderen Blickwinkel hinter die alltäglichen Dinge und staunen Sie, wie allgegenwärtig Wissenschaft ist.
Auf einer Route quer durch die Bochumer Innenstadt - in Geschäften, Orten des öffentlichen Lebens und unter freiem Himmel – erwarten Sie Ausstellungen, Experimente, Performances und Exponate. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!
Das komplette Programm mit den Projektbeschreibungen und Lageplänen finden Sie
als PDF-Datei auf den Webseiten der Stadt Bochum (ca. 2 MB).
Nachfolgend beschreiben wir die Beiträge der Hochschule Bochum:
Fliegendes Klassenzimmer - Technik macht Spaß mit dem IST.Bochum und dem Roberta -Regio-Zentrum
Bei diesem Mitmach-Projekt können die Besucher/innen technische Experimente verschiedenster Art durchführen, wie sie auch im Technik-Unterricht des IST.Bochum zum Einsatz kommen. Das Roberta-Regio-Zentrum der Hochschule experimentiert mit verschiedenen Robotermodellen.
Das IST.Bochum.NRW Innovationszentrum Schule-Technik als erstes ZdI-Zentrum des Landes NRW (Zukunft durch Innovation) ist auch nach wie vor das erfolgreichste. Partnerschaftlich arbeiten Schulen, Unternehmen und Hochschulen zusammen, um ein nachhaltiges naturwissenschaftlich-technisches Interesse bei Schüler/innen zu wecken.
Standort Nr. 3: Deutsches Bergbau-Museum, Europaplatz
Vorführung: fortlaufend
Kontakt:
Klaus Trimborn, Norbert Dohms, IST.Bochum.NRW,
http://www.ist-bochum.de
Dr. Andrea Dederichs, Roberta-Regio-Zentrum, Hochschule Bochum, http://www.hochschule-bochum.de/frau-technik-karriere/roberta-regio-zentrum-bochum.html
Die Welt mit anderen Augen sehen: Laserscanning
Die Besucher/innen lernen bei diesem Mitmach- und Präsentations-Projekt, wie moderne Vermessungsgeräte mittels Lasertechnik funktionieren. In kurzer Zeit scannen sie in einem 360-Grad-Winkel ihre Umwelt. Die Daten können anschließend sofort digital weiterverarbeitet werden. Auf diese Weise werden heute nicht nur Gebäude vermessen, sondern auch Gegenstände in unzugänglichem Gelände eingemessen, so dass ein realistischer Rundumblick möglich wird.
Vermessung und Geoinformatik sind außergewöhnliche Ingenieurdisziplinen mit hervorragenden beruflichen Perspektiven.
Standort Nr. 9: Propsteikirche St. Peter und Paul, Am Kuhhirten
Vorführung: fortlaufend, Dauer: ca. 15 Minuten
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Heinz-Jürgen Przybilla / Prof. Dr. Rudolf Staiger, Labor für Photogrammetrie / Labor für 3D-Laserscanning, Hochschule Bochum, http://www.hochschule-bochum.de/fbv/photo.html
Die Zukunft der Individualmobilität - Elektronikeinsatz im Fahrzeug
In diesem Präsentations-Projekt zeigt die Hochschule Bochum ihre Flotte an Forschungsfahrzeugen, in denen neueste elektronische Technologien zum Einsatz kommen. Aus der jahrelangen Erfahrung beim Bau von solarbetriebenen Fahrzeugen (Solarworld No.1 , BOcruiser) durch Studierende und der erfolgreichen Teilnahme an internationalen Rennen ist ein neues Projekt zur Entwicklung eines Elektro-Kleintransporters bis zur Serienreife (BOmobil) entstanden.
Die Hochschule hat den ersten bundesweiten Lehrstuhl für Elektromobilität eingerichtet und mit Prof. Dr. Friedbert Pautzke besetzt.
Standort Nr. 14: Dr.-Ruer-Platz
Vorführung: fortlaufend
Kontakt:
Prof. Dr. Friedbert Pautzke / Prof. Dr.-Ing. Wolf Ritschel / Prof. Dr. Michael Schugt, Institut für Elektromobilität (E-Mobility), Hochschule Bochum, http://www.hochschule-bochum.de/e-mobility
Wärme, die aus der Erde kommt – Geothermie

Bei diesem Mitmach- und Präsentations-Projekt können die Besucher/innen erfahren, welche Möglichkeiten der Gewinnung von Energie aus Erdwärme in Form von Wärme und Strom es gibt und an welchen Stellen im Land sie besonders effizient eingesetzt werden kann. Mit modernen Bohrtechniken wird die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes deutlich erhöht, so dass mittlerweile ganze Wohnsiedlungen mit Erdwärme versorgt werden.
Die Hochschule Bochum ist mit ihrem GeothermieZentrum Bochum DAS Kompetenzzentrum für Erdwärme in NRW. Als Verbundforschungseinrichtung für Wissenschaft und Wirtschaft arbeitet sie mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.
Standort Nr. 17: Stadtwerke Bochum, Ostring 28
Vorführung: fortlaufend
Kontakt:
Prof. Dr. Rolf Bracke, GeothermieZentrum Bochum GZB, Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung, Hochschule Bochum,
http://www.geothermie-zentrum.de
Vom Entwurf zur Vollendung – Stegreif-Arbeiten aus dem Architekturbereich

Im Verlauf ihres Studiums fertigen Architektur-Studierende der Hochschule Bochum verschiedene architektonische und städtebauliche Entwürfe. Diese sogenannten Stegreif-Arbeiten greifen häufig problematische städtebauliche Flächen oder innovative Themen auf und geben interessante Denkanstöße zur Neunutzung. Einige dieser Entwürfe zum Thema "Line for Life" sind ausgestellt.
Der Fachbereich Architektur der BO gehört zu den bundesweiten Spitzenreitern im CHE-Ranking der Studiengänge und besitzt mit der BlueBox Bochum ein einzigartiges Lehr- und Lerngebäude an der Lennershofstraße.
Standort Nr. 18: Stadtwerke Bochum, Ostring 28
Vorführung: fortlaufende Ausstellung im Foyer der Stadtwerke
Kontakt:
Prof. Dipl.-Ing. Harald Gatermann, Fachbereich Architektur, Hochschule Bochum, http://www.hochschule-bochum.de/architektur
Temporäre architektonische Intervention – Neue städtebauliche Ideen für das Viktoriaquartier

Das Entwicklungsgelände City-Tor Süd mit dem ehemaligen Katholikentagsbahnhof liegt im Bochumer Zentrum und ist doch weitgehend unbemerkt. Im Bebauungsplan der Stadt ist eine gewerbliche Bebauung vorgesehen, die kreativwirtschaftliche Nutzung ermöglichen soll.
Auf dieser Grundlage haben Architekturstudenten der Hochschule Bochum Konzepte für die Fläche entwickelt, die an einem Modell verdeutlicht werden und die Diskussion um gute städtebauliche Lösungen anregen sollen.
Präsentiert werden die studentischen Arbeiten in der "temporären architektonischen Intervention auf einer Brachfläche", kurz t.a.i.b., von Jonathan Haehn, die als Gemeinschaftsprojekt der RUHR.2010 und seines Instituts "european centre for creative economy (ecce)" mit der Stadt Bochum realisiert und von der Staatskanzleich NRW gefördert wird. Möglich gemacht wird sie durch die Mithilfe von zahlreichen Künstlern und Kreativen vor Ort.
Weitere Infos auch unter:
http://www.bochum-2010.de/local-heroes/t-a-i-b-temporare-architektur-ladt-ein-zum-mitmachen
Standort Nr. 18: City-Tor Süd, Viktoriastraße
Vorführung: fortlaufende Ausstellung
Kontakt:
Prof. Dipl.-Ing. Hermann Kleine-Allekotte, Fachbereich Architektur, Hochschule Bochum,
http://www.hs-bochum.de/fba/kleine-allekotte/profil.html







