Lernluxus an der Hochschule Bochum
Neue BOlounge wäre ohne Finanzierung aus Studienbeiträgen nicht möglich gewesen.
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Hochschulpräsident Professor Martin Sternberg (links) und AkaFö-Geschäftsführer Jörg Lüken (rechts) machen zusammen mit der AStA-Vorsitzenden Melek Sanlitürk den Weg frei in die neue "BOlounge". Bild: ObjektivPress
Als Hochschulpräsident Professor Martin Sternberg und AkaFö-Geschäftsführer Jörg Lüken zusammen mit der AStA-Vorsitzenden Melek Sanlitürk das Rote Absperrband durchschnitten, war das ein Moment, auf den viele gewartet hatten – und das nicht nur vier kurze Reden lang: Seit Anfang 2007 hatten Hochschule und Akademisches Förderungwerk über die Nutzung der 250 Quadratmeter großen "alten Cafeteria" nachgedacht. Die neue "BOlounge" die sie am 14. Oktober eröffnen konnten, ist ebenso edel wie zweckmäßig ausgestattet.
Ein dunkles Gold ist neben Weiß und Braun die vorherrschende Farbe der Lounge. "Touchin' Gold" war auch das Motto der Eröffnung, die nicht zuletzt Studierende der Hochschule Bochum ansprach. Schließlich wurde über 90 Prozent der bei gut 200.000 Euro liegenden Gesamtkosten aus Studienbeiträgen finanziert. "Zwischen geistigen Höhenflügen muss man auch immer wieder landen können. Deshalb haben wir eine 'Lounge' eingerichtet, erläuterte Präsident Sternberg.
Ambiente hin oder her – in erster Linie steht die BOlounge den Studentinnen und Studenten der Hochschule zum Arbeiten zur Verfügung, Für jeden der 135 Plätze hat die Lounge auch eine Steckdose für ein Notebook; das Funknetzwerk mit Zugang zu hochschuleigenen Servern und zum Internet ist bestens ausgestattet. Der vielfach geforderte Ausbau der Zahl studentischer Arbeitsplätze war für die Studierenden Grund genug, der Finanzierung der Lounge aus Studienbeiträgen zuzustimmen. "Ohne diese Mittel hätten wir sie nicht einrichten können", betont Präsident Sternberg. Das sah übrigens auch die AStA-Vorsitende so. Sie wünschte ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen gute Stunden in der BOlounge.
Die besonderen Umstände hatten Folgen: "Zum ersten Mal haben wir als Hochschule, die ja Mieter der Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW ist, einen Umbau in eigener Regie realisiert", betonte Professor Sternberg. Architekturbüro der Lounge ist übrigens das Team Christian Hansen und Christian Happe (ch-quadrat-architekten). Als Absolvent der Hochschule ist Christian Happe mit den Bedürfnissen und Geflogenheiten der Studierenden bestens vertraut…
Und ein Grund zum Feiern war die Eröffnung vor allem auch für das Akademische Förderungswerk, das neben Verpflegungsautomaten ("24-Stunden-Service") jetzt auch eine Verkaufstheke mit Kuchen, Eis Kaffee und anderem mehr betreibt. Zur Eröffnung gab es obendrein noch eine musikalische Live-Untermalung durch den Gitarristen Noel Thieme dazu.
