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Ingenieure treffen sich regelmäßig seit 50 Jahren

Sie sind Absolventen der "Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen Bochum", aus der 1971 die (Fach)-Hochschule Bochum hervorging

Meldung vom 23.05.17

Bilder zur Meldung:

Erinnerungen wurden wach - seit 50 Jahren treffen sich regelmäßig diese Absolventen der früheren "Staatlichen Ingenieurschule Bochum". Mit dabei: Hauptorganisator Günter Schäfer (2. Reihe, 1. v.l.). [Foto: Sabine Neumann]

von Sabine Neumann

Ein durchaus seltenes Jubiläum konnten jetzt elf "Pioniere" in Bochum feiern: Vor genau 53 Jahren begannen sie ihr Ingenieur-Studium an der ehemaligen "Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen Bochum", aus der später, 1971, die (Fach)-Hochschule Bochum hervorging. Dazu "Hauptorganisator" Günter Schäfer: "Um uns nicht aus den Augen zu verlieren und um später unnötiges Suchen für ein Semestertreffen zu vermeiden, haben wir uns seit 1967 praktisch jedes Jahr getroffen. Die Teilnehmerzahl bewegt sich zwischen 7 und 17." Zur Wiedersehensfeier im Bochumer Kolpinghaus kamen nun Ehemalige aus dem gesamten Ruhrgebiet, Niedersachsen und auch aus York im USA-Staat Pennsylvenia.

Die "Alt-Ingenieure" begannen am 1.10.1964 ihr Studium und beendeten es erfolgreich mit ihrer Abschlussprüfung am 25.7.1967: "Damals gab es noch eine Aufnahmeprüfung," erinnert sich Schäfer, " denn die Zahl der Studierenden je Semester war an allen NRW-Ingenieurschulen auf 35 bis 37 begrenzt." Der Unterricht wurde in 18 Unterrichtsräumen, fünf Laboratorien und Zeichensälen  durchgeführt. Die praktischen Übungen fanden in angemieteten Hallen in der Nähe statt. Zum Lehrplan des ersten Semesters gehörten die Grundstudien im Fachgebiet "Allgemeiner Maschinenbau und Konstruktionstechnik". Damals legte man großen Wert sowohl auf fachliche als auch auf persönliche Bildung.

"Beim Maschinenbau wurde eine Mischung aus Schwermaschinenbau und Fahrzeugbau in Zusammenarbeit mit der örtlichen Industrie angeboten," erinnert sich Schäfer an die vergangenen Studienzeiten zurück, "später kam dann noch die Elektrotechnik hinzu. Als Erstsemester mussten wir viel mit Provisorien fertig werden. So z.B. waren die wenigen Laboratorien der Ingenieurschule unvollständig ausgestattet. Demzufolge mussten die  Praktikumsversuche bei Ingenieurschulen in den Nachbarstädten Duisburg und Dortmund sowie bei Firmen im Ruhrgebiet durchgeführt werden, weil entsprechende Örtlichkeiten einfach noch fehlten. Ich habe dann mit meinem Kommilitonen Siegfried Müller für unsere gemeinsame Ingenieurarbeit Härteuntersuchungen im Labor der Firma "Deutsche Edelstahlwerke AG" an der Bessemerstraße in Bochum durchgeführt. Das alles machte uns nicht viel aus; es schweißte uns einfach zusammen und wir hatten auch gemeinsam viel Spaß miteinander. Dabei gab es kein Konkurrenzdenken, sondern im Mittelpunkt stand das Bestreben, möglichst einen guten Abschluss zu erreichen. Da wir eine reine 'Jungenklasse' waren, haben an unseren Treffen auch keine Frauen teilgenommen."

Zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit 1967 fanden alle Absolventen einen Arbeitsplatz. Im Laufe der Jahre haben sich einige von ihnen selbständig gemacht oder sind in andere Tätigkeitsbereiche gewechselt. Auch wenn sich diese Diplom-Ingenieure regelmäßig sehen, so hatten sie sich doch zu ihrem runden Jubiläum eine ganze Menge zu erzählen!

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Zusätzliche Information

Pressesprecher

Dipl.-Journ. Detlef Bremkens

Raum: C 1-27
Tel.: +49 234 3210702
Fax: +49 234 3214312
detlef.bremkens@hs-boc...

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