SolarWorld No.1

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20.6.2010: Rechnen zum Rennen

Startaufstellung
Die Startaufstellung

"Die Strategie ist voll aufgegangen, wir sind drei Minuten vor sechs Uhr an der Stelle angekommen, die ich ausgerechnet habe", erklärt Andrej Willms, der Stratege des Bochumer Teams. Alles in Allem ein guter erster Renntag bei der American Solar Challenge für das Team aus Bochum.

Der Weg führt von Tulsa, Oklahoma nach Neosho, Missouri. Der Start wird um 12 Uhr vor einem großen Outdoor- und Sportsuperstores medienwirksam inszeniert. Im Abstand von einer Minute geht es nach dem Team aus Michigan - aber vor Minnesota - los auf die 1.900 km lange Reise. Bereits auf dieser ersten Etappe nach Neosho zeigt sich, dass der "Formula Sun Grand Prix" ein guter Indikator für das kommende Straßenrennen war: Michigan führt vor Bochum und Minnesota.

letzte Spuren vom Crash beseitigen
letzte Spuren vom Crash beseitigen

Gegen 15 Uhr erreicht das Bochumer SolarCar-Team Neosho. Nach einem einstündigen Medienstopp vor dem örtlichen College inkl. Besichtigung eines SolarCars aus den Anfängen dieser Events ging es weiter in Richtung Norden über die historische Route 66, die auch dank des Straßenbelags ihrem Namen alle Ehre macht. Die unberührten saftig grünen Wald - und Seenlandschaften in diesem Bundesstaat hinterlassen hierbei einen ganz anderen Eindruck als das relativ trockene und kaum baumbewachsene Texas.

Kurz vor sechs wird dann der von den Strategen errechnete Punkt etwa 180 km vor Topeka angefahren und SolarWorld No.1 wird für die zweistündige Ladephase vorbereitet. Hierbei wird als einziges Problem des ersten Renntages festgestellt, dass sich der Anschluss eines Solarstrings gelöst hat - kein wirkliches Problem für die Elektriker. Währenddessen beseitigt Markus Struckmeyer die letzten Spuren des Unfalls vom Donnerstag mit Schleifpapier und Klebefolie.

Beim abschließenden Check des SolarCars durch den mitreisenden Schiedsrichter gibt es nichts zu bemängeln.

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