Projekt SolarCar

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21. Mai 2004: Hans im Stress

Ralf Hoffmeister und Alexander Spoo bei der Motorreparatur

Der Tag beginnt mit einem guten Zeichen: Ein Austauschteil für das defekte Lager ist aufgetrieben, der Motor kann repariert werden, so scheint es. Bei weiteren Testfahrten stellt sich aber heraus, dass auch die Motorachse durch die extreme thermische Belastung beim Lagerschaden verzogen ist. Also bleibt nur der Austauschmotor des amerikanischen Principia-Colleg als letzte Rettung, um überhaupt am Rennen teilnehmen zu können. Inzwischen ist es 19:30 Uhr und alles sieht nach einer langen Nacht aus. Aber auch die Top-Stars der Szene, das holländische Nuna-Team und die Australier von Aurora geraten unter starken Zeitdruck, weil sie erst am letzten Vorbereitungstag eingetroffen sind. Die Frage, welche Reifen die besten sind, bewegt viele Experten in der Halle der Solarcars. Die Gummis mit dem niedrigsten Rollwiderstand, speziell von Michelin für Solarrennwagen konstruiert, halten der massiven Querbelastung in den Kurven nicht Stand. Extremer Verschleiß ist die Folge. Eine Alternative gibt es für HansGo! bisher aber nicht, denn das Fahrwerk und die Radöffnungen in der Hülle des roten Renners sind auf die Michelin-Reifen abgestimmt.

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