SolarWorld No.1

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24.10.09: Knapp geschafft

SolarWorld No.1 und der BOcruiser brauchen mehrere Anläufe, um die Startaufstellung zu bestimmen

Neuer Anlauf für den BOcruiser
Neuer Anlauf für den BOcruiser

Noch nie war der Tag der Fahrprüfungen im Hidden Valley dramatischer als in diesem Jahr, nie hatte das deutsche Team hier Probleme. In diesem Jahr waren für beide Fahrzeuge mehrere Anläufe nötig, um tatsächlich an den Start der Global Green Challenge zu gehen. Zunächst fuhr der BOcruiser auf die Strecke, um nach der Aufwärmrunde direkt wieder die Boxengasse anzusteuern. Probleme mit den vorderen Radkästen machen die schnelle Runde vorläufig unmöglich. Zurück in die Box, das Problem kann gelöst werden. Beim nächsten Versuch mit 2 Minuten 6 Sekunden eine hervorragende Zeit für den 280 kg schweren Wagen aus Bochum. Nuna5 war mit 160 kg nur 4 Sekunden schneller. Das Profiteam aus Australien legt die beste Zeit vor, Aurora geht mit 1 Minute 54 Sekunden durchs Ziel.

Nicht nur die Deutschen haben mit Problemen zu kämpfen. Beim Bremstest versagt die Radaufhängung des Helios-Sonnenwagen aus Frankreich und bricht weg. Mit hässlichem Knirschen schrappt das Chassis über den Asphalt der Rennstrecke. Dem Fahrer ist nichts passiert. Ob der Schaden zu reparieren ist, wird sich morgen zeigen. Kabelbrand bei einem kanadischen Team, Sand hilft beim Löschen.

SW No.1 auf dem Weg zu den Fahrtests
SW No.1 auf dem Weg zu den Fahrtests

Auch die Belgier bringen ihre schnellste Runde nicht zu Ende. Auch hier gibt es Fahrwerksprobleme, das Solarcar muss mit dem Hänger von der Strecke gebracht werden.

Aufregung bei der ersten Runde von SW No.1: Die hinteren Bremsen blockieren, das gelbe Solarmobil muss an den Haken. Das Boxenteam kommt in Schweiß, nach einer Stunde der nächste Versuch. Schon nach wenigen hundert Metern auf der Strecke bleibt SW No.1 mit dem gleichen Problem stehen. Wieder in die Boxengasse, erneute Reparatur. Langsam läuft die Zeit weg. Ein letzter Versuch, jetzt muss alles klappen, sonst darf SW No.1 morgen nicht an den Start. Zuerst der Stabilitätstest, dann die Bremsprüfung, alles läuft glatt. Mit 2 Minuten und 35 Sekunden ist die Zeit für die schnelle Runde noch akzeptabel, was zählt, ist die Qualifikation für die Global Green Challenge.

Morgen um 8:30 Uhr geht es für die beiden Bochumer Fahrzeuge an den Start, 3.000 Kilometer quer durch Australien. Das Ziel heißt Adelaide, dabei sein ist alles! 

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