126 neue studentische Arbeitsplätze und Raum für individuelle Beratung
Neugestalteter Studierendenservice der Hochschule Bochum jetzt offiziell eröffnet
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Hochschulpräsident Prof. Sternberg eröffnete den neugestalteten Studierendenservice im neuen studentischen Arbeitsraum.

Erster "Hingucker" für Besucher ist die Theke des Studierendensekretariats.
Wenn Studierende oder Bewerberinnen und Bewerber noch vor Beginn des Wintersemesters zu Einschreibungen und Rückmeldungen die Hochschule Bochum besuchen, können sie den Studierendenservice in einem neuen Licht erleben: In vier Monaten Bauzeit wurde dieser wichtige Bereich vollständig ungestaltet. Am 17. Juli konnte Hochschulpräsident Prof. Martin Sternberg den neuen Bereich offiziell eröffnen.
Entstanden sind nicht nur zehn moderne Büros, die nun auch eine intensive Einzelberatung von Studentinnen und Studenten möglich machen, sondern auch eine neue Servicetheke für das Studierendensekretariat und 126 studentische Arbeitsplätze einschließlich der Möglichkeit, mit den eigenen Notebooks das Computernetzwerk der Hochschule zu nutzen.
Helle Wände und großflächige Glasflächen sorgen für Licht und Transparenz dort, wo sie wünschenswert ist; das dunkle, matte Parkett bildet dazu einen hochwertig und zugleich robust anmutenden Kontrast. Details wie die schlanke Theke und eine eigene "Fotoecke" für Ausweis-Portraits im Studierendensekretariat oder eine außergewöhnlich gestaltete Decke mit abgehängten Akustikelementen über den Arbeitsplätzen hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Geplant und umgesetzt hat die Neugestaltung das Büro "
ch-quadrat architekten", die schon mit dem Umbau des etwas anderen Cafés "BOlounge" betraut waren.
Alles in allem knapp 400.000 Euro kostet die Hochschule die Umgestaltung. "Auch wenn die studentischen Arbeitsplätze zur Qualität der Lehre in der Hochschule einen Beitrag leisten, sind sie nicht aus Studienbeiträgen finanziert worden", betont Prof. Sternberg. "Die Verbesserung der Situation an dieser wichtigen Schnittstelle zwischen Studierenden und Hochschule war uns dennoch so wichtig, dass wir sie aus eigenen Mitteln finanziert haben."
Übrigens haben sich beim Studierendenservice nicht nur die Räumlichkeiten verändert. "Arbeitsabläufe und Organisation müssen sich jetzt neu einspielen", betont Dezernentin Martina Hoffmann. "Wir bitten darum um Verständnis, wenn es in nächster Zeit noch bei der einen oder anderen unserer vielen Aufgaben 'haken' sollte."
Zusammen mit ihren acht Mitarbeiterinnen betreut sie die Studienberatung, die Bewerbungs- und Zulassungsverfahren, die Beratung für ausländische Studierende und die Studienbeitragszahlungen. Nicht Teil ihres Dezernats, aber dort sinnvoll untergebracht ist übrigens das Akademische Auslandsamt mit Ansprechpartnerin Petra Händler. Sie berät und betreut vor allem "Incomings and Outgoings", also Studierende von Partnerhochschulen sowie Bochumer Studentinnen und Studenten, die im Ausland studieren.
Die Umgestaltung in Zahlen und Fakten:
Vom Präsidium bereitgestellte Umbaumittel: 375.000,- Euro
Gesamtfläche: ca. 500m²
davon
Stud. Arbeitsplätze: ca. 180m²
Büroflächen: ca. 150m²
Studierendenservice: ca. 55m²
Flur: ca. 55m²
Nebenräume: ca. 25m²
Anzahl der stud. Arbeitsplätze: 126
davon vier barrierefreie (höhenverstellbarer Tisch)
Anzahl der Büroarbeitsplätze: 10
Bauzeit: Ende Februar 2009 bis Juli 2009
Die Umbaumaßnahme wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt, um die in den Räumlichkeiten bestehenden Arbeitsplätze permanent nutzen zu können. Nachdem die erste Hälfte fertig gestellt war, konnten die Mitarbeiterinnen schon in ihre neuen Büros einziehen, während sodann die andere Hälfte umgebaut wurde.
