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18. Mai 2004: Hans startet

Mit 90 km/h schießt ein roter Pfeil über die Startbahn des ehemaligen internationalen Flughafens von Athen. HansGo! als erster auf dem Testparcour der "Phaethon2004", die Studierenden sind begeistert, Hans Gochermann, Hauptsponsor und Namensgeber des Flitzers beeindruckt. "Ihr habt eine Menge dazu gelernt!", attestiert er "seinem" Team von der FH Bochum. Damit spielt er auf das letzte Rennen in Australien an, bei dem Hans Go! als letzter auf der Testrennstrecke erschienen ist.

Am Morgen wurde der LKW ausgeladen, zusammen mit dem zweiten deutschen Team, dessen Solarmobil Heliodet mitgereist war. Mit großer Sorgfalt wird die Elektrik ein letztes Mal geprüft, ein defekter Blinker muss noch repariert werden. Die Mechaniker kümmern sich derweil um die Sponsoraufkleber und das Bekleben der Schlitze zwischen den Solarmodulen.


Nach und nach treffen weitere Solarcars ein, ein taiwanesisches Team, die auch in Australien mit dabei waren und die Tiga-Crew aus Japan, einer von fünf japanischen Teilnehmern. Ihr Fahrzeug wiegt nur 150 kg, ein entscheidender Vorteil bei den Bergetappen der Tour. Das brasilianische Team hat großes Pech beim Transport gehabt, das Fahrwerk und die Frontscheibe sind schwer beschädigt, die Rennteilnahme mehr als ungewiss. Schon hier zeigt sich der olympische Geist der Veranstaltung: Alle Konkurrenten bieten spontan ihre Hilfe an, die Mechaniker von HansGo! wollen beim Schweißen der gebrochenen Fahrwerksteile helfen.

Am Nachmittag kommen Alexander Spoo und Ralf Zweering von einer zweitägigen Erkundungstour zurück. Sie haben die komplette Strecke abgefahren, die HansGo! in der nächsten Woche bewältigen soll. Die Straßen sind wider erwarten in einem ausgezeichneten Zustand, das Roadbook des Veranstalters weißt keine Mängel auf.

Bis 20:30 Uhr jagt HansGo! weiter über die Piste, bis die einbrechende Dunkelheit weitere Testfahrten verhindert.

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