Talentscouting - Talentförderung NRW

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Marler Gymnasium im Loekamp tritt offiziell in das Talentscout-Programm in Kooperation mit der Hochschule Bochum ein

Von Rosa Ida Maria Duchna

Ein großes Lob sprach Marc Brode, Schulleiter des Gymnasiums im Loekamp in Marl, am Mittwoch den 02. Mai 2018 gegenüber dem Talentscouting Programm der Hochschule Bochum aus. Zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags war Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum, persönlich angereist.

Das Programm sei „hervorragend organisiert“ und „von den Schülern gut angenommen“ worden, so der Schulleiter. Prof. Dr. Jürgen Bock freut sich über eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und überreichte der Schule eine Glastafel, die sie als Mitglied im NRW-Talentscouting auszeichnet.

v.l. Oberstufenkoordinator Wilhelm Wlost, Lehrerin Kerstin Hermes, Schulleiter Marc Brode, Präsident Prof. Dr. Jürgen Bock, Talentscout Luisa Kopp und BO-Dezernent Norbert Dohm
v.l. Oberstufenkoordinator Wilhelm Wlost, Lehrerin Kerstin Hermes, Schulleiter Marc Brode, Präsident Prof. Dr. Jürgen Bock, Talentscout Luisa Kopp und Dezernent Norbert Dohms. Es fehlt: Martina Schaminet-Gierse [Bild: Rosa Ida Maria Duchna]

2016 hat Umweltministerin Svenja Schulze das Talentscouting ins Leben gerufen. Seit Dezember desselben Jahres nahm Lehrerin Kerstin Hermes über 60 Schüler in das Programm auf. Es sei ein erheblicher Unterschied, ob die Informationen von außerhalb kämen, oder nicht. Die Betreuung am Gymnasium im Loekamp übernimmt Talenscout Luisa Kopp-Schweinsberg. Dort bietet sie flexible Gesprächstermine, die die Schüler rege nutzen. Trotz G8 ginge der Trend zum Übergangsjahr, wie Au Pair oder FSJ, da ein nicht unerheblicher Teil der Absolventen nicht wisse, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll. Auch der Schulleiter stellte fest, dass die Fülle der Informationen, ob physisch oder digital im Internet, die Übersicht für die Schüler zusätzlich erschwere. Die Talentscouts betreten hier die Bühne als Lotse durch den Informations-dschungel.

„Wir versuchen den Schülern die richtigen Fragen für eigene Antworten zu stellen.“, sagt Talentscout Luisa Kopp-Schweinsberg. Über 400 Talente hat die ehemalige BWL-Studentin bereits betreut. Als neutrale Bezugsperson erweitert sie den Blick auf die Möglichkeiten der Talente. Zu vielen von ihnen entsteht über die Monate, oder sogar Jahre, ein Vertrauensverhältnis, das ohne Druck oder Erwartungen auskommt. Die ersten Schüler konnten schon auf ihren Weg in die Hochschullaufbahn verabschiedet werden.

 

 

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