"International Days" für alle mit Weitblick
15. Internationale Tage an der Hochschule Bochum ermöglichen spannende Einblicke und vertiefen Partnerschaften
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John Wetwood (re.) von der Staffordshire University informierte in seinem Vortrag "How the Tommies see the Huns" auf humorvolle Weise über Interkulturelles Management in England und die nicht immer ganz vorurteilsfreie britische Sicht auf Deutschland. Text und Bild: Rüdiger Kurtz
14 Gastdozentinnen und Gastdozenten waren ins Ruhrgebiet gereist, um am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bochum vier Tage lang Vorträge auf Englisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch zu halten. Neben reinen Fachvorträgen informierten sie auch über das Studium und den Alltag an den Hochschulen ihrer Heimatländer. Über 300 Bochumer Studierende nutzten die Gelegenheit und besuchten die insgesamt 28 Veranstaltungen.
"Insbesondere für Studierende, die ein oder zwei Semester im Ausland studieren wollen, ist dies ein sehr interessantes Angebot", erläutert Organisatorin Corinna Herrmann: "Wir möchten mit den Fachvorlesungen in verschiedenen Sprachen unser intensives Bemühen um ein praxisnahes, international orientiertes Studium unterstreichen."
Die Fachvorträge wurden von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. Ein gemeinsamer Grillabend und ein festliches Abendessen boten den Studierenden die Möglichkeit, mit den Dozenten der Partnerhochschulen ins Gespräch zu kommen. Für die ausländischen Gäste hatte man neben einer Werksführung bei den deutschen Edelstahlwerken mit der "Tour de Ruhr" auch eine Busrundfahrt organisiert, die eindrucksvoll den Strukturwandel der Region aufzeigte.
"Wir möchten den Kontakt mit unseren Partnern in aller Welt halten und vertiefen", erläuterte Dekanin Eva Waller: "Gleichzeitig sollen durch die gezielte Fremdsprachenausbildung die individuellen Berufsaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen erhöht werden." Von der Richtigkeit des Konzepts der Internationalen Tage und der Sprachausbildung an der Hochschule Bochum zeigt sich die Wirtschaftsprofessorin überzeugt: „Die Globalisierung der Wirtschaft schreitet voran. Dementsprechend wichtig ist die Internationalisierung der Ausbildung für den späteren Erfolg unserer Studierenden."
