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Aus der Maschinenfabrik in den Hörsaal

Andreas Merchiers als Wirtschaftsprofessor an die Hochschule Bochum berufen

Meldung vom 14.03.16

Bilder zur Meldung:

Andreas Merchiers, Wirtschaftsprofessor der Hochschule Bochum.

Von Rüdiger Kurtz

Mit nur 39 Jahren verfügt Andreas Merchiers als neuer Wirtschaftsprofessor der Hochschule Bochum bereits über große Erfahrungen in Berufspraxis und Lehre. "Herr Merchiers wird aufgrund seiner Erfahrungen ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurwissenschaften sein", so die Vizepräsidentin für Lehre, Studium und Internationales, Prof. Dr. Eva Waller: "Das kommt insbesondere auch unserem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen zugute." Zu den Lehrschwerpunkten des neuen Dozenten gehören Wertschöpfungs- und Produktionsmanagement.

Ab 2011 war Andreas Merchiers bereits Lehrbeauftragter an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola. Im September 2015 wechselte er in gleicher Funktion an die Hochschule Bochum, wo er nun als Professor berufen wurde. "Es hat inhaltlich sehr gut gepasst", so der neue Dozent, dem neben dem Studienprofil insbesondere die enge Zusammenarbeit mit den Studierenden an der eher kleinen Hochschule zusagt. "Aus meiner eigenen Studienzeit in Aachen kenne ich noch den klassischen Frontalunterricht mit 500 Studierenden", so Merchiers: "Dagegen arbeiten wir hier in Bochum fast familiär. Die Studierenden werden unmittelbar eingebunden und lernen so deutlich motivierter und intensiver."

Aufgewachsen im norddeutschen Friesoythe begann Andreas Merchiers nach dem Abitur und dem anschließenden Wehrdienst als Fallschirmjäger seine akademische Ausbildung 1996 an der RWTH Aachen. Dort absolvierte er erfolgreich ein Maschinenbaustudium mit der Fachrichtung Fertigungstechnik, ein wirtschaftswissenschaftliches Zusatzstudium sowie die Promotion zum Doktor der Ingenieurwissenschaften. "Vom Wirtschaftsstudium habe ich in der Praxis am meisten brauchen können", lacht Andreas Merchiers rückblickend.

Die berufliche Laufbahn führte ihn bereits 2007 ins Ruhrgebiet. Als Assistent der Geschäftsführung bei der Gebrüder Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH in Bochum gestartet, folgte schon bald ein schneller Aufstieg in verschiedene Führungsfunktionen innerhalb der Eickhoff-Gruppe. So verantwortete er unter anderem die Planung und Umsetzung eines neuen Standorts für die Fertigung und Montage von Getrieben für Windenkraftanlagen in der Nähe von Dresden. Zuletzt leitete er als Geschäftsführer die Schalker Eisenhütte Maschinenfabrik GmbH, ein Eickhoff-Tochterunternehmen, das - bereits 1872 durch Friedrich Grillo gegründet – weltweit seine technologisch anspruchsvollen Maschinen und Anlagen erfolgreich vertreibt.

Wenn Andreas Merchiers über Eickhoff spricht, sagt er immer noch "wir" und "uns". Die kurzen Entscheidungswege im inhabergeführten Unternehmen und der spannende Mix von Bergbau über Schienenfahrzeugen bis hin zur Windkraft faszinieren ihn nach wie vor. Warum also der Wechsel von der Unternehmerpraxis in die Wissenschaft? "Geschäftsführer eines Unternehmens zu sein hat sehr schöne Seiten" erläutert Andreas Merchiers: "Man kann viel bewegen, seine Ideen umsetzen, hat ein gutes Einkommen, trifft Entscheidungen – es ist aber auf der anderen Seite auch viel operatives Tagesgeschäft und immer seltener ein thematisches Arbeiten." Als Professor möchte er sich nun wieder vermehrt auf die ihn interessierenden Themen fokussieren und anwendungsorientierte Forschung betreiben. "Wissenschaft und Lehre sind für mich Leidenschaft", sagt Professor Merchiers: "Und ich freue mich sehr, dass ich Leidenschaft und Beruf nun an der Hochschule Bochum miteinander verbinden kann."

Im Ruhrgebiet fühlt sich der gebürtige Norddeutsche längst heimisch. "Der Menschenschlag liegt mir", sagt Merchiers: "Die Leute sind offen, direkt und hilfsbereit." Mit seiner Familie wohnt er in Essen, wo seine Frau Katrin seit vergangenem Oktober Vertriebsleiterin der Messe Essen ist. Die beiden haben zwei Kinder. "Helena und Julian sind Zwillinge und werden dieses Jahr vier Jahre alt", so der stolze Vater, der hofft, dass er in Zukunft auch wieder mehr Zeit für Familie und sportliche Aktivitäten haben wird.

Gemeinsame Reisen stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste. "Mein Vater ist Franzose, daher habe ich als Kind die Sommerurlaube immer in Frankreich verbracht ", erzählt Merchiers: "Das Reisen liegt mir seither im Blut." Davon zeugen zahlreiche Auslandsstationen während der Studienzeit, unter anderem in Südafrika, Brüssel und London, sowie sein liebstes Hobby: ein gut ausgebauter Landrover, mit dem er gemeinsam mit seiner Frau schon diverse Länder erkundet hat. Seit ein paar Jahren steht der Wagen relativ unbenutzt in der Garage. Das soll sich schon bald ändern. "Demnächst werden wir zu viert losziehen, vermutlich Richtung Afrika", freut sich Andreas Merchiers: "Mit vier Jahren sind die Kinder alt genug, die Welt zu entdecken."

Dateien zum Download:

Prof_Merchiers.jpg Prof Merchiers (Größe: 1.0 M, Datum: 14.03.16)

Zusätzliche Information

Pressesprecher

Dipl.-Journ. Detlef Bremkens

Raum: C 1-27
Tel.: +49 234 3210702
Fax: +49 234 3214312
detlef.bremkens@hs-boc...

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