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Social Media Guideline

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Die Hochschule Bochum ist sich bewusst, dass soziale Netzwerke nicht nur positive Effekte haben, sondern auch viele Risiken für die Institution und ihre Beschäftigten bergen, die es zu berücksichtigen gilt. So verschwimmt  bei der Benutzung von sozialen Netzwerken oft der Übergang vom privaten zum dienstlichen Gebrauch.

Gerade weil diese Grenze nicht genau definiert ist und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Hochschule, selbst wenn sie sich privat in einem sozialen Netzwerk betätigen, oft auch als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institution wahrgenommen werden, hat die Hochschule Bochum eine Social Media Guideline entwickelt, die Verhaltensempfehlungen in sozialen Netzwerken gibt.

A) Eigenverantwortung/Haftung

A.1) Eigenverantwortung in der privaten und dienstlichen Kommunikation

Jede Person ist, ob privat oder dienstlich, für jeden Inhalt selbst verantwortlich, den sie in soziale Netzwerke einstellt. Sie handelt stets in ihrem eigenen Namen und nicht im Namen der Hochschule Bochum.

In sozialen Netzwerken kommt es immer wieder zu lebhaften Diskussionen. Die Hochschule Bochum begrüßt diese. In Diskussionen, die die Hochschule Bochum betreffen,  können Sie sich, wenn Sie wollen, als Mitglied der Hochschule Bochum zu erkennen geben, äußern jedoch Ihre persönliche Meinung.

Es kann auch der Fall sein, dass negative Kritik bezüglich der Hochschule Bochum in sozialen Netzwerken auftaucht. Ist dies der Fall, so dürfen nur speziell autorisierte Personen im Namen der Hochschule Bochum mit den Kritikern kommunizieren. Das Gleiche gilt auch für Fachfragen wie zum Beispiel Anmeldungen zu einem Studiengang. Hierfür gibt es Fachkräfte, die die Beantwortung der Fragen übernehmen.

A.2) Trennung von Meinung und Fakten

Machen Sie stets in sozialen Netzwerken deutlich, welcher Teil Ihrer Aussage Fakten sind und welcher Teil Ihre persönliche Meinung widerspiegelt. Dies können Sie erreichen, indem Sie in der ersten Person kommunizieren und einen entsprechenden Hinweis (Quelle, Link etc.) an geeigneter Stelle hinterlegen.

A.3) Einhaltung von Urheberrechten

Klären Sie stets, ob und zu welchen Bedingungen Sie Inhalte nutzen dürfen, da das geistige Eigentum sowie das Recht am eigenen Bild vom Gesetz her geschützt sind. Halten Sie aus diesem Grund gesetzliche Vorgaben bezüglich des Datenschutz-, Urheber- und Markenrechts ein.

A.4) Einhaltung von Dienstgeheimnissen  / Vertraulichkeit

Grundsätzlich sind Sie als Mitglied der Hochschule Bochum auch bei der Nutzung von sozialen Netzwerken dazu verpflichtet, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren. Daher ist ein sorgsamer und vorsichtiger Umgang mit Informationen der Hochschule Bochum sehr wichtig. Falls Sie Zweifel haben, ob Ihr Inhalt schädlich für die Hochschule ist, verzichten Sie bitte auf die Veröffentlichung.

Dies gilt insbesondere für Dozentinnen bzw. Dozenten sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der einzelnen Fachbereiche. So sollten diese weder Prüfungsdaten (Noten etc.) in sozialen Netzwerken veröffentlichen, noch sich zu der Studierendenleistung äußern.

B) Vorsicht beim Umgang mit persönlichen Daten

B.1) Das Internet vergisst nie

Einmal im Internet hochgeladene Inhalte, wie beispielweise Fotos, Videos oder Texte, lassen sich nur schwer wieder entfernen. Solche Einträge sind über Jahre noch auffindbar und bleiben stets gespeichert.  Dies hat zur Folge, dass selbst Personen, für die der Inhalt nicht gedacht war, diesen unter gewissen Umständen durch eine Internetsuche finden können. Bedenken Sie dies bei jedem Ihrer Einträge und stellen Sie nur wohlüberlegt Informationen ins Internet.

B.2) Privatsphäre

Im Internet tummeln sich nicht nur Freunde. Suchmaschinen wie Google ermöglichen es „Externen“, Rückschlüsse auf persönliche Daten, beruflichen Stand und gesellschaftliches Ansehen zu ziehen.

Gehen Sie daher mit Bedacht mit Informationen über sich, Ihre Familie und Arbeitskollegen um. Soziale Netzwerke ermöglichen durch besondere Einstellungen den Schutz Ihrer Privatsphäre. Erkundigen Sie sich daher, wie Sie dies auf den jeweiligen Plattformen realisieren können.

Überprüfen Sie ebenso regelmäßig die Nutzungsbedingungen von sozialen Netzwerken, da Online-Betreiber oft  dazu neigen, diese ohne Zustimmung der Nutzer zu ändern.

C) Verhalten

C.1) Offenheit und Ehrlichkeit

Seien Sie stets transparent und geben Sie sich, wenn Sie wollen,  als Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Hochschule Bochum zu erkennen. Kommunizieren Sie aufrichtig, offen und authentisch. Je aufrichtiger Sie sich geben, desto mehr werden Sie und Ihre Meinung respektiert.  Auch sollten Fehler offen zugegeben werden bzw. bereits veröffentlichte Inhalte offen korrigiert werden. Niemand ist perfekt.

Achten Sie auch auf eine korrekte Schreibweise und Grammatik, denn so verleihen Sie ihrer Aussage noch mehr Glaubwürdigkeit und Ausdrucksstärke.

C.2) Schädigende Äußerungen

Die Hochschule Bochum fördert einen kritischen und fairen Dialog mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jedoch erwartet die Hochschulleitung, dass keine Inhalte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Netzwerken auftauchen, die vorsätzlich geschäftsschädigende oder den Ruf schädigende Äußerungen, Drohungen, Beleidigungen oder falsche Behauptungen enthalten.
Das Betriebsklima an der Hochschule Bochum darf durch solchen Inhalt nicht nachhaltig verschlechtert werden und damit die weitere Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen unzumutbar gemacht werden.

C.3) Respekt

Die Regeln des Anstandes sollten in sozialen Netzwerken genauso verfolgt werden, wie im realen Leben. Behandeln Sie Ihre Gesprächspartner in einer Diskussion mit Respekt. Sollten diese trotzdem unhöflich werden, beenden Sie die Diskussion höflich, und lassen Sie sich nicht provozieren.

D)Nutzung von sozialen Netzwerken in der Dienstzeit

Die Nutzung von sozialen Netzwerken in der Dienstzeit ist im Allgemeinen gestattet, wenn sich die Nutzung auf Angelegenheiten der Hochschule Bochum bezieht. Jedoch sollte die Nutzung die Arbeit nicht zeitlich und inhaltlich negativ beeinflussen.

Hochschule Bochum als Ansprechpartnerin

Weitere Social Media Auftritte in anderen Netzwerken, die mit der Hochschule Bochum in Zusammenhang stehen, müssen mit dem Dezernat 3 KIT abgesprochen werden. Ebenso bittet die Hochschule Bochum Sie darum, besonders negative oder besonders positive Beitrage, die Sie in sozialen Netzwerken entdecken, dem Dezernat 3 KIT zu melden.

Das Dezernat 3 KIT bündelt alle Social Media Aktivitäten der Hochschule Bochum. Ihr Ansprechpartner im Dezernat 3 KIT für Fragen und Anregungen ist Tobias Weißgerber.

Diese Social Media Guideline ist so ausgelegt, dass sie stets verbessert und erneuert wird. Wir freuen uns daher über Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Zusätzliche Information