"Mekka der Mechatronik" an den Jordan gebracht
Prof. Dr. Rolf Biesenbach von der FH Bochum als erster deutscher Dozent an der neuen Deutsch-jordanischen Universität
Trotz der Attentate von Amman reiste der Leiter des Mechatronik-Zentrums NRW, Prof. Dr. Rolf Biesenbach, am 12. November für eine Woche nach Jordanien. Seine Aufgabe: für die gerade eröffnete Deutsch-Jordanische Universität (GJU) überarbeitete er nach deutschem Vorbild die Lehrleitlinien des modernen Ingenieurfachs Mechatronik mit den Mitarbeitern der Hochschule. Außerdem hielt er eine Vorlesung über die "Principals of Mechatronics" in Jordaniens Royal Scientific Society.
Prof. Biesenbach war damit der erste Vertreter einer insgesamt 5-köpfigen deutschen Delegation, die mit ihrem Engagement die weitere Entwicklung der neuen, nach Fachhochschul-Vorbild konzipierten Universität unterstützen sollen. Besonders herzlich wurde er vom Vizepräsidenten der GJU, Prof. Dr. Roland Mönch, begrüßt. Mit Prof. Biesenbach sei ein wichtiger Vertreter des Deutschen Mekka der Mechatronik an den Jordan gekommen, unterstrich Prof. Mönch. Der Besuch Prof. Biesenbachs wurde in der Zeit nach den Attentaten auf Hotels in Amman, bei denen am 09. November 57 Menschen getötet worden waren, als ein Zeichen der Ermutigung gewertet.
An hohen Sicherheitsstandarts mit intensiven Kontrollen, waren, so berichtet Prof. Biesenbach nach seiner Rückkehr nach Deutschland, die Folgen der Attentate in der jordanischen Hauptstadt noch deutlich spürbar.
Die Fachhochschule Bochum hat die Federführung für einen Bachelor-Studiengang Mechatronik in Amman übernommen. (Pressemitteilung der Fachhochschule vom 28. September 2005)
An der GJU, die Anfang letzten Monats ihren Lehrbetrieb aufgenommen hat, studieren derzeit zunächst rund 100 Studentinnen und Studenten in insgesamt 11 Studiengängen. Der weitaus größte Teil, 25 von ihnen, sind für die Mechatronik eingeschrieben.
Weitere Informationen:
http://www.fh-bochum.de/mechatronik/portrait/gju.php
http://www.gju.edu.jo/
http://gju.hs-magdeburg.de/
