"Mehr Transparenz!"
(von Metin Baran)
Das neugewählte Studierendenparlament (SP) der Hochschule Bochum tagte innerhalb des ersten Monats seit Amtsantritt bereits zum dritten Mal. "Regelmäßige Sitzungen sind eine der vielen Veränderungen, zu deren Umsetzung wir angetreten sind" sagt der Präsident des Parlaments, Metin Baran aus dem FB Wirtschaft.
Das Studierendenparlament ist das höchste beschlussfähige Organ der Studierendenschaft. Hier wird über die Höhe des AStA-Beitrags sowie über alle anderen bedeutenden Dinge der studentischen Selbstverwaltung entschieden wie
z. B. Die Wahl des AStA-Vorstandes. Im Rahmen der ersten konstituierenden Sitzung am 11. April 2011 wurde neben dem Präsidenten auch der Vizepräsident, Wolfgang Müller (FB Bauingenieurwesen) sowie der AStA-Vorsitzende Firat Uykulu (FB Wirtschaft) gewählt.
Das neue Parlament besteht aus 12 Vertretern der Liste "Transparenz" und 7 Vertretern der Liste "Carpe Dime (Nutze jeden Groschen)". "Inzwischen haben wir neben der Beitragsordnung auch die Geschäftsordnung des Studierendenparlaments reformiert, das bedeutet auf einen aktuellen und zeitgemäßen Stand gebracht und zur Genehmigung dem Präsidium der Hochschule zugesandt", so der Vize-Präsident.
Als Zeichen künftiger Transparenz wird jedes Referat (z.B. Finanzreferat)im AStA hochschulintern unter den Studierenden ausgeschrieben. "Jedes Mitglied der Studierendenschaft möchte ich ermutigen, aktiver zu gestalten; stellt uns Aufgaben, damit wir zur Zielerreichung etwas beitragen können!" ergänzt der AStA-Vorsitzende Herr Uykulu.
Die Organe der Selbstvertretung bestehen aus dem Studierendenparlament, seinen beschlossenen Organen wie z. B. dem Allgemeinen Studierendenausschuss und den Fachschaftsvertretungen als fachbereichsbezogenen Gremien.
Abschließend appelliert Metin Baran an die Studierendenschaft:
"Wir können unsere Studierenden nur unterstützen, wenn wir zu kommunizieren beginnen. Daher fordere ich jede Studentin und jeden Studenten der Hochschule Bochum zu mehr Eigeninitiative durch aktive Beteiligung auf. Bald gibt es einen "Kummerkasten" wo ALLE Ihre Meinung kundtun können. Ebenso ist jedes Mitglied des Parlaments als auch des AStAs auf der entsprechenden Internetseite präsent und freut sich über jede Kontaktaufnahme. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir eine gut organisierte, strukturierte, faire und transparente studentische Selbstvertretung unser eigen nennen können."


