Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Manchmal lernen Schüler Dinge, mit denen sie auf den ersten Blick nur wenig anfangen können. Nach einem Besuch des Schülerlabors am Campus Velbert/ Heiligenhaus verändert sich das. „Mindestens einmal im Schulhalbjahr besuchen die Lehrer der entsprechenden Fächer diese Einrichtung“, erzählt Susanne Weidemann, Lehrerin für das Fach Naturwissenschaft-Technik an der Gesamtschule Heiligenhaus. „Hier erfahren die Mädchen und Jungen, was sie mit den Grundlagen, die sie gelernt haben, praktisch anfangen können.“ Der Blick auf das Schulfach verändert sich dabei.

„Mädchen sind richtig gut!“

Mädchen sind zunächst unsicher, ob sie das Schulfach wählen sollen. Wenn sie es tun, sind sie leistungsstark: „Ich begegne dem Klischee, dass Mädchen zurückhaltend und Jungs forsch sind, so unglaublich oft; es bestätigt sich so selten“, betont sie dabei. Das zeigt sich eben auch beim Besuch des Schülerlabors.
Und er hat grundsätzlich einen hohen Stellenwert: „Wir kommen mal aus dem Schulgebäude raus und schnuppern so ein bisschen in die Erwachsenenwelt an der Hochschule. Die Schüler nehmen diese Besuche sehr ernst. Das zeigt sich schon daran, dass sie an diesen Tagen besonders pünktlich sind“, lächelt Susanne Weidemann.

„Die Arbeit im Schülerlabor tut uns gut!“

Die Gesamtschule Heiligenhaus ist immer bestrebt, außerschulische Lernpartner zu finden. „Es ist uns wichtig, Themen praktisch zu veranschaulichen. Es ist sehr unproblematisch, den Besuch des Schülerlabors in den Schulalltag zu integrieren und gleichzeitig sehr wertvoll. Den Besuch bereite ich natürlich mit den Schülern vor und begleite sie. Vor Ort übernimmt ein Mitarbeiter der Hochschule die Arbeit.“

Mit den Jugendlichen der 9. Klasse besucht die Lehrerin seit 2009 den Campus Velbert/ Heiligenhaus und schätzt dabei die technisch modern eingerichteten Experimentierräume. Geforscht wird dann zum Beispiel mit Lego-Robotern, die programmiert werden müssen. Für die Gesamtschule und die Schüler sind die Ausflüge ins Schülerlabor eine ganz große Bereicherung - übrigens so sehr, dass einige Schüler mittlerweile selbst an der Hochschule studieren.

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