SolarWorld No.1

Springen Sie direkt zu: Inhalt, Hauptnavigation, Suche

Sprachwahl


Suchfunktion


Servicenavigation



Hauptnavigation überspringen

Hauptnavigation



25.6.2010: Mit Höchstgeschwindigkeit

Array reinigen
Array reinigen

Für das von Sorgen geplagte Team neigt sich ein guter Tag dem Ende zu: der Motor hat durchgehalten! Gegen sechs Uhr erreicht das Team den Parkplatz eines Supermarktes. Eigentlich der richtige Platz, um den Akkus eine Ladezeit zu geben – der Parkplatz ist nur mäßig belegt. Aber bald wird das Team vom örtlichen Wachschutz aufgefordert das Gelände zu verlassen. Die Solarrenn-Crew nimmt das sportlich. Kurzum wird eine Firma in der Nähe gefragt, ob man den Sonnenwagen noch eine halbe Stunde auf dessen Parkplatz laden könne. "Kein Problem!" Allgemein scheinen die Leute in den Nordstaaten nicht so zugänglich zu sein wie die freundlichen Menschen in Texas und den südlicheren Gebieten der USA, ist man sich Team einig.

Ankunft an der Illinois State University
Ankunft an der Illinois State University

Der nächste Morgen: Nach einem reibungslosen Start um 9 Uhr erreicht das SolarCar gegen Mittag den Checkpoint in Normal, Illinois, immer so nah wie möglich an der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 65 Meilen pro Stunde. Hier gibt es einen tollen Flaggen-geschmückten Empfang: Die hiesige Universität, die mit ihrem Fahrzeug "Mercury III" auch an der American Solar Challenge teilnimmt, hat keine Kosten und Mühen gescheut und stellt einen riesigen Parkplatz zum Ausstellen der High-Tech-Renner zur Verfügung. Gegen Abend werden alle Teams mit großen Mengen Pizza und Kuchen versorgt.

Morgen fällt die Entscheidung: Auf der etwa 180 Kilometer langen Strecke wird das Bochumer Team alles geben, um auch noch die letzten Minuten Abstand zum Team aus Minnesota aufzuholen. Denn rein technisch gesehen ist Solar  World No. 1 dem "Centaurus 2" mit seinem Siliziumzellen-Array überlegen. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Motor durchhält. Dann kann Solar World No. 1 das Minnesota- Team noch überholen um den zweiten Platz hinter Michigan zu erreichen.

Zusätzliche Information