FH-Prorektoren geben sich international
Als einen Grundpfeiler ihres Profils versteht die FH Bochum ihre internationale Ausrichtung. Deshalb war sie ein engagierter Gastgeber, als sich Anfang November neun Prorektorinnen und Prorektoren für Internationales von nordrhein-westfälischen Fachhochschulen trafen.
Für ihre Beratungen über "Bachelor- und Masterstudiengänge in internationaler Perspektive" hatten sie eigens Sachverstand aus der Bundeshauptstadt eingeladen: Günter Heitmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Berufliche Bildung und Arbeitslehre an der TU Berlin beleuchtete zusammen mit den Prorektoren die Randbedingungen dieser im sogenannten Bologna-Prozess eingeführten Studienangebote, versuchte eine Zwischenbilanz über den Stand der Umsetzung des Prozesses und beriet mit den NRW-Fachhochschul-Professoren über Fragen der internationalen Anerkennung dieser Studiengänge und ihre Gestaltung. Sein Fazit: Von einem vergleichsweise einheitlichen europäischen Prozess könne nicht die Rede sein, weil Ausgangsbedingungen und Umsetzung des Bologna-Prozesses in verschiedenen europäischen Ländern sehr unterschiedlich seien.
