Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.
Pauline (Nachhaltige Entwicklung)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Bei mir bestand schon immer ein allgemeines Interesse für das Thema Nachhaltigkeit. Aus dem Grund habe ich dann nach dem Abi ein Freiwilliges Ökologisches Jahr gemacht und mich währenddessen noch mehr mit der Nachhaltigkeit in verschiedensten Bereichen auseinandergesetzt. Dabei hat es mich so deprimiert, dass ich mich immer so hilflos gefühlt habe und das Gefühl hatte, ich könnte als Einzelperson nichts erreichen, dass ich mich nach Studiengängen in diesem Bereich umgeschaut habe. So habe ich Nachhaltige Entwicklung neben vielen anderen Interessen als das Fach rausgefiltert, was ich studieren möchte.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Eben gerade dieser Studiengang ist es geworden, da er ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal hat, dadurch, dass man nicht von Anfang an auf eine Fachrichtung festgelegt ist, sondern sich erst allgemein mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. So lernt man zuerst die Bandbreite des Themas kennen, um sich dann später mit etwas mehr Überblick für einen Teilbereich entscheiden zu können.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Besonders am Anfang bekommt man Einblicke in viele Bereiche. Dazu gehören Wirtschaft, Ingenieurwesen, als auch tiefgreifende Einblicke in das gesamte, zusammenhängende Ökosystem Erde. Ab dem dritten Semester vertieft man sich dann auf einen der drei Bereiche, Flächenmanagement und Infrastrukturplanung, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurswissenschaften.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Einen typischen Studienalltag gibt es bei mir persönlich nie so richtig, da der Stundenplan durch verschiedene, einmalige Praxisphasen von Woche zu Woche immer etwas variiert und auch weil es an jedem einzelnen Wochentag verschiedene Vorlesungszeiten zwischen früh morgens und spät abends gibt. So plane ich immer nur grob weit im Voraus anhand der festen Veranstaltungen, aber konkret, wie meine Woche letztendlich aussieht, weiß ich immer erst kurz vorher. Das liegt aber sicherlich auch mit an meiner sonstigen Freizeitgestaltung und weiteren Aufgaben, die die Abläufe jede Woche etwas unterschiedlich machen.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Besonders gefällt mir, dass ich die Nachhaltigkeit und viele Handlungsmöglichkeiten in unzähligen Zusammenhängen kennenlerne und die familiäre Atmosphäre an der Hochschule.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Vor allem am Anfang bekommt man vor allem sehr viel Allgemeinwissen, das man haben sollte, um alle Aspekte der Nachhaltigkeit im Blick zu haben. Das ist sinnvoll, hätte ich aber vorher nicht so erwartet. Außerdem hatte ich mit etwas mehr biologischen Themen gerechnet.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Um am Studium Spaß zu haben, sollte man ein allgemeines Interesse für den Zustand der Welt und dafür, etwas zu verändern, haben. Da es nicht der Ersatz für ein Ökologie-Studium oder ähnliches ist, wie es manche erwarten, sollte auch ein gewisses mathematisches und wirtschaftliches Verständnis vorhanden sein.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

In meinen Augen bietet die Hochschule Bochum einen guten Mittelweg zwischen klein und groß. Sie ist kleiner und praxisbezogener als die meisten Universitäten und trotzdem groß genug, um sich nicht kontrolliert zu fühlen und um viele verschiedene Fachbereiche, Projekte und Menschen kennenlernen zu können. Natürlich ist die Größe trotzdem ein Unterschied zur Größe und Organisation in der Schule, doch ich fühle mich hier auf jeden Fall nicht wie eine anonyme Nummer, wie ich es schon von anderen riesigen Universitäten gehört habe. Außerdem gab es diesen Studiengang so auch nur hier. Auch sehr wichtig für mich ist die gute Anbindung an mein zu Hause und die Lage im Ruhrgebiet.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Man hört auf jedem Fall immer von einem sehr breiten Feld, da das Thema Nachhaltigkeit natürlich in sehr vielen Bereichen immer präsenter und wichtiger wird. Mir persönlich fallen wenige Bereiche ein, in denen es keine Rolle spielt. Erfahrungsberichte habe ich leider noch nicht so viele bekommen, da der Studiengang im Vergleich zu anderen noch sehr jung ist. Ich persönlich weiß selbst noch nicht wie oder wo ich später arbeiten möchte. Ich möchte erst noch herausfinden, was das Studium sowohl inhaltlich als auch an Kontaktmöglichkeiten noch alles für mich offenhält.


Jonas (Wirtschaftsingenieurwesen, Vertiefung Bau)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach einer beruflichen Ausbildung habe ich im Anschluss eine Herausforderung, die meinen Interessensgebieten entspricht, gesucht, also habe ich mein Abitur nachgeholt und dann das Studium begonnen.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Die Kombination aus Wirtschaft und Ingenieurwesen fand ich besonders spannend, sie macht das Studium zwar komplexer, aber dafür auch abwechslungsreich.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Grundlagen der BWL wie Unternehmensrechnung und Führung sowie allgemeine Grundlagen des Bauingenierwesens, wie Statik oder Stahl und Massivbau.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Die meisten Veranstaltungen, die ich besuche, finden in Form einer Vorlesung, im späteren Verlauf dann auch in Seminarform statt, was bedeutet, dass ich zur Hochschule fahre, die Veranstaltungen höre, mir gegebenenfalls Notizen oder Mitschriften erstelle und diese je nach Bedarf vor- und nachbereite. In einigen Fächern finden zusätzlich noch begleitende Übungen statt.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Die Freiheit, mir einen Großteil meiner Zeit selbst einteilen zu können und eigenverantwortlich für den Erfolg zu sein.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Das bei entsprechender Organisation und Vorbereitung jegliche Prüfungsangst eigentlich unbegründet ist. Zum anderen ist die Distanz zwischen Professor*in und Studierendem geringer als gedacht.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Die Fähigkeit, sich selbst organisieren zu können, ist die Grundvorraussetzung für eigentlich jedes Studium. Technisches Verständnis und Vorstellungsvermögen für die Ingenieursfächer sowie Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Meine gewählte Vertiefung des Bauingenieurwesens ist selten in Deutschland und mir war eine praxisnähere Lehre wichtig.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Es gibt viele Stellen im Bauprojektmanagment und der Bauplanung aber auch Beratertätigkeiten sind ein mögliches Einsatzfeld.


Pia (Architektur)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Eigentlich war das eine ziemlich spontane Entscheidung. Ich hatte mich für mehrere kreativen Studiengänge eingeschrieben bzw beworben z.B. Film und Sound, Kommunikationsdesign etc.
Ich hab vorher eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin gemacht und Praktika in verschiedenen Agenturen gemacht und gemerkt dass der Agenturalltag, kein Alltag für mich ist. Ein kreatives Loch kann einem in der Architektur nicht viel anhaben. Der Studiengang ist kein einfacher, macht aber viel Spaß dank seiner Abwechslung.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ein reines Bauchgefühl, welches ich bis heute nicht bereut habe. Ich muss aber zugeben dass Architektur nur mein Plan D war. Es war der erste Studiengang bei dem ich angenommen wurde. So setzte ich mich immer mehr und mehr damit auseinander, als dann die anderen Zusagen eintrafen hatte ich mich schon entschieden.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Das Studium ist sehr abwechslungsreich und deckt jeden Bereich der Architektur ab. In den ersten Semestern lernt man überwiegend das Entwerfen bzw. die Gestaltung, danach die Techniken die dahinter stecken und dann welche Wirtschaftlichen Aspekte zu beachten sind.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Morgens sind überwiegend Vorlesungen, danach gibt es Übungsstunden oder Korrekturen bei denen man sich mit den Professoren und Tutoren zusammen setzt und seine Entwürfe, Zeichungen, Modelle etc. korrigieren lassen kann. Sie begleiten einem bis zur Abgabe. Dafür sollte man vorbereitet sein, was eigenständiges arbeiten voraussetzt. In der BlueBox treffen wir uns meistens für Gruppenarbeiten, so können wir uns gegenseitig Helfen und motivieren. Egal zu welcher Tageszeit, irgendjemand ist immer da.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Die Abwechslung- Vom Zeichnen, Bauen, Planen und berechnen ist alles dabei. Das Zusammenarbeiten mit den Kommilitonen ist Gold wert und bringt eine menge Spaß mit.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Das Studium setzt sehr viel eigenständiges Arbeiten voraus. Techniken und Programme muss man sich überwiegend selbst aneignen. Was einem aber den Freirum zum Experimentieren gibt, welches gern gesehen ist, auch wenn es mal daneben gehen sollte.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Auf jeden Fall sollte man an sich selbst glauben und hinter seinen Überzeugungen stehen. Kritikfähigkeit und eine hohe Frustrationsgrenze mitbringen und die Bereitschaft auch mal eine Nachtschicht einzulegen. Natürlich braucht man Kreativität und sollte keine Angst haben etwas Neues auszuprobieren. Es ist kein Spaziergang, macht aber auch ziemlich viel Spaß und die Erfolgserlebnisse motivieren.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Nach dem 4-jährigen Studium und einer 2-jährigen Berufspraxis kann man sich in der Architektenkammer eintragen lassen. An anderen Hochschulen kann man zwar den Bachelor in 3-Jahren machen ist aber nicht kammerberechtigt. Zudem wird der Bachelor auf Science angeboten wird und nicht der reguläre Bachelor of Arts.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Viele verschiedene. Natürlich der des Architekten etc. aber auch unerwartete wie z.B. Filmarchitekt bzw. Bühnenbildplaner, Spielumgebungen entwerfen bei Spielen und viele mehr. Es entwickeln sich stetig neue Berufsfelder in denen Architekten Fuß fassen können. Die Schwerpunkte sind ziemlich unterschiedlich.


Zeynep (Betirebswirtschaftslehre)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

In meiner Familie studieren noch zwei weitere Geschwister, somit dienten sie mir als Vorbild. Vor dem Studium habe ich eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau erfolgreich absolviert und war anschließend in der Finanzbuchhaltung tätig. Da ich mich weiterbilden wollte, entschied ich mich für ein Studium.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Mein absolviertes Fachabitur in Richtung Wirtschaft und Verwaltung und auch die Ausbildung haben mich zu dem Entschluss gebracht Betriebswirtschaftslehre zu studieren.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Das erste Studienjahr dient der Einführung in die BWL. Im zweiten Studienjahr stehen Unternehmensführung, -rechnung und -besteuerung im Vordergrund. Im fünften und sechsten Semester wird die Spezialisierung gewählt. Anschließend sollte im siebten Semester die Praxisphase erfolgen und die Bachelorarbeit erfasst werden.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Vorrangig werden Vorlesungen und Übungen besucht. Anschließend erfolgt eine Mittagspause in der Mensa. Danach werden weitere Veranstaltungen besucht. Sollten für den Nachmittag keine Veranstaltungen geplant sein, wird in der Bibliothek der Stoff des Tages wiederholt und die nächsten Veranstaltungen vorbereitet.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Am Studium gefällt mir am meisten die freie Zeiteinteilung. Zudem ist es sehr familiär, so dass schnell Lerngruppen gebildet werden können, die das Lernen vereinfachen.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Das Studium ist ziemlich anspruchsvoll, was ich am Anfang unterschätzt habe.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Durchhaltevermögen, Geduld und Fleiß sind essentiell für das Studium. Häufig kann es sein, dass man den Stoff nicht auf Anhieb versteht, so dass auch starke Nerven erforderlich sind.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich für die Hochschule Bochum entschieden, da sie mir von mehreren Studierenden empfohlen wurde. Außerdem liegt sie in meiner Umgebung.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Man kann in diversen Branchen unterschiedliche Positionen übernehmen. Beispielsweise: im Controlling, Management, Marketing.


Virginia (Elektrotechnik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen? 

Da mein Vater Elektroingenieur ist, hatte ich schon als Kind Einsicht in diesen Beruf und habe Spaß daran gefunden. In der Schule hatte ich dann auch Physik-Technik, was mich noch mehr im meinem Entschluss, Elektrotechnik zu studieren, gestärkt hat. Mit Mathe im Abi wurde ich auch schon gut auf die Grundlage des Studiums vorbereitet, sodass es nach dem Abitur direkt an die FH ging.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ich wollte schon immer wissen, wie Schaltungen funktionieren. Und was man alles mit Technik entwickeln kann, war auch ein sehr ausschlaggebender Grund für diesen Studiengang.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Inhalte des Studiums umfassen besonders die Mathematik, denn ohne sie versteht man auch die anderen Fächer nicht. Außerdem ist das Programmieren sehr wichtig und natürlich auch die Elektrotechnik selbst (welcher Strom fließt wo und welche Spannungen liegen an?)

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Ein typischer Unitag sieht so aus:
8.15 Uhr erste Vorlesung
11.45 Uhr Mittagessen
12.15 Uhr nächste Vorlesung
16 Uhr ab nach Hause und noch ein bisschen nacharbeiten und vorbereiten um in den nächsten Vorlesungen den Stoff parat zu haben.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Mir gefällt besonders am Studium Elektrotechnik, dass es sehr vielseitig ist. Hat man seinen Abschluss in der Tasche, hat man viele Möglichkeiten ins Berufsleben einzusteigen!

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Dass man viel noch selbst erarbeiten muss (es ist halt nicht wie in der Schule ;) )

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall gut in Mathematik sein und technisches Verständnis mitbringen. In der Schule Physik gehabt zu haben und es auch verstanden zu haben, ist also schonmal eine gute Voraussetzung. (Aber kein Muss!)

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Hochschule Bochum hat zu jedem Fach ein Praktikum, sodass man auch den praktischen Bezug zum Thema hat und nicht nur alles in der Theorie kann. Ausserdem gibt es Projekte wie das Solar Car, was sehr interessant ist!

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Es gibt viele Bereiche, in denen man später arbeiten kann. Einige sind hier aufgelistet: Telekommunikation, Energietechnik, Automatisierungstechnik, Elektronikindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie, Nachrichtentechnik...


Dominik (Elektrotechnik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen? 

2010 - Abschluss mittlere Reife
2014 - Abschluss Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik
2015 - Abschluss Fachhochschulreife
seit Ende 2015 - Student an der BO im Bereich Elektrotechnik

Während meiner Ausbildungszeit habe ich gemerkt, dass ich doch mehr möchte als einen Ausbildungsabschluss. Diese Überlegung wurde deutlich in der Zeit nach der Ausbildung verstärkt, da ich dort viel Kontakt zu Technikern und Ingenieuren pflegte. Dadurch kam hinterher auch der Entschluss zum Studium, wobei mein älterer Bruder (ebenfalls Student) viel Einfluss hatte.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Die Elektrotechnik hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. Dadurch kam auch die Ausbildung in diesem Bereich, wobei ich auch hier schnell gemerkt habe, dass eine Ausbildung nur an der Oberfläche kratzt. Außerdem reizt es mich, später, an den Technologien von morgen mitentwickeln zu können. Die Elektrotechnik hat einen wahnsinnig großen Einfluss in unserem Leben, der mir im Laufe des Studiums immer deutlicher wird.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Klar, der Studiengang vermittelt alle Grundlagen (und darüber hinaus) aus dem Bereich der Elektrotechnik, sowie aus anderen Naturwissenschaftlichen Gebieten, die mit ihr zusammen hängen. Überdies kann man sich in einer der Vertiefungsrichtungen spezialisieren, um sein Wissen in einem spezifischeren Bereich einzugrenzen. Aber noch mehr wird einem beigebracht, selbständig zu arbeiten und Probleme effizient zu lösen, um später im Berufsleben weiterzukommen. Für eine genauere Aufzählung der Stundeninhalte ist es mit Sicherheit sinniger, sich mit den BOtschaftern hinzusetzten und mal den Studienverlaufsplan durchzugehen. Dabei entstehende Fragen lassen sich dadurch deutlich schneller und im Gesamtzusammenhang beantworten.  

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Der Grundkern sind die Vorlesungen, um die man alles andere aufbaut. Seine Übungen, sowie Tutorien, legt man so, dass diese vor allem zeitlich gut gelegen sind, um wenig Leerlauf zu haben. Sollte trotzdem Leerlauf entstehen, sollte man diesen gut nutzen, z.B. nacharbeiten was in den Vorlesungen behandelt wurde. Wichtig im Alltag sind die Mitkommilitonen. Man sollte sich mit Leuten umgeben, zu denen man ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen kann, schließlich verbringt man mit diesen Menschen einen Großteil seines Tages, sowie einige Jahre seines Lebens. Außerdem unterstützen einen diese, wenn man selbst mal krank oder verhindert ist oder wenn Fragen zur Vorlesung entstanden sind, die alleine nicht gelöst werden konnten.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Das selbständige arbeiten sowie das Erarbeiten von komplexeren Zusammenhängen im Team. Man selbst entscheidet, wie gut man die Klausuren schreibt. Selbständigkeit ist im Studium das A und O. Trotzdem macht es des öfteren Sinn, sich mit anderen zu einer Lerngruppe zusammenzuschließen, um Fragen, bei denen man selbst nicht weiter kommt, in der Gruppe beantworten zu können.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Durch meinen älteren Bruder bin ich weniger überrascht von den Dingen. Trotzdem hat es mich gleich am Anfang verblüfft, wie schnell sich Leute mit den gleichen Interessen zusammen finden.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Selbstorganisation sowie Motivation.  

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Nach einem Vergleich mehrerer Hochschulen im Umkreis von Essen, schien mir die Hochschule Bochum, die am besten ausgestattete Hochschule in der Umgebung zu sein. Außerdem kenne ich zwei ehemalige Ingenieure, die ebenfalls hier studiert haben, die mir die BO empfohlen haben. 


9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Auch nach der Spezialisierung in eine der Vertiefungsrichtungen ist es durchaus möglich, in einen anderen Bereich zu gehen. Hier stehen die Möglichkeiten weitestgehend offen. Ob Vertrieb, Forschung und Entwicklung oder Ingenieurbüro (etc.) - Ingenieure werden im Bereich der Elektrotechnik überall gebraucht, da diese einen wichtigen Bestandteil unseres heutigen Lebens einschließt.


Pascal (Elektrotechnik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Ich habe vor meinem Studium eine Ausbildung als Mechatroniker gemacht, wo das gesamte Berufsfeld sehr interessant, jedoch eben sehr oberflächlich ist. Somit war klar das ich, um tiefere Einblicke in diese Materie zu bekommen, studieren muss. Also habe ich noch das Fachabitur hinterhergeschoben und angefangen zu studieren. Da meine Schwester und noch einige andere aus meiner Familie zu diesem Zeitpunkt schon studiert haben, war das noch eine zusätzliche Motivation.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?
Ich habe mir für die E-Technik durch meine Ausbildung und da wohl kaum ein anderes Themengebiet so vielseitig, interessant und wichtig für die Zukunft ist, wie die Elektrotechnik, entschieden.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Informatik, Elektrotechnik,  Werkstoff-Technik,  Analoge und digitale Schaltungen, Automatisierung bzw. Kommunikation.

4. Wie sieht ein typischer Studien Alltag aus?

Mit dem Zug zur FH, Vorlesungen, Übungen bzw. Praktika besuchen und danach Zuhause nacharbeiten.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Die freie Zeiteinteilung. Man verbringt den Tag mit guten Freunden und viel guter Laune.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Dass man sich wirklich reinhängen muss, um gut durch das Studium zu kommen.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Kreatives Denkvermögen, was bei der Elektrotechnik unabdingbar ist und Durchhaltevermögen.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Hochschule liegt in der Nähe und bietet als Schwerpunkte interessante und für die Zukunft wichtige Themen.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Ingenieur in vielen Tätigkeitsbereichen z.B. in der Elektro- und Elektronikindustrie, Medizintechnik oder Auto-, Luft- und Raumfahrtindustrie. Aber auch Projektmanagement oder sogar Managerpositionen sind denkbar.


Andre (Elektrotechnik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach meinem Realschulabschluss habe ich zunächst eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Inhalte der Ausbildung viel Spaß machen. Jedoch habe ich auch gemerkt, dass meine Grenzen durch den Stoff, der in der Ausbildung vermittelt wird, noch nicht erreicht waren. Nach ausführlichen Gesprächen mit anderen Auszubildenden, Lehrern und Vorgesetzten schien ein Studium da für mich die logische Konsequenz. Ein weiteres Vorbild für mich war sicherlich meine ältere Schwester, da sie die erste in unserer Familie war, die ein Studium (zwar eine völlig andere Fachrichtung) absolviert hat und mir dadurch vor Augen geführt wurde, dass dies auch für mich erreichbar ist. (Nach dem Motto: „Wenn die sowas schafft, kann ich das auch.“) Also beschloss ich mein Fachabi nachzuholen und ein Studium anzufangen.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Die Wahl des Studienfachs war für mich keineswegs einfach. Eigentlich habe ich die Entscheidung erst während des Fachabis getroffen. Da mir in der Ausbildung sowohl der mechanische als auch der elektrische Teil gefielen, stand noch nicht fest, ob ich Mechatronik oder Elektrotechnik studieren sollte. Ich beschloss erst ein Fachabi im Bereich Elektrotechnik zu absolvieren. Und dort fiel mir dann schließlich auf, dass mir der elektrische Teil eindeutig mehr liegt und einem Elektrotechnikstudium stand nichts mehr im Wege.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Da ich mich erst im 2. Semester befinde, kann ich nur für den Anfang des Studiums sprechen. Hier geht es in den Fächern Mathematik, Physik und Elektrotechnik hauptsächlich darum, die mathematischen und physikalischen Grundlagen zu erlangen. Folglich sind diese Fächer sehr theoretisch angehaucht. In Informatik lernen wir die Grundlagen der Programmierung. Da steht schon mal ein bisschen mehr Praxis auf dem Plan.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Normalerweise gehe ich morgens zu den Vorlesungen, Übungen und Tutorien zur Hochschule. Am Nachmittag oder am Abend setze ich mich dann meistens Zuhause noch einmal an den Schreibtisch, um den Stoff nachzuarbeiten.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Besonders gefällt mir, dass ich meine Zeit weitestgehend selbst einteilen kann. Viele Veranstaltungen finden zweimal die Woche statt, sodass ich selbst entscheiden kann, wann ich dort hingehe. Ein weiterer Punkt ist, dass die Veranstaltungen nicht Pflicht sind. Wenn man also in einem Thema recht sattelfest ist, kann man auch mal eine Vorlesung ausfallen lassen und sich auf andere Fächer, konzentrieren.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte vorher nicht erwartet, dass das Studium so zeitintensiv ist und, dass man sich teilweise sehr viel selbst erarbeiten muss.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall eine Menge Selbstdisziplin und Eigeninitiative mitbringen, denn im Studium gibt es keine Lehrer, die hinter einem stehen und einem auch mal in den „Hintern“ treten, wenn es sein muss. Man muss halt selber sehen, dass man am Ball bleibt. Wichtig ist auch, dass man großes Interesse an dem hat, was man studiert, denn dann fällt es einem deutlich einfacher, sich zum Lernen zu motivieren.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich hauptsächlich für Bochum entschieden, weil ich den Studiengang mit der Vertiefungsrichtung Robotik sehr interessant finde. Darüber hinaus komme ich aus einem kleinen Dorf im Münsterland und wollte gerne ein bisschen Großstadtluft schnuppern. Ich habe mich auch bei einem ehemaligen Arbeitskollegen, der an der Hochschule studiert über das Studium hier informiert. Seine positiven Resonanzen waren für mich ein weiterer Punkt, der für die Hochschule Bochum sprach.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Als Elektroingenieur kann man in vielen Bereichen tätig werden. Zum Beispiel in der Entwicklung elektrischer Maschinen, Geräte und Anlagen bis hin zu ganzen Produktionsstraßen. Weitere Berufe gibt es in der Versorgung (Stromnetz) und Elektromobilität. Auch eine Weiterbildung zum Berufsschullehrer wäre möglich.


Oliver (Informatik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach meinem Abitur, meiner Zeit als Soldat und einem daran angeschlossenem Studium der Geschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität kristallisierte sich heraus, dass meine Interessenlage doch eher in einem technischen Beruf liegen. Der Weg zu Informatik war dann recht schnell gefunden, ich habe mich schon immer für das Fach interessiert und habe mich nach einem Besuch der Studienberatung an der HS Bochum auch direkt entschieden, mich für das Fach einzuschreiben.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Das Fach hat mich schon als Kind fasziniert. Ich war vor dem Computer nicht wegzukriegen und habe alles an Literatur und Zeitschriften verschlungen, was ich gefunden habe. Von daher war die Wahl für mich sehr einfach.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?
Neben den Grundlagenfächern wie Elektrotechnik und Mathematik umfasst das Studium den Erwerb einiger Programmiersprachen wie C oder Java. Aber auch Projektmanagment, Softwarearchitektur und theoretische Informatik stehen auf dem Stundenplan in höheren Semestern.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Neben den Vorlesungen, Übungen und Tutorien ist der Studienalltag vor allem von sogenannten Praktika und Testaten geprägt. In jedem Fach gibt es eine Anzahl von Praktika, die man bestehen muss, also ist viel nachbereiten und Selbststudium angesagt. Grob gesagt ist der Tag geteilt in zwei Hälften: Anwesenheit vor Ort an der Hochschule und Nachbereitung daheim.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?
Man lernt schnell, die Anwendung der Informatik im Alltag anzuwenden und denkt schnell in Strukturen, die einem vorher fremd waren: Woher weiß der Automat, wie viel Wechselgeld er hat und wie er den Betrag, den er ausspucken muss, aufstückelt? Wie kommen die Daten von und auf die ec-Karte? Wie funktioniert ein Programm, dass mir eine pdf-Datei anzeigt? Diese Sachen werden einem klarer und machen im Gegenzug auch neugieriger.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?
Man sollte am besten eine gesunde Neugier für mathematisch-logische Strukturen mitbringen. Wer damit gar nichts anfangen kann, wird es eher schwer haben.

8. Wieso die Hochschule Bochum?
Ich habe Freunde, die hier studiert haben und mir die Hochschule Bochum empfohlen haben.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?
Typischerweise in einer Firma der IT-Branche, bzw. Firmen mit eigener IT-Abteilung. Dort in der Regel fast alle Positionen.


Linn (International Business and Management, deutsch-englisch)

1. Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Da in meiner Familie bisher niemand studiert hat, hat mich das Studium schon immer gereizt.
Ich wollte mich nach dem Abitur gerne weiterbilden, fachlich und auch menschlich. Da hat sich das Studium perfekt angeboten.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ich habe mich für den Studiengang IBM entschieden, da ich mich für Wirtschaft und insbesondere für internationale Beziehungen interessiere. Da ich schon immer gerne Englisch gesprochen habe, freute ich mich sehr, als ich diesen, der BWL sehr ähnlichen, Studiengang gefunden habe, in welchem ich nun auch mein Wirtschaftsenglisch verbessern kann. Außerdem war es mir wichtig ein etwas breiter gefächertes Fach zu wählen, um meinen Fokus noch finden zu können und da bietet sich IBM mit all seinen unterschiedlichen Modulen sehr gut an.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Die Inhalte meines Studiums reichen von Marketing über Personalmanagement und Logistik bis hin zu Wirtschaftsrecht, Informatik oder Unternehmensführung. Man bekommt in sehr viele Gebiete erste Einblicke und kann sich dann im Hauptstudium Schwerpunkte setzen. Außerdem wird man mit so genannten Schlüsselkompetenzen, wie beispielsweise Präsentationstechniken, Diversitymanagement oder Projektmanagement vertraut gemacht.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Mein typischer Studienalltag beginnt damit am frühen Morgen zur Hochschule Bochum zu pendeln und dort 1 – 2 Vorlesungen zu besuchen. Danach gehe ich mit meinen Kommilitonen ganz entspannt in der Mensa essen bevor es zu den nächsten Vorlesungen geht. Im Anschluss verschlägt es uns gerne mal in die Bochumer Innenstadt, wo wir bei einem gemeinsamen Kaffee zusammen lernen, uns austauschen oder auch einfach nur unterhalten. Wenn ich dann so um 18 Uhr zu Hause bin, fasse ich gerne nochmal die besprochenen Themen aus den Vorlesungen zusammen, um mir für die anstehenden Klausurenphasen etwas Arbeit vorweg zu nehmen.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?    

Am Studium gefällt mir persönlich besonders, dass man sehr eigenständig und selbstbestimmt lernen und arbeiten kann. Oft wird man vor neue Herausforderungen gestellt und man lernt eine Menge toller Menschen kennen.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, wie viel man wirklich in so kurzer Zeit lernen und wie sehr ein Studium auch den Charakter stärken kann.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Frustrationstoleranz. Das ist das, was uns schon in der Willkommensveranstaltung ans Herz gelegt wurde. Ein Studium ist nicht einfach, man wird auch mal an seine Grenzen stoßen und verzweifeln. Wichtig dabei ist, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Durchsetzungsvermögen, Neugier und vor allem Offenheit sind für ein Studium unverzichtbar.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich für die Hochschule Bochum in erster Linie wegen des Studiengangs IBM entschieden. Außerdem gefällt mir der familiäre Umgang, sowie die Praxisnähe, die eine Fachhochschule mit sich bringt.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Der Studiengang ist darauf ausgerichtet uns auf Führungspositionen in den unterschiedlichsten Unternehmen im In- und Ausland vorzubereiten. Durch die zahlreichen Hauptmodule kann jeder seinen eigenen Schwerpunkt wählen. Dadurch sind die möglichen Berufe massig.


Carolin (International Business and Management, deutsch-englisch)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Während meiner Schulzeit in der Oberstufe, kam ein Talent Scout an unser Gymnasium und beriet interessierte Schülerinnen und Schüler bei der Planung für die Zeit nach Abschluss der Schullaufbahn. Dadurch wurde mein Interesse für ein Studium geweckt, sodass ich an vielen Infotagen an Hochschulen und Universitäten teilnahm. Nach nur wenigen Wochen war ich Feuer und Flamme für ein Studium und freute mich bereits auf den Unistart. 

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Schon während der Schulzeit habe ich mich sehr für Wirtschaft und Sprachen interessiert. Nach meinem deutsch-englischen Abitur, wollte ich meine sprachlichen Kenntnisse gerne weiter ausbauen und vor allem mehr über internationale Wirtschaft erfahren.

Besonders das Angebot der Hochschule Bochum, ein Auslandsjahr an einer Partnerhochschule zu verbringen, hat mich sehr gereizt.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Die Inhalte des Studiums sind sehr facettenreich: Buchhaltung, Personalmanagement, Kostenrechnung und Wirtschaftsmathematik sind nur wenige von vielen Vorlesungen, die einen im Bereich IBM erwarten.

Besonders die Schlüsselqualifikationen, die angeboten werden, bereichern nicht nur die fachliche sondern vor allem die zwischenmenschlichen Kompetenzen.

Kurz und gut: Für jeden, der sich ein bisschen für Wirtschaft interessiert, ist etwas Spannendes dabei.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Morgens um 8 oder 10 Uhr beginnen für mich die ersten Vorlesungen. Nach 2 bis 3 Veranstaltungen ist dann Zeit für ein Mittagessen in unserer Mensa. Besonders im Sommer lohnt es sich auch mal draußen auf der Wiese zu sitzen, dort zu essen und Kraft zu tanken.

Oft fasst man dann schon die wichtigsten Aspekte der Vorlesungen zusammen, um während der Klausurphase mehr Zeit zur Vorbereitung zu haben.

Abends fahre ich meistens mit Kommilitonen gemeinsam nach Hause und wir lassen den Abend in der Stadt ausklingen.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Mir persönlich gefällt vor allem, dass man mit Gleichgesinnten den Tag verbringt. Wir alle studieren im gleichen Studiengang und haben oft ähnliche Vorstellungen vom Auslandjahr oder sogar dem Berufsleben. Dadurch kann man sich immer an Kommilitonen wenden und auch nach Rat fragen.

Am besten finde ich jedoch die Herausforderungen, die der Alltag mit sich bringt, sodass einem die Tür zu Wirtschaftswelt offen steht.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, wie sehr ein Studium jemanden als Menschen verändern kann. Man wächst täglich an seinen Aufgaben und lernt Menschen kennen, die ähnlich motiviert sind wie man selbst und die man ohne das Studium mit Sicherheit nicht kenne gelernt hätte.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Meiner Meinung nach ist Disziplin eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man für das Studium braucht. In der Hochschule ist man für seine Leistungen selbst verantwortlich und Dozenten erwarten, dass man sich ausreichend auf Vorlesungen vorbereitet. Hinzu kommt die Fähigkeit des Organisierens, die vor allem in der Klausurphase sehr hilfreich sein kann. Wer also motiviert ist zu studieren, sollte sich selbst organisieren können und am Ball bleiben wollen.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Neben dem guten Ruf der Hochschule, hat mich vor allem das Konzept der Studieninhalte überzeugt: Durch dir facettenreichen Angebote, musste ich mich zu Beginn des Studiums noch nicht spezialisieren, sondern konnte viele verschiedene Vorlesungen anhören und mir meine eigenen Meinung bilden.

Zusätzlich zum Studienverlaufsplan kann man an verschiedenen Projekten und Kursen teilnehmen, um sich fortzubilden (Sprachkurse, Projekte zur Nachhaltigkeit etc.).

Die Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof ist für mich ebenfalls ausschlaggebend, da ich häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreise.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Wie auch das Studium selbst, sind die Möglichkeiten nach dem Abschluss zahlreich und breit gefächert. Von Wirtschaftsprüfern, über Human Ressource Managern bis zu Unternehmensberatern in verschiedenen Bereichen ist alles dabei. Mit dem IBM Studium stehen einem die Türen zur Wirtschaftswelt offen und man kann völlig frei wählen, welcher Beruf am besten zu einem selbst passt.


Delal (Betirebswirtschaftslehre)

1. Wieso hast Du Dich für ein Studium entschieden?

Ich wollte nach meiner Ausbildung als Kauffrau im Groß- und Außenhandelskauffrau eine bessere Qualifikation erwerben.


2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

BWL passt am besten zu meiner Ausbildung. Man hat viele Möglichkeiten mit BWL und kann in veschiedenen Bereichen arbeiten, wie z.b. Controlling, Rechnungswesen, Finanzen, Marketing…

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Man lernt wesentlich wie so ein Unternehmen funktioniert. Man bekommt Einblicke in verschiedene Bereiche im Grundstudium. (Wirtschaftsrecht, Mathematik, Statistik, Steuern, Personal, Controlling, Rechnungswesen, Finanzen, Marketing, Projekte als Schlüsselqualifikation. Und im Hauptstudium wählt man seine Schwerpunkte.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Im ersten Semester bestand mein Unialltag aus Vorlesung, Lernen, Sprechstunde und in der Mensa essen. Da ist  man ja motivierter. Mittlerweile ist das ganz anders. Mal bin ich in Vorlesungen, mal bin ich am Lernen. Manchmal bin ich unterwegs und gar nicht in der Uni.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Neue Herausforderungen, Vorlesungsfreie Zeit, neue  Leute. Man kann sich seine Zeit selber einteilen. Man muss nicht zu jeder Vorlesung gehen, aber es ist halt wünschenswert. Natürlich muss man den Stoff nachholen. Das Studium ist abwechslungsreich. Manchmal ist es sehr anstrengend und manchmal kann man einfach die schöne Zeit genießen. Man lernt immer wieder neue Menschen kennen.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, dass man wirklich so viel dafür lernen muss. Die Klausurphase ist zwar sehr kurz aber dafür sehr stressig. Es kann sein, dass man mehrere Prüfungen in einer Woche schreiben muss und in paar Tagen schon die Klausurphase hinter sich hat. Ebenso hätte ich nicht erwartet, dass man wirklich für die Klausuren regelmäßig lernen muss. Aufgrund der kurzen Zeitabstände zwischen den Klausuren (manchmal nur 1 Tag) ist man gezwungen vom Anfang an mit zu arbeiten und regelmäßig zu lernen.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Fleiß, Ausdauer, Disziplin, rasche Auffassungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, Kontaktfreudigkeit.

8. Wieso die BO?

Die Hochschule Bochum hat einen guten Ruf. Man hat gute Berufsaussichten, wenn man den Abschluss von HS Bochum hat.

9. Und was macht man dann damit?

Man kann eigentlich in allen Bereichen eines Unternehmens arbeiten, je nachdem in welchem Bereich man seinen Schwerpunkt gelegt hat. Man kann später auch Steuerberater werden oder Wirtschaftsprüfungsschein machen.


Sahar (Bauingenieurwesen)

1. Wieso hast Du Dich für ein Studium entschieden?

Zuerst wollte ich Psychologie studieren und habe mich aufgrund der langen Wartezeit umentschieden. Somit habe ich mir aus diversen Hochschulen die Studienfächer angeschaut und mich für die Studiengänge beworben, die für mich in Frage kämen. Darunter enthalten waren auch BWL, International Business and Management,  Architektur und Wirtschaftspsychologie.
Bevor ich mich für das Bauingenieurswesen beworben habe, habe ich mich mit einem Bauingenieur über seine Tätigkeiten unterhalten und die haben mich sehr positiv überzeugt.

Ich liebe es, dass Bauingenieurswesen sehr vielseitig sein kann.
Man kann in der späteren Berufung selbstständig oder in einer Firma eingestellt sein, man Verdient recht gut und man kann in seiner Berufung auch viel im Ausland tätig werden zudem ist man nicht immer an Bürotätigkeiten gebunden sondern kann auch viel an Baustellen tätig werden.

2. Haben schon viele in Deiner Familie studiert?

Mein Vater hatte Bauingenieurswesen studiert. Ansonsten geht in der Familie alles in Richtung Medizin und Jura.

3. Hattest Du Vorbilder?

Ja mein Vater und mein Onkel waren meine Vorbilder. Sie haben mich immer in der Schullaufbahn unterstützt und inspiriert zu studieren.

4. Hast Du vorher schon eine Ausbildung gemacht?

Nein, ich habe Abitur an einem Gymnasium gemacht.
 
5. Was sind die Inhalte des Studiums?

  • Mathematik
  • Technische Mechanik
  • Technisches Darstellen
  • Baukonstruktion
  • Baustoffkunde
  • Geotechnik
  • Statik
  • Bauphysik
  • Informatik
  • Wasserbau


6. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Du bist fast nur am Lernen. Freizeit hat man kaum. Zwischendurch kann man zum Bermuda3eck fahren und mit Freunden was essen. Ansonsten ist man hier hauptsächlich mit den Kommilitonen am Lernen und verbringt viel Zeit zusammen.

7. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Es ist sehr vielseitig und du hast die freie Wahl in was du vertiefen möchtest.
Außerdem liegt der Schwerpunkt in Mathe und kaum bei Sprachen.
Der Zusammenhalt der Kommilitonen ist hier sehr wichtig, da man nur als Team gut durch das Studium kommt.

8. Was hättest Du so nicht erwartet?

Das mir das Studium trotz des ganzen Stresses so viel Spaß machen könnte.

9. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall mathematisch fit sein und logisch denken können. Kreativität ist manchmal auch gefragt und dreidimensionales Denkvermögen und ganz viel Durchhaltevermögen.

10. Wieso die BO?

Die BO ist relativ gut von Dortmund zu erreichen, hat einen guten Ruf und im Nachhinein habe ich meine Entscheidung keineswegs bereut. Die Professoren, Mitarbeiter und Studierende sind hier sehr hilfsbereit und nett.

11. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Je nach Vertiefung kann man sich entscheiden ob man Wasserbauingenieur, Bauleiter, Hochbauingenieur oder was anderes wird.
Es gibt viele Bereiche in denen man tätig sein kann da Bauingenieurswesen sehr Vielseitig ist.


Sami (Betirebswirtschaftslehre)

1.Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Die Berufe, die ich mich interessieren, setzen ein Studium voraus und somit stand es schon immer fest, dass ich irgendwann mal studieren werde.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Zum einen hatte ich schon immer eine Affinität zu Zahlen aber nicht so stark, dass ich Mathematik studieren wollte und zum anderen bin ich sehr kreativ. Für den Studiengang Betriebswirtschaftslehre sind diese beiden Eigenschaften von enormen Vorteil.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Uns wird hier ein breites Spektrum an Wissen vermittelt, wodurch wir zum Allrounder geformt werden. Zu den ganzen betriebswirtschaftlichen Fächern wie Buchhaltung, Wirtschaftsmathematik, Controlling usw. haben wir auch Seminare wie Projektmanagement und Wirtschaftsrecht.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Mein Studienalltag sieht wie folgt aus: Lernen, mit Freunden was trinken, Sport, Theater, Party und schlafen :)

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Die Freiheit! Man hat die Freiheit seinen Tag quasi selbst zu gestalten. Selbstverständlich hat man auch Vorlesungen um 8 Uhr morgens und wenn man keine Lust hat oder einfach nur müde ist, dann hat man die Freiheit im Bett zu bleiben. Hierbei muss sich aber jeder selbst im Klaren sein, dass auch diese Freiheit seinen Preis hat. Und in dem Fall ist es, dass man den Stoff für diese Veranstaltung von alleine nachholen muss. Sonst hat man später kurz vor den Klausuren einen extremen hohen Druck, wo man sich den Stoff von einem Semester in ein paar Tagen merken muss. Einige schaffen das eventuell, aber man sollte das Schicksal nicht herausfordern. Vertraut mir, hier spricht die Erfahrung :D.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich viele Professoren so um ihre Studenten kümmern, in dem sie nach den Vorlesungen immer ein offenes Ohr haben. Einige unserer Professoren an der Hochschule Bochum machen sich selbst mehr Arbeit und stellen freiwillig Aufgaben zur Verfügung, die sie unter großem Aufwand korrigieren. An dieser Stelle ein Dankschön von uns allen! Das hat einen großen positiven Einfluss auf den Lernerfolg der Studenten an unserer Hochschule.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Ich weiß man hört das ziemlich oft aber man muss echt sehr ehrgeizig und diszipliniert sein. Für viele Nicht-Studenten wirken viele Studenten sehr undiszipliniert (wegen den ganzen Partys und weil wir so viel trinken ;)) aber viele von uns sitzen in der Hochschule und lernen bis tief in die Nacht...egal ob an Feiertagen oder am Wochenende. In der Zeit vor den Klausuren muss man viele Abstriche machen was Freizeitgestaltung angeht und man muss dafür bereit sein.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Hochschule Bochum ist sehr übersichtlich aufgebaut und die Seminarräume ähneln stark an Schulklassen. Dadurch wirkt alles viel angenehmer. An unserer Hochschule ist man keine Nummer, sondern man ist hier ein Student und dass man sich mit Professoren ausgiebig unterhalten kann, ist keine Seltenheit.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Mit Betriebswirtschaftslehre kann man an vielen Bereichen arbeiten wie zum Beispiel in der Verwaltung, Führung, Finanzwesen usw.


Luisa (Betriebswirtschaftslehre)

1. Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Nach dem Abitur habe ich mich über die Plattform Hochschulstart bei einer Auswahl an Hochschulen und Universitäten beworben. Die Hochschule Bochum wurde mir von Bekannten und von meinen Eltern ans Herz gelegt und liegt zudem in meiner Nähe.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Deutsch waren in der Schule meine Lieblingsfächer. Besonders die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge interessierten mich und ich hatte die Hoffnung, mich im BWL- Studium weiter damit auseinander zu setzten und alle drei Fächer mit unterzubringen.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Grundlagen der BWL / Buchhaltung, Marketing, Investition und Finanzierung, Wertschöpfung, Personalmanagements, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsstatistik, Recht, Kostenrechnung, Controlling/ Unternehmensplanspiel, Jahresabschluss, Unternehmensführung, Führungslehre/ Organisation, Ertragsbesteuerung, Wirtschaftsinformatik, Mikroökonomie, Makroökonomie / Wirtschaftspolitik, Schlüsselqualifikationen, Hauptstudium: Wahlmodule, Praxisphase, Bachelor-Arbeit, Kolloquium

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Der Stundenplan lässt sich aus den jeweiligen Kursangeboten zusammenstellen. Aufgeteilt kann das dann 3 Tage mit je 3 Kurseinheiten (bspw. 10-16 Uhr) mit dem zusätzlichen Projekttag bedeuten. Bereits zu Beginn des Semesters sollte man darauf achten, den Anschluss zu wahren, sodass man dem Stoff folgen kann und ein Verständnis entwickelt. In der intensiven Lernphase wird dann 24/7 für den Ernstfall geprobt.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Besonders die Projekte waren für mich hilfreicher, als ich es zu Beginn erwartet hatte. Wenn man sich darauf einlässt und die Chance, daraus leicht zu lernen wahrnimmt, ist man motiviert eine gute Note zu erzielen und man lernt für das Studium und für das Leben dazu. Die Vorbereitung auf die Prüfungen ist durch die Vorlesungen und die Interaktion mit den Professoren/ innen und Kommilitonen/ innen geebnet.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Zu Beginn war ich noch in dem Glauben, dass sich offene Fragen später noch klären werden. Dankbar kann man dann für den mehrfachen Appell sein, nichts schleifen zu lassen und immer am Ball zu bleiben. Der Unterschied ist enorm, wie „leicht“ einem auch durchaus lernintensive Fächer fallen können. Zudem sollte man jedoch als leicht deklarierte Fächer nicht unterschätzen. Das Wissen kommt einem ja nicht zu geflogen, auch wenn der Lernaufwand zu händeln ist.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Ich bin überzeugt, dass man sich alle Fähigkeiten im Studium aneignen kann. Natürlich sind eine hohe Motivationsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Disziplin, ein gutes Zeitmanagement, Mathematische Begabung, ein gutes Gedächtnis ... von Vorteil. Von vorübergehenden Schwächen nicht abschrecken lassen, Kraft tanken und das Beste geben. :)

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich war zuvor an einer sehr weitläufigen, viel besuchten Uni mit großen Hörsälen. Umso dankbarer kann ich jetzt für die HS- Bochum sein. Mir war gar nicht bewusst, wie gut mir der Blick durch das Fenster nach draußen tut, wie viel weniger abgelenkt man ist, wenn man sich nur noch mit einem Zehntel der Kommilitonen den Raum teilt und wie spontaner und vom Skript gelöster die Professoren/innen lehren können. Dazu kommt der Mehrwert durch die Projekte. Auch Kleinigkeiten wie die zahlreichen Hilfestellungen und ein strukturiertes Angebot zur Selbstorganisation, sorgen im Studium für mehr Stabilität.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

... noch ein Semester und ich fühle mich sicherlich zu Allem fähig.


Paul (Betriebswirtschaftslehre)

1. Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Nach dem Abitur habe ich ein Praktikum in Stockholm gemacht. Dort konnte ich viele Eindrücke gewinnen, die mir gezeigt haben, dass das BWL Studium genau das richtige für mich ist. Für den internationalen Handel hatte ich mich schon lange interessiert.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Betriebswirtschaftslehre war für mich die erste Wahl. Dieser Studiengang öffnet für die spätere Berufswahl viele Möglichkeiten. Ein weiterer Grund war später Selbstständig zu sein. Dieser Studiengang hilft mir dabei dieses Ziel zu erreichen.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Inhaltlich geht es in BWL darum, wie die einzelnen Räder eines Unternehmens ineinander greifen müssen, damit es funktioniert. Es werden natürlich auch volkswirtschaftliche Zusammenhänge erläutert und erklärt.

4.Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Während des Semesters versuche ich die einzelnen Vorlesungen vor- und nachzubereiten. Am Wochenende treffe ich mich meistens mit Freunden. Die eine oder andere Party wird in dieser Zeit auch besucht. Die Klausurphase beginnt für mich ungefähr zwei Monate vor der ersten Klausur. Da heißt es von morgens bis abends lernen. Nach der Klausurphase hat man viel Zeit und man kann mal in den Urlaub fahren.

5.Was gefällt Dir besonders am Studium?

Am Studium gefällt mir besonders das selbstständige Lernen. Man lernt viele neue Leute kennen. Die erste eigene Wohnung und ein eigenständiges Leben gehören für mich auch dazu.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich habe nicht erwartet, dass ich so viel Zeit in das Studium investieren muss. Das bezieht sich hauptsächlich auf das Lernen. Der Praxisbezug ist an der Hochschule sehr intensiv. Man fühlt sich sehr gut auf sein späteres Berufsleben vorbereitet.

7.Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte mathematisches Verständnis haben. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass jeder der fleißig ist und Spaß daran hat Produkte zu vermarkten dieses Studium schaffen wird.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Hochschule Bochum war für mich die erste Adresse. Ich komme aus Bochum, dadurch kannte ich viele die mir schon im Voraus ihre Erfahrungen mitteilen konnten. Der Praxisbezug ist hier an der Hochschule sehr ausgeprägt. Kleine Vorlesungsräume fördern ein intensiveres Lernen. Durch die kleine Anzahl an Studenten lernt man viel schneller andere Leute kennen.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Vor allem Berufe, die mit dem Handel zu tun haben können eigentlich alle ausgeführt werden. Am Ende des Studiums spezialisiert man sich für Bereiche wie zum Beispiel das Marketing. Hier wird deutlicher in welches Berufsfeld man später einsteigt.


Marion (Architektur)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach dem Abitur habe ich mich zuerst dafür entschieden Jura zu studieren. Nach 2 Semestern, die ich in Leipzig studiert habe, merkte ich allerdings, dass dieser Studiengang nicht das Richtige für mich ist.

Die Entscheidung Architektur zu studieren kam ehrlich gesagt sehr spontan. Vor allem wollte ich etwas Kreativeres als Jura machen, jedoch trotzdem etwas Handfestes lernen.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Für den Studiengang habe ich mich entschieden, weil ich die Mischung aus kreativem Entwerfen und dem konstruktiven Wissen sehr interessant finde. Außerdem hat mich der Gedanke etwas ganz Eigenes zu erschaffen gereizt.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Das Studium lässt sich im Grunde in drei Bereiche aufteilen. Es setzt sich zusammen aus dem Entwurf, der Gestaltung eines Objektes und der Konstruktion, wobei es um die Fragen geht wie das Gebäude funktioniert und zusammenhält. Der dritte Teil befasst sich dann mit speziellen Details eines Gebäudes wie der Akustik.

Diese drei Teile sind allerdings nicht in drei Blöcke aufgeteilt, sondern werden gemischt in den 8 Semestern unterrichtet, so bleibt das Studium abwechslungsreich.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Es gibt einen festen Stundenplan in der Woche, dieser ist in den ersten Semestern noch für alle gleich, in höheren Semestern wird er durch verschiedene Wahlfächer ergänzt.

Neben den Vorlesungen hat man zu fast jedem Fach einzelne Korrekturen oder Übungen, die nach oder vor den Vorlesungen stattfinden und sich meist von Woche zu Woche verschieben. Daher ist der Zeitplan für jeden Tag anders. Wenn keine Vorlesungen oder Übungen sind, hat man die Möglichkeit in der Bluebox, unserem Gebäude mit anderen Studenten zusammen an seinen Aufgaben zu arbeiten. So erhält man immer Unterstützung, auch von Studenten der höheren Semester.

Die Aufgaben werden größtenteils am PC bearbeitet, allerdings spielt der Modellbau ebenfalls eine große Rolle in unserem Studium.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Für mich ist die Vielfalt des Studiums der beste Aspekt. Man hat in jedem Semester sehr kreative Aufgaben, aber auch immer technische und konstruktive Fächer.

Außerdem bietet sich uns auch schon im Studium immer wieder die Möglichkeit an Wettbewerben und Kooperationen mit Firmen teilzunehmen. So kriegt man direkt eine Vorstellung davon, wie der Beruf des Architekten im echten Berufsleben aussehen kann.

Der Fachbereich Architektur bietet jedes Semester Exkursionen an, oft auch zu weit entfernten Orten, wie z.B. Singapur und Hong Kong. So bekommt man die Möglichkeit zu relativ günstigen Preisen viele Orte zu sehen und diese mit besonderem Blick auf die Architektur zu erkunden.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Der Aufwand den man für das Studium leisten muss ist wirklich groß. Man sollte das Studium an erste Stelle setzten, wenn man erfolgreich durchkommen möchte. So hätte ich es nicht erwartet.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Kreativität und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sollte man mitbringen, alles andere kann man lernen und wird einem auch beigebracht. Vor allem vor Mathe braucht man keine Angst zu haben.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Bluebox, unser eigenes Gebäude war ein Punkt warum ich mich für die Hochschule entschieden habe. Sie steht uns immer offen um dort zu arbeiten, was vor allem für Gruppenarbeiten und zum Modell bauen sehr praktisch ist.

Außerdem bietet die Hochschule einen 8-Semester Bachelor, da man um in die Architektenkammer zu dürfen 8 Semester an einer Hochschule oder Universität studiert haben muss, kann man nach dem Abschluss hier ohne Master in die Kammer. So ist man nicht gezwungen noch einen Master zu machen.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Neben dem klassischen Architekten kann man sich nach dem Abschluss in viele Richtungen hin spezialisieren. Zum Beispiel in die Richtungen Bauwirtschaft, Baumanagement, Bauphysiker. Viele gehen aber auch in kreativere Bereiche, wie Innenarchitektur oder spezialisieren sich auf die Bildbearbeitung von Perspektiven.


Sarah (International Business and Management, deutsch-englisch)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach dem Abitur habe ich eine Zeit lang gearbeitet, um mein Studium abzusichern. Meine Familie, Freunde und das Team, in dem ich gearbeitet habe, unterstützten mich und halfen mir, meine Ziele weiter zu verfolgen: Studieren und mich fortbilden.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ich wusste schon immer, dass ich einen Studiengang in wirtschaftlicher Richtung wählen würde. Da der IBM Studiengang genau das war, was ich suchte, brauchte ich nicht lange zu überlegen.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Die ersten zwei Jahre des Studiums beinhalten die wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen. Das dritte Jahr setzt die Schwerpunkte, für die man sich interessiert, und das Auslandsjahr bildet weiter und prägt.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

In der Regel fahr ich mit dem Auto zur Uni, besuche mehrere Vorlesungen, gehe manchmal noch arbeiten und versuche das am Tag Gelernte zu wiederholen und aufzuarbeiten.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Ich finde es toll, dass wir so viele Einblicke bekommen in das, was wir eines Tages mal daraus machen können. All diese Module könnten uns alle in eine andere Richtung führen. Außerdem ist es mir wichtig, dass man sich auch außerhalb des Studienfachs an der Uni engagieren und weiterbilden kann. Es gibt eine Menge interessanter Projekte und Möglichkeiten.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, dass die einzelnen Module so tiefgreifend und breit gefächert sind. Allerdings finde ich, dass dies ein Pluspunkt ist und wir somit zum Allrounder werden.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte Willensstärke und Durchhaltevermögen mitbringen, um das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren und gute Noten zu erhalten.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Bevor ich mich für die Hochschule Bochum entschied, habe ich die Unis besucht, an denen ich angenommen wurde. Ich mag die familiäre Atmosphäre, den freundlichen Umgang, den alle miteinander haben, und dass man immer Dozenten aufsuchen kann, wenn man Hilfe braucht. Außerdem war mir eine praxisorientierte Uni wichtig, da es im Leben um die Anwendung des Gelernten geht.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Je nachdem, welchen Schwerpunkt man gesetzt hat, wird man höchstwahrscheinlich in diese berufliche Richtung gehen. Dies könnte alles sein, was in einem Unternehmen benötigt wird.


Sarah (Informatik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach meinem Abitur habe ich mir ein Jahr zur Berufsorientierung Zeit gelassen. Ich habe dann eine kaufmännische Ausbildung beim WDR gemacht und bin dort viel mit Film- und Fernsehtechnik in Berührung gekommen, wodurch ich gemerkt habe, dass mein technisches Interesse doch größer ist, als ich zunächst angenommen hatte. Durch ein IT Praktikum bei einem großen Versicherungsunternehmen und die Teilnahme selbst am Botschafter-Projekt hat sich meine Entscheidung, Informatik zu studieren, gefestigt, sodass ich mich direkt für das Fach eingeschrieben habe.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Es hat mich ein wenig Zeit gekostet bis ich meine Interessen und Stärken für meine berufliche Zukunft erkannt habe. Rückblickend auf meine Kindheit, war es gerade für mich als Mädchen sehr ungewöhnlich, dass ich mich so sehr für Technik begeistern konnte. Sei es vor dem ersten Computer meines Vaters oder mit einem tragbaren kleinen Kinderradio am Ohr in der Spielecke meines Kindergartens sitzend, das Thema begleitet mich irgendwie schon mein Leben lang. Später kam dann auch der Wunsch auf, verstehen zu wollen, was da eigentlich genau im Inneren passiert und warum die Dinge so oder eben nicht so funktionieren – ich wollte hinter die Kulissen blicken.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

In den ersten Semestern durchläuft man eine Grundlagenphase in den Fächern Mathe, Englisch, Elektrotechnik und Programmiersprachen. In den höheren Semestern kann man sich dann nach und nach spezialisieren und sich Fächer aus dem Wahlkatalog aussuchen, um seine Stärken und Interessen optimal für die Bachelorarbeit ausrichten zu können. Abgerundet wird das spätere Bewerberprofil durch Module, wie Schlüsselqualifikationen, wo Soft Skills, wie Präsentiertechniken etc. geschult werden, was zum Beispiel im Projektmanagement im Arbeitsalltag später eine zentrale Rolle spielt.

4. Wie sieht dein typischer Studienalltag aus?

Am Vormittag bin ich vor Ort an der Hochschule und besuche dort Vorlesungen, Übungen, Tutorien oder treffe mich mit meiner Lerngruppe. Am Nachmittag arbeite ich zu Hause den Stoff nach und bereite die Übungsaufgaben der nächsten Übungsveranstaltung vor. Zusätzlich gehe ich noch neben dem normalen Unialltag meiner Tätigkeit als Werkstudentin nach, um mir mein Studium finanzieren zu können. Am Wochenende darf man sich dann aber gerne bis zur Klausurphase entspannen.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Man beginnt bereits nach den ersten Java-Übungen schnell problemorientiert und in Strukturen zu denken. Dabei versucht man die gestellten Probleme in kleine Abschnitte zu stückeln und diese schrittweise zu lösen. Man hat gerade bei der Programmierung in Java zahlreiche kleine Erfolge, die mich immer wieder aufs Neue motivieren.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Vor allem positiv aufgefallen ist mir, dass die Professoren und Dozenten ein großes Interesse daran haben, dass man sein Studium gut schafft, wenn man im Gegenzug Interesse und Einsatz zeigt. Das Studium ist sehr gut strukturiert aufgebaut und ich fühle mich angekommen und gut aufgehoben. Mir wird eine transparente Übersicht im Studienalltag geboten.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Zunächst einmal sollte man eine allgemeine Neugier für das Fach mitbringen, die auch über die Anwesenheit an der Fachhochschule hinausgeht. Wenn man sich selbst motivieren und organisieren kann und nicht menschenscheu ist, kann man in einer Kombination aus Eigeninitiative und Teamarbeit das Studium auch ohne „Superkräfte“ gut meistern.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Nicht nur die gute Lage von meinem Wohnort aus, sprach für die Hochschule Bochum. Die BO kann mir ein gutes Informatikstudium bieten, welches zu meinem Arbeitsrhythmus und Lerntyp passt. Ich wollte auf keine Uni gehen, da ich lieber praktischer und in etwas mehr Zeit meinen Bachelorabschluss erarbeiten wollte.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

ITler werden überall gebraucht, weshalb das Studium sichere Jobchancen
verspricht. Für mich wäre es interessant nachher im öffentlichen Dienst bei einem Katasteramt im Katastrophenschutz oder in der Geoinformatik tätig zu sein. Man kann sich mit einem grundlegenden Bachelorstudium auf so viele interessante Bereiche spezialisieren, so dass einem alle Möglichkeiten offen stehen.


Kevin (Wirtschaftsinformatik)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht und anschließend als Sachbearbeiter gearbeitet. Für mich war jedoch schon früh klar, dass ich gern in einer Führungsposition arbeiten möchte und dass ein Studium ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist. 2 ½ Jahre nach meiner Ausbildung ging die Firma für die ich arbeitete in Insolvenz und ich entschied mich dazu, dass dies der beste Zeitpunkt ist, um ein Studium zu beginnen.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ich entschied mich für Wirtschaftsinformatik, da ich zum einen, durch mein Fachabitur und meine Ausbildung, gute Vorkenntnisse im Wirtschaftsbereich hatte und mir dieser Bereich sehr gefiel. Zum anderen interessierte mich ebenfalls die Informatik und ich wusste, dass die IT in Zukunft Branchenübergreifend immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Die Kombination dieser beiden Themenbereiche war in meinen Augen daher perfekt für mich.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Wie der Name schon sagt, teilt sich das Studium auf in einen Wirtschafts- und einen Informatikteil. Im Wirtschaftsteil werden einem zunächst die Basics der Wirtschaftslehre und des wirtschaftlichen Denkens vermittelt, viele Module greifen hier ineinander. Im Informatikbereich lernt man zunächst die Grundlagen der Programmierung in Java und Mathematik für Informatiker. Später folgen dann weitere Aspekte der IT, wie zum Beispiel Algorithmen und Datenstrukturen oder Datenbanken.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

In den Informatikfächern ist es meist so, dass man zusätzlich zu den Vorlesungen noch praktische Übungen hat und Praktika absolvieren muss. Die Praktika sind Teil des Moduls und müssen (zum Teil) bestanden werden.  Im Wirtschaftsbereich gibt es lediglich Vorlesungen, in denen meist Mitarbeit gefragt ist. Zwischen den Vorlesungen findet sich meist Zeit etwas zu essen. Während des Semesters versuche ich dann komplexere Themen nach den Vorlesungen nochmal durchzuarbeiten. Natürlich gelingt dies nicht immer, vor allem, wenn man bis zum späten Nachmittag Vorlesungen hat.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Am meisten gefällt mir die Abwechslung, da man als Wirtschaftsinformatiker in zwei sehr unterschiedlichen Fachbereichen studiert.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Im Studium erhält man zwar auch Unterstützung, aber man muss sich auch um sehr viel selbst kümmern. Ich denke, dies kennt man aus der Schulzeit meist nicht. Jedoch lernt man dadurch auch einiges.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Neben den fachlichen Fähigkeiten, wie zum Beispiel gute Mathekenntnisse, halte ich es für sehr wichtig, dass man einigermaßen organisiert ist und strukturiert arbeiten kann. Außerdem ist es von Vorteil, wenn man sich selbst dazu aufraffen kann, etwas für das Studium zu tun, denn anders als in der Schule, werden die Dozenten einem im Studium nicht „hinterherlaufen“. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass es durchaus Sinn macht vor dem Studium eine Ausbildung zu machen. Man kann dann unter Umständen nicht nur auf besseres fachliches Wissen zurückgreifen, sondern ist auch etwas reifer.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich bewusst für die Hochschule entschieden, da hier mehr Wert auf die Praxis gelegt wird, als nur auf die Theorie. Dies zum Beispiel im Informatikbereich durch die Praktika deutlich.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Nach dem Studium hat man viele Möglichkeiten bei der Berufswahl. Durch die Kenntnisse in zwei Fachbereichen ist man gut geeignet als Schnittstelle zwischen diesen beiden Abteilungen in einem Unternehmen zu fungieren und dies wird immer wichtiger. Natürlich ist man auch für einen Beruf geeignet, der sich mehr im Wirtschaftsbereich befindet, wie zum Beispiel im Controlling, oder auch in der Logistik. Je nachdem bei welcher Firma man dann tätig ist, kommen einem natürlich auch die Informatikkenntnisse zugute.


Katharina (Wirtschaftsinformatik)

1.Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Da sowohl mein Bruder, als auch mein Stiefvater im IT-Bereich tätig sind, konnte ich schon sehr früh ein Interesse für diesen Bereich entwickeln und mich über zahlreiche Themen im Voraus informieren. Allerdings war mir von Beginn an bewusst, dass ich in meinem späteren Berufsleben nicht „nur“ programmieren möchte, sodass sich die Mischung aus „Wirtschaft“ und „Informatik“ als die perfekte Möglichkeit erwies, um diese beiden Wünsche zu berücksichtigen. Nachdem ich mich über diesen Studiengang informiert habe, war mir sofort klar, dass dies mein Wunschstudium ist und so habe ich mich direkt nach meinem Abiturabschluss um einen Platz für das Wintersemester 2015/2016 beworben.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Für mich war es wichtig, den Studiengang so zu wählen, dass ich sowohl meine Interessen, als auch zukünftige Berufsaussichten berücksichtigen kann. Es sollte spannend und zugleich eine gute Wissensbasis für einen späteren Beruf sein. Für mich persönlich hat die „Wirtschaftsinfromatik“ diese Anforderungen erfüllt und ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Fach hier an der BO studieren darf.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Wie der Name des Studiengangs schon sagt, handelt es sich hier um zwei sehr verschiedene Fachbereiche, sodass man sich definitiv auf ein vielfältiges Themenspektrum einstellen muss. Zum einen behandelt man typisch wirtschaftliche Themen, wie z.B. Marketing, Statistik, Buchhaltung und diverse Management-Fächer, zum anderen lernt man natürlich aber auch zu programmieren und entwickelt ein Verständnis für technisch-diversifizierte Themen. Die beiden Richtungen sind etwa mit 60% Wirtschaft und 40% Informatik gewichtet.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Zu Beginn des Semesters kann jede-/r Student-/in den Stundenplan abrufen, welcher bis auf wenige Ausnahmen schon vorgefertigt ist. Den Kern des Alltags bilden natürlich die Vorlesungen, an einigen Tagen dann auch Übungen, welche einem dabei helfen sollen das erlernte Wissen zu festigen und ab und zu finden dann auch Praktika statt, welche im weitläufigeren Sinne nichts Anderes sind, als kleine Tests. Dieses Modell führt zwangsläufig dazu, dass man sich mit dem Lernstoff regelmäßig auseinandersetzen muss, bereitet einen gleichzeitig aber auch für die Prüfungen vor. Wenn es mal eine Freistunde gibt, gehen meine Kommilitonen und ich oft in die Mensa oder in den Lernraum, wo wir die Vorlesungen nacharbeiten oder für anstehende Prüfungen lernen können.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Ich persönlich schätze die Tatsache, dass ich selbständig darüber entscheiden kann, wie ich meinen Lernprozess gestalte und welche Methoden ich dafür in Erwägung ziehe. Dank der beiden Bibliotheken kann man an der Hochschule wunderbar lernen und je nach Bedarf, sich sowohl in Gruppen als auch alleine mit den Themen beschäftigen. Bei Problemen mit dem Studium gibt es zahlreiche Personen, die einem das ganze Jahr über zur Verfügung stehen und gerne helfen. Man wird hier als Student herzlich betreut und das nicht nur zum Beginn des Studiums, sondern auch im weiteren Verlauf.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Da ich direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen habe und nicht, wie viele andere, eine Ausbildung absolviert habe, hatte ich relativ wenig „Vorwissen“, sodass es mir im ersten Semester nicht besonders leicht fiel mitzuhalten. Oft hat man in der Schule von Lehrern gehört, dass der Lernaufwand im Studium noch viel mehr und viel schlimmer sein wird und zumindest in meinem Fall kann ich sagen, dass die Lehrer damit kein Unrecht hatten. Das Tempo ist definitiv viel schneller und der vermittelte Stoff sehr groß, aber, wenn man fleißig ist und sich regelmäßig mit dem Stoff befasst, ist es auf jeden Fall gut machbar.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Ich persönlich finde, dass insbesondere das „Interesse“ eine wichtige Eigenschaft ist, die man mitbringen sollte. Andernfalls wird man die Vorlesungen womöglich als langweilig empfinden und es funktioniert viel besser, wenn der vermittelte Stoff auch spannend für einen selbst ist. Abgesehen davon ist ein gesundes Maß an Fleiß sehr wichtig, da es (in jedem Studiengang!) gewisse Themen gibt, durch die man sich ein wenig „durchkämpfen“ muss. Desweiteren sollte man, gerade bei Fächern, wie z.B. „Mathematik für Informatiker“, motiviert sein und etwas Durchhaltevermögen zeigen.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich bewusst für eine Hochschule und nicht für eine Universität entschieden, da es mir wichtig war, nicht nur ein theoretisches Wissen zu erlangen, sondern auch hinsichtlich der Praxis mit dem Erlernten gut agieren zu können. Zudem hat die Hochschule Bochum zahlreiche Projekte, wie z.B. „SolarCar“ oder „Enactus“, an denen sich jeder beteiligen kann. Ein weiteres durchaus positives Kriterium ist, dass die Vorlesungsgruppen in Relation betrachtet eher „klein“ ausfallen und somit eine bessere Lernatmosphäre bieten. Die meisten Vorlesungen werden von etwa 30-40 Personen besucht und finden nicht in riesigen Hörsälen, sondern in Seminarräumen statt.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Dies hängt stark damit zusammen, welche Schwerpunkte man im Studium gewählt hat und wo das Praxissemester absolviert wird. Im Wirtschaftsbereich kann man sich z.B. in den Fächern Außenwirtschaft, Marketing, Controlling oder Personalmanagement vertiefen. In dem Informatikbereich stehen einem dagegen Fächer, wie z.B. E-Learning, Künstliche Intelligenz, Automatisierung oder auch E-Business & E-Commerce zur Verfügung. Die Möglichkeiten nach dem Studium sind sehr vielfältig und beinhalten verschiedene Positionen von Softwareentwicklung über diverse Management-Positionen, bis hin zur Beratung.


Alina (Nachhaltige Entwicklung)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Direkt nach dem Abitur wusste ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich nahm mir ein Jahr Zeit, um mir sicher zu werden, was ich machen möchte. Letztendlich stieß ich im „Offiziellen Studienführer für Deutschland“ der Agentur für Arbeit (Studien - & Berufswahl) auf den Studiengang „Nachhaltige Entwicklung“. Ich recherchierte was genau die Studieninhalte sind, las mir den Studienverlaufsplan sowie Auszüge des Modulhandbuchs durch und bewarb mich dann.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Ich interessierte mich schon längere Zeit für Studiengänge im Bereich der Umwelt, jedoch nicht für die klassischen Umweltwissenschaften. Ich wollte etwas weniger Chemisches und weniger Technisches studieren. Da ich auch mit dem Gedanken spielte Bauingenieurwesen zu studieren, kam es sehr gelegen, dass die Vertiefungsmöglichkeit „Infrastrukturplanung und Flächenmanagement“ besteht. Dann auch noch Bachelor of Science? Perfekt!

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Das Studium soll in den ersten beiden Semestern einen Überblick geben, in welchen Bereichen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Dementsprechend gibt es Fächer, die grob dem Ingenieurwesen zugeordnet werden können (Mathe/Physik), wirtschaftswissenschaftliche Fächer (Nachhaltiges Wirtschaften im Betrieb, Betriebsorganisation, Nachhaltige Ökonomie) sowie Fächer im sozialwissenschaftlichen oder gar philosophischen Bereich (Umgang mit Kultureller Vielfalt, Ethik und Nachhaltigkeit und viele weitere). Begleitet werden diese von Grundlagenkursen wie Präsentieren, Wissenschaftliches Arbeiten, Statistik und Kommunikation. Im Vertiefungsstudium, ab dem dritten Semester, entscheidet man sich zwischen den Richtungen Ingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften und Infrastrukturplanung/Flächenmanagement. Zusätzlich wird die Nachhaltigkeit vertieft (in Kursen wie Nachhaltigkeitswissenschaft und Evaluation, Systemtheorie und vielen weiteren). Für mehr Infos schaut Ihr Euch am besten das Modulhandbuch und den Studienverlaufsplan an:  http://www.hochschule-bochum.de/studienangebot/bachelor/bachelor-nachh-entwicklung/studverlaeufe-modulhandbuch.html

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Vor allem vielseitig! Kein Tag ist wie der andere. Mal haben wir nur Fächer unserer Vertiefung, an einem anderen Tag dann zusätzlich eine Sprache und dann gibt es immer wieder Nachhaltigkeitsseminare, die teilweise einen halben oder einen ganzen Tag dauern. Praktika, Seminare und klassische Vorlesungen wechseln sich ab. So kann man selbst Sachen ausprobieren, mit dem Kommilitonen und Kommilitoninnen diskutieren oder einfach in die Vorlesung gehen. Aber keine Sorge, dazwischen hat man auch mal frei.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Ich finde es toll, dass wir Einblicke in so viele Bereiche bekommen. Am einen Tag besucht man Mathe/Physik am anderen ein Ethikseminar. Es ist schön sich nicht nur auf einen Bereich zu beschränken. Ich denke das Studium lehrt zusätzlich Weitsicht und bringt sehr viel für die Persönlichkeitsbildung. Wir werden zwar keine Experten in einer Disziplin, aber wir lernen verschiedene Disziplinen verstehen und verknüpfen zu können. Außerdem finde ich die Anzahl der Studierenden unseres Studiengangs optimal. Die Gruppen sind recht klein und man lernt schnell alle kennen – was schön ist, wenn man aus einer weiter entfernten Stadt kommt und so schnell Kontakte knüpfen kann.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

In den Semestern, die ich bis jetzt besucht habe, war keine Woche wie die andere. Mal hat man ein Seminar jede Woche, ein anderes ist als Blockseminar gedacht, Übungen und Praktika sind teilweise nicht jede Woche. Man muss sich also an die Dynamik gewöhnen. Auch der Zeitaufwand, den man für die einzelnen Fächer benötigt, ist total unterschiedlich. Zwar bekommt man für viele Fächer jeweils 5 ECTS, doch der benötigte Aufwand für eine gute Note ist teilweise sehr unterschiedlich. Außerdem hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir Kurse wie Wirtschaftsethik oder Kunst/ Ästhetik und Kreativität haben (beide im dritten Semester) – das komplette Modulhandbuch hab‘ ich dann doch nicht vor Studienbeginn gelesen.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Offenheit, sich nicht immer auf einen Lösungsansatz beschränken, sondern vielseitig denken, Teamfähigkeit und Neugierde. Außerdem muss man sich bewusst sein, dass man das Studium nicht mit der Schule vergleichen kann – auch nicht an einer Fachhochschule. Man muss sich die Zeiten, in denen man lernt gut einteilen, Disziplin haben und selbstständig arbeiten können. Aber keine Sorge, die Bereitschaft dazu und das Bewusstsein, dass es so sein wird, reichen – nach dem ersten Jahr weiß man bzw. sollte man wissen, wie das alles läuft. Sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen ist wichtig!

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Ehrlich gesagt schien mir der Studiengang einfach interessant, und mir war es egal in welcher Stadt er dann letztendlich gelehrt wird. Ich tendierte zwar generell zu einer Fachhochschule, aber da es den Studiengang in dieser Form nur an der Hochschule Bochum gibt, musste ich auch nicht lange überlegen. Heute bin ich aber immer noch mit der Wahl zufrieden. In der Hochschule gelehrte Inhalte sind ziemlich praxisnah, ein Praxissemester ist miteingeplant und die Größe ist total angenehm: Keine weiten Wege zwischen den einzelnen Vorlesungsräumen, recht enger Kontakt zu den Lehrenden und wie gesagt lernt man schnell viele Leute kennen. Demnach viel persönlicher und weniger anonym als an Universitäten.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Je nach Vertiefungsrichtung ist das natürlich unterschiedlich. Mit der Vertiefung „Infrastrukturplanung und Flächenmanagement“ kann man in Ingenieurbüros, aber auch in Ministerien oder beispielsweise dem Landratsamt arbeiten. Auch die Arbeit bei Start – Ups oder anderen innovativen Unternehmen ist denkbar. Nachhaltige Entwickler sind in großen Unternehmen mit Nachhaltigkeitsabteilung oder in der Entwicklungshilfe gefragt. Auch sich selbstständig zu machen ist nicht ausgeschlossen.

So richtig auf einen Bereich kann man sich nicht beschränken, das war eine grobe Auswahl. Außerdem ist aufbauend auf den Bachelor ein Masterstudium möglich, wodurch man sich nochmals vertiefen kann.


Marina (International Business and Management, deutsch-russisch)

1. Wie bist du zu deinem Studium gekommen?

Nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau entschloss ich mich die erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und wo macht man es am besten? Im Studium. Also habe ich mich über die verschiedenen Studiengänge informiert und das passende für mich herausgesucht.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Der Studiengang IBM (International Business and Management) hat mir direkt zugesagt, da er vielfältig ist und einen engen Bezug zu Sprachen hat.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Es handelt sich um Fächer mit einem Bezug zu Wirtschaft ( BWL/ VWL Fächer ). Ein Auslandsjahr ist ein Pflichtbestandteil des Studiums. Eine Menge Fächer, wie Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsstatistik oder Kostenrechnung, erfordern viel rechnen und mathematisches Denken. Es gibt aber wiederum welche, wie Recht oder Grundlagen des Personalmanagements, die eher Theorie beinhalten.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Man geht zu den Vorlesungen, am besten bereitet man die Fächer sowohl vor als auch nach. Es ist dann hilfreich in der Klausurphase und man muss den Stoff sich nicht innerhalb kürzester Zeit einprägen.

Man sollte aber auch nicht vergessen, dass man noch jung ist und das Leben in vollen Zügen genießen muss. Freunde, Parties, Kino, Urlaub… ;)

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Mir gefällt die freie Zeiteinteilung und die Selbstständigkeit.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, dass die mathematischen Fächer mir so sehr gefallen werden. Ich hatte noch nie ein besonderes Interesse am Rechnen, allerdings im Studium gehören die Fächer, wo das Rechnen ein wesentlicher Bestandteil ist, zu meinen Favoriten.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Am wichtigsten ist das Interesse an dem Fach. Wenn man sich für das eigene Studienfach interessiert und gerne in die Vorlesungen geht, fällt es leichter zu lernen und dementsprechend die Klausuren zu bestehen. Man muss ein gewisses Interesse für ökonomische Zusammenhänge zeigen (z.B. Wie funktioniert ein Unternehmen?).

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Wieso Fachhochschule und keine Uni? Mir gefällt es, dass eine FH kleiner ist. Die Hörsäle/ Seminarräume sind deutlich kleiner als an einer Universität. Dementsprechend fühlt man sich mehr eingebunden in der Vorlesung. Außerdem hat man einen engeren Bezug zu den Professoren.

Wieso HS Bochum? Da mein Studiengang im Umkreis nur an der HS Bochum angeboten wird.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Es gibt viele Möglichkeiten nach dem Studium einen passenden Arbeitsplatz zu finden, solange das Unternehmen einen wirtschaftlichen Bezug hat.


Bente (International Business and Management, deutsch-englisch)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

Nach meinem Abitur habe ich direkt angefangen zu studieren. Meine Geschwister waren zu dem Zeitpunkt bereits im Studium und so habe ich bereits erste Einblicke erhalten, wie ein Studium ablaufen kann. Das hat meine Wahl zum Studium bekräftigt.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

Mir hat es schon immer Spaß gemacht, Englisch zu sprechen und wollte deswegen auch etwas auf Englisch studieren. Da mich auch wirtschaftliche und mathematische Themen interessiert haben, war es für mich eine gute Kombination aus den beiden Feldern. Als ich beim Hochschultag in Münster die Vorstellung eines ähnlichen Studienganges besuchte, war mir klar, dass ich IBM studieren wollte.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

Viele BWL Grundlagen wie Wirtschaftsmathe, -recht oder Marketing, sowie die Wirtschaftsfremdsprache. Außerdem werden Schlüsselkompetenzen wie Wissenschaftliches Arbeiten und Projektmanagement vermittelt. Im dritten Studienjahr wählt man Schwerpunkte aus verschiedenen Modulen. Danach geht es für ein Jahr an eine ausländische Hochschule.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Morgens fahre ich entweder um 8 oder 10 Uhr mit der U-Bahn zur Hochschule und habe dann Vorlesungen bis ca. 16.00 Uhr. Dann arbeite ich die Vorlesungen des Tages zu Hause nach, um am Wochenende genug Freizeit zu haben. Anschließend gehe ich zum Sport oder treffe mich mit Freunden.

5. Was gefällt dir besonders am Studium?

Mir gefällt besonders, dass internationale Bezüge innerhalb des Studiums hergestellt werden und dass die Hochschule Bochum viele Möglichkeiten zur Weiterbildung und zum Engagement bereitstellt. Außerdem kann man sich seine Zeit frei einteilen, sowie eine neue Stadt und ein neues Umfeld erkunden.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich hätte nicht erwartet, dass das Selbststudium so viel Organisation und Selbstdisziplin erfordert.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Motivation und Durchhaltevermögen, sowie Interesse an dem gewählten Studienfach.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Mir hat die Vorstellung gefallen, an einer Fachhochschule zu studieren, da es so einen besseren Kontakt mit den Professoren und Dozenten gibt. Die Hochschule Bochum habe ich gewählt, weil ich gerne nach Bochum ziehen wollte und weil die Einteilung des Studiums in Verbindung mit dem Auslandsjahr mir sehr gut gefallen hat.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Das Studium bietet die Möglichkeit, in jedem wirtschaftlichen Bereich zu arbeiten durch die BWL-Grundlagen-Ausbildung in den ersten zwei Jahren und die Vertiefung im dritten Jahr. Die Vertiefungen, die zur Auswahl stehen sind z.B. Controlling, Personalmanagement oder Kostenmanagement.


Celina (Nachhaltige Entwicklung)

1. Wie bist Du zu Deinem Studium gekommen?

In der elften Klasse war ich mit meiner Schule auf der Messe „Vocatium“. Dort hat sich unteranderem die Hochschule Bochum vorgestellt und dort habe ich zum ersten Mal auch von dem Studiengang Nachhaltige Entwicklung gehört. Die Informationen, die ich bekommen habe zu dem Studiengang haben mir sehr gut gefallen und dann habe ich mich schlussendlich für diesen Studiengang entschieden.

2. Wieso hast Du Dich für den Studiengang entschieden?

In der zehnten Klasse habe ich einen Schüleraustausch in die USA gemacht. Dort ist mir so richtig bewusst geworden wie viele schwerwiegende Umweltverschmutzungen es gibt, vor allem ist mir dort das Müll- und Plastikproblem besonders aufgefallen. Daraufhin habe ich meinen Alltag immer nachhaltiger gestaltet. Doch das hat mir nicht gereicht und ich möchte mehr bewirken, deshalb möchte ich die Nachhaltigkeit mit in meinen Beruf integrieren. Somit war für mich klar „Nachhaltige Entwicklung“ zu studieren, um so die Nachhaltigkeit auch im Beruf anwenden zu können.

3. Was sind die Inhalte des Studiums?

In den ersten beiden Semestern werden Grundlagen vermittelt im Bereich der Nachhaltigkeitswissenschaften mit den Modulen „Grundlagen der Nachhaltigkeit“ und „Wissenschaftstheorie und Ethik der Nachhaltigkeit“. Zudem erhält man Grundlagen im naturwissenschaftlichen Bereich mit „Physikalischen-Mathematischen Grundlagen“ und „Biologie und Chemie“. Der wirtschaftswissenschaftliche Bereich wird auch abgedeckt mit „Betriebsorganisation“, „Nachhaltiges Wirtschaften im Betreib“ und Nachhaltige Ökonomie“. Dazu werden noch Soft Skills vermittelt durch die Kurse „Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren“ und „Projektmanagement“. In den ersten beiden Semestern kann man auch noch zwischen den Sprachkursen Englisch und Spanisch wählen. Ab dem dritten Semester wählt man dann die Vertiefungsrichtung. Zur Auswahl stehen „Wirtschaftswissenschaften“, „Infrastruktur und Flächenmanagement“ sowie „Ingenieurswissenschaften“. Neben der Vertiefungsrichtung hat man auch noch Module zur Nachhaltigkeit, wie z.B. „Systemtheorie“ oder „Klimawandel und globale Umweltveränderungen“.

4. Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Mein Studienalltag ist sehr abwechslungsreich. Man hat jeden Tag unterschiedliche Module, mal ein Labor-Praktikum oder interessante Seminare. Bei den Seminaren kann man sich mit seinen Kommilitonen austauschen, um zusammen Themen zu besprechen und Lösungen zu finden. Zwischen den Vorlesungen kann man bei schönem Wetter auf der Wiese hinter der Hochschule entspannen oder im Wald spazieren gehen.

5. Was gefällt Dir besonders am Studium?

Das Studium „Nachhaltige Entwicklung“ ist intradisziplinär, somit lernen wir aus vielen Bereich etwas. Es ist sehr vielfältig und abwechslungsreich, das gefällt mir besonders gut. Man kann aus jeder Vorlesung etwas mitnehmen und es ist spannend, da bei jedem Thema der Bezug zur Nachhaltigkeit hergestellt wird. Dazu sind die Dozenten bemüht die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen und ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

6. Was hättest Du so nicht erwartet?

Ich habe nicht erwartet, dass es so viel Stoff ist, denn man in kürzester Zeit lernen muss. An die Erwartungshaltung muss man sich gewöhnen, doch wenn man das geschafft hat und sich einen Zeitplan aufstellt, kann man den Stoff mit Erfolg lernen.

7. Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Man sollte ehrgeizig sein und sein Ziel im Studium nie aus den Augen verlieren. Wenn man das vor Augen hat, wird einem das Studieren leichter fallen. Wie erwähnt ist Zeitmanagement auch sehr entscheidend und Teamfähigkeit. Doch man sollte sich auf keinen Fall zu sehr unter Druck setzen, mit der Zeit findet man in das Studium hinein, lernt die Abläufe kennen und dann fällt alles einfacher.

8. Wieso die Hochschule Bochum?

Die Hochschule Bochum ist die einzige Hochschule, die den Studiengang „Nachhaltige Entwicklung“ anbietet, somit habe ich mich sofort für die Hochschule entschieden. Dazu finde ich es gut an einer Fachhochschule zu studieren, da die Theorie mit der Praxis sehr gut verknüpft wird und die Studiengänge sind kleiner. Die Hochschule versucht auch immer mehr die Nachhaltigkeit in den Fokus zu setzen mit vielen interessanten Projekten. Zudem sind die Dozenten sehr engagiert, besonders im Bezug auf die Nachhaltigkeit.

9. Und welche Berufe können im Anschluss mit dem Abschluss ausgeübt werden?

Im Anschluss an das Studium kann man viele verschieden Berufe ausüben. Welchen Beruf man ausüben wird kann man im vorneherein nicht genau sagen, da das auch sehr abhängig ist von der gewählten Vertiefungsrichtung. Mit der Vertiefung „Wirtschaftswissenschaften“ kann man zum Beispiel in Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit arbeiten. In Ingenieurbüros kann man mit der Vertiefungsrichtung „Infrastruktur und Flächenmanagement“ arbeiten. Um sich für seinen späteren Beruf noch genauer zu spezialisieren kann man an der Hochschule in Bochum nach dem Bachelor den Master „Nachhaltige Entwicklung“ studieren.