Ohne Muda in die Zukunft
Herbsttreffen des Innovationskreises Handwerk (IKH) an der Hochschule Bochum
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Die Teilnehmer des Herbsttreffens des IKH an der Hochschule Bochum. Foto: Rüdiger Kurtz
Zum inzwischen bereits traditionellen Herbsttreffen des Innovationskreises Handwerk (IKH) fanden sich nun die Vertreter zahlreiche Handwerksunternehmer an der Hochschule Bochum ein. Schwerpunkte des Treffens waren die Themen Kooperationen und Innovationsmanagement.
Prof. Dr. Jürgen Bock, Dekan des Fachbereiches Wirtschaft der Hochschule Bochum, begrüßte die Teilnehmer und sprach über erfolgreiche Kooperationen zwischen Handwerk und Hochschule. Bock machte deutlich, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen innovativ sind und mit der Unterstützung der Hochschule rechnen können. "Für eine Zusammenarbeit mit dem Handwerk stehen wir immer zur Verfügung", erklärte der Dekan und ergänzte: "Wir haben schon in der Vergangenheit verschiedene gemeinsame Projekte erfolgreich durchgeführt und sind auch aktuell wieder in einem Auslandsprojekt als Partner der Handwerkskammer eingebunden."
Prof. Dr. Friedrich Kerka vom Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. ist sich sicher: Innovationsmanagement wird immer bedeutender und Innovationen und Ideen müssen systematisch gefördert werden. Ein wichtiger Faktor sei für ihn Muda. Das japanische Wort Muda, das auch in japanischen Managementsystemen eine wichtige Rolle spielt, bedeutet so viel wie Verschwendung und wird definiert als "…jede menschliche Aktivität, die Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt."
Der Innovationskreis Handwerk wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, innovative Betriebe aus der Region zusammenzuführen und so das Entwicklungspotenzial im Handwerk zu bündeln. Die Begeisterung für neue Ideen, Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen sollen im Mittelpunkt des Innovationskreises stehen. Es finden halbjährliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen statt.
Die Teilnehmer des Herbsttreffens waren sehr zufrieden mit den erreichten Ergebnissen und sagten bereits die Teilnahme am nächsten Frühjahrstreffen zu. Von Unternehmerseite wurde zudem die Möglichkeit in Aussicht gestellt, Diplomarbeiten im Handwerk zu vergeben.
