SolarWorld No.1

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Computer Aided Engineering beim Bau von SolarWorld No.1

SolidWorks unterstützt das FH Bochum SolarCar-Team beim Entwurf aller mechanischen Komponenten

Gruppenbild mit SolidWorks-Experten

„Das Fahrwerk ist komplett fertig konstruiert“, berichtete Simon Königs, Student des Maschinenbaus; in der wöchentlichen Teamsitzung. Unter den kritischen Augen der anderen Teammitglieder dreht Teamchef Ralf Zweering die 3D-Ansicht der Vorderradaufhängung. Antrieb, Lenkung, Bremsen, Federung – alle Funktionsaspekte sind sichtbar dank moderner CAD-Software. SolidWorks heißt das Werkzeug, das für alle Konstruktionen rund um die Mechanik des neuen Sonnenwagens der FH Bochum eingesetzt wird.

Tipps und Tricks von den Profis bei DPS

Begonnen hat alles mit dem Entwurf der äußeren Hülle. Klare Optimierungsvorgabe: Minimaler Windwiderstand, denn der beeinflusst wesentlich den Energieverbrauch und damit auch die mögliche Durchschnittsgeschwindigkeit, die in Australien während des Rennens gefahren werden kann. Die weiteren Eckpunkte der Konstruktion: Der Fahrer bzw. die Fahrerin muss halbwegs aufrecht sitzen und sechs Quadratmeter Solarzellen sollen möglichst senkrecht von der Sonne beschienen werden. Um die Kosten gering zu halten und schnell zu Ergebnissen zu kommen, bläst der Wind zunächst nur virtuell mit Hilfe der Strömungssimulation von SolidWorks. Über Parametervariationen nähert man sich der optimalen Form an. Die Ergebnisse klingen vielversprechend, genaue Werte will Prof. Dr. Beese, verantwortlich für das Design der äußeren Hülle, aber noch nicht nennen. „Wir wollen die Konkurrenz überraschen!“ erklärt er die Geheimhaltung. Er setzt das Fluid-Tool auch in der Lehre des Masterstudiengangs Mechatronik ein. Die Leistungsfähigkeit und das Bedienkonzept der gesamten CAX-Lösung haben ihn überzeugt. 70 Lizenzen hat die FH Bochum Ende 2006 erworben, denn der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau möchte SolidWorks noch intensiver in der Lehre einsetzen.

Kai Schüürmann, Christian Beckmann und Simon Königs erklären bei der Preisverleihung die Vorderradkonstruktion

Das SolarCar-Team hat gezeigt, wie schnell man sich in die Software einarbeiten kann. Um perfekt zu werden, haben sich die Studenten die Unterstützung der Firma Desktop Productivity Solutions gesichert. In der Dortmunder Geschäftstelle haben sechs von ihnen einen dreitägigen Intensivkurs besucht, kostenlos für die SolarWorld No.1-Konstrukteure.

Wie gut die Entwicklung für das neue SolarCar läuft, zeigt die Vergabe des Ferchau-Förderpreises an Christian Beckmann, Simon Königs und Kai Schüürmann. Die drei sind verantwortlich für die aufwändige Vorderradkonstruktion, die das Ingenieurdienstleistungsunternehmen Ferchau Engineering, mit 3.600 Mitarbeitern der Marktführer in der Branche, als hervorragende Leistung honoriert hat.

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