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25. September 2005: Hans am Start

Der erste Renntag der 3000 Kilometer nach Adelaide beginnt für das Team um 4 Uhr. Um 6 muss HansGo! zur Startlinie gebracht werden, direkt vor dem Parlamentsgebäude in Darwin. Die Rundenzeit beim gestrigen Qualifying hat nur für den 10. Startplatz gereicht. Die Telemetrie funktioniert inzwischen wieder. Justus Just und Benjamin Hase haben in den defekten Laptop eine neue Festplatte eingebaut und die vorhandene Sicherungsdatei eingespielt.

 

HansGo! am Start

Um kurz nach 8 geht es endlich los! Zwei Fahrzeuge vor und hinter Hans eskortieren das Solarmobil, das von Angela Lohberg gesteuert wird. Schon kurz nach der Stadtgrenze wird das Sonnenfahrzeug von Southern Aurora erreicht und überholt. Wenig später liegt auch das Team der South Taiwan University hinter HansGo!. Der Himmel strahlt leider nicht in blau, immer wieder verdecken Wolken die Sonne. Entsprechend gering fällt die solare Ernte für HansGo! aus.

 

Medienstopp in Katherine: "Nuna3", zwei Plätze vor HansGo! gestartet, hat das Feld von hinten aufgerollt. Nur noch das amerikanische Michigan-Mobil fährt vor dem niederländischen Titelverteidiger.

 

Nach Angela fährt Ralf Zweering auf dem Stuart Highway. Nach zunächst problemloser Fahrt kommt Hans ins Schlingern. Ralf kann Hans kontrolliert zum Stehen bringen, eine souveräne Leistung angesichts der gebrochen Felge, die sich beim Öffnen des Wagens zeigt. Durch die Notbremsung sind alle Reifen beschädigt. In knapp 25 Minuten werden alle Räder gewechselt und Ralf Hoffmeister kann wieder auf die Straße. "Apollo", kurz vorher von den Deutschen überholt, konnte in der Zwischenzeit vorbeiziehen.

 

Thomas Nied-Menninger checkt den Motor mit der Wärmebildkamera von Fluke

Im Mittel 75 Kilometer pro Stunde reichen für knapp 600 Kilometer am Ende des Tages. Das Higway Inn, ein Roadhouse mit Campingplatz bietet perfekte Lagermöglichkeiten. Hans streckt sein Panel dem Sonnenuntergang entgegen. Glutrot leuchtet der Himmel über dem Outback. Morgen soll "Apollo" überholt werden, die in unmittelbarer Nähe campen. Auch das MIT-Team, trotz beschädigtem Panel an den Start gegangen, liegt in greifbarer Nähe. Platz 6 ist also morgen zu erreichen, wenn das Wetter mitspielt...

 

Zusätzliche Information