Informationen zu den SolarCar-Projekten der Hochschule Bochum
Didaktischer und wissenschaftlicher Hintergrund
Das SolarCar-Projekt begann Mitte der neunziger Jahre an der Partnerhochschule London South Bank University (LSBU). Von 1999 bis 2005 wurde es von der Hochschule Bochum und der London South Bank University als gemeinsames Lehrforschungsprojekt betrieben. Nach dem Wechsel von Prof. Dr Mike Duke zur University of Waikato, Hamilton, New Zealand, wird es ausschließlich als Problem Based Learning Lehrforschungsprojekt an der Hochschule Bochum mit Studierenden aus allen Fachbereichen durchgeführt. Problem Based Learning (PBL) bedeutet eine auf den Lernenden zentrierte Lehrmethode. Dem Studierenden wird schrittweise immer mehr Verantwortung für den eigenen Wissensaufbau übertragen. Dies führt zu unabhängig Lernenden, die für ihren Lernerfolg selbst verantwortlich sind und sich eigenständig fortbilden. Die Motivation fördert entscheidend eine komplexe, unstrukturierte Problemstellung aus der Realität, für die fachbereichsübergreifende Lösungsansätze im Team entwickelt werden müssen. Die studentische Teamleitung verantwortet alle konkreten Entwicklungsschritte und plant den Einsatz der notwendigen Ressourcen. Die Lehrenden agieren als Trainer, sorgen für die notwendige Infrastruktur und Materialien und begleiten die Studierenden durch das Vorhaben. Prozessnahe Reflektionen und ein konkreter Abschluss mit Selbst- und Fremdbeurteilung beenden die Durchführung jeder Phase des Projekts. Die wahlfreie Lehrveranstaltung "Entwicklung von solarbetriebenen Fahrzeugen" gehört zum festen Bestandteil des Ausbildungsprogramms der Hochschule Bochum.


