Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Tipps und Informationen, die Sie während des Studiums benötigen:

Studienhandbuch (hier finden Sie alle wichtigen Informationen von A wie Anmeldung bis Z wie Zulassung zur Praxisphase)

Moodle, meine BO, Pinwand

Moodle

Bei Moodle handelt es sich um eine E-Learning-Plattform, die von vielen Hochschulen genutzt wird, so auch von der HS BO. Sie wird in fast allen Lehrveranstaltungen eingesetzt. Manchmal "nur" um Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen; aber auch um komplette Praktika innerhalb von Moodle zu bearbeiten, die im System auch bewertet werden. Deshalb ist der sichere Umgang mit Moodle zum Studium unerläßlich. Unbedingt zu beachten ist die rechtzeitige Bearbeitung / Einreichung von Übungen und Praktika. Nach Ablauf der Frist (minutengenau) ist keine Bearbeitung / Hochladen von Ausarbeitungen mehr möglich.
Der Zugang zu Moodle erfolgt über ihren Hochschulaccount. Bei der erstmaligen Anmeldung erfolgt die automatische Registrierung in Moodle. Die Zugangskennungen zur Anmeldung zu den Kursen werden von den jeweiligen Dozenten zu Beginn der Lehrveranstaltungen bekannt gegeben. Es kann auch mehrere Gruppen innerhalb eines Kurses geben. Bitte überprüfen sie, ob sie auch wirklich Teilnehmer des gewünschten Kurses / Gruppe sind, da es unterschiedliche Einschreibemethoden gibt. Im Zweifelsfall bitte den Dozenten oder Mitarbeiter ansprechen.

meineBO

Unter meineBO müssen sie sich mit ihrem Hochschulaccount einloggen, um Zugriff auf die Selbstbedienungsfunktion, das CIS - Campus-Informations-System, das Web-Mail-Interface (Oracle Convergence), auf die Download-Seiten des Fachbereichs, des ISD und der Campus IT und die Pinnwand (s.u.) zu haben.

  • Selbstbedienungsfunktion: Hier melden sie sich zu Prüfungen und Testaten an und ab. Außerdem können sie Studienbescheinigungen erstellen.
  • Download-Seiten des Fachbereichs Geodäsie: Klausuren, Gesetzestexte, Bedienungsanleitungen, QVM (Verwendung und Berichte).
  • Campus-IT: Downloadmöglichkeit und Anleitungen für VPN-Client, AntiVirus-Programm, MATLAB, Nutzung von eduroam und Einrichtung seines Email-Programms.

Pinwand

Hier veröffentlichen die Mitarbeiter und Dozenten des Fachbereichs Geodäsie Mitteilungen für die Studierenden. Das können Hinweise zu Lehrveranstaltungen oder Prüfungen sein. Die tägliche Kontrolle sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Studierenden gehören.


Wie lerne ich?

Allgemeines

Für viele Studierende bedeutet der Studienbeginn eine enorme Umstellung, insbesondere der direkte Übergang von der Schule zur Hochschule ist für die meisten eine organisatorische Herausforderung. Die bisher angewandten Lernmethoden funktionieren u. U. nicht mehr und der Lernstoff wird deutlich umfangreicher.

Daher ist eine gute Selbstorganisation unabdingbar. Dazu sei gesagt dass es unzählige Strategien gibt, und ein jeder sich selbst die für ihn passende finden muss.

Im Folgenden sollen jedoch ein paar Tipps genannt werden, die den Studienstart erleichtern können:

Vor- und Nachbereitung

Sich stupide in die Vorlesung zu setzen und den Lehrstoff erst eine Woche vor der Klausur genau anzugucken oder das Skript erstmalig in der Fragestunde zur Klausur aufzuschlagen führt am Ende im Regelfall dazu, dass es kurz vor den Klausuren stressig wird. Selbst wenn es zum Bestehen ausreichen sollte, ist man doch mit dem Ergebnis unzufrieden. Zudem ist eine Vor- und / oder Nachbereitung zum Teil auch Voraussetzung für die Teilnahme an den bzw. Anerkennung der Praktika. Deswegen ist eigenverantwortliche Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes wichtig. Wie viel Zeit dafür aufgewendet werden sollte, steht im Modulhandbuch.

Lerngruppen

Das Lernen in Gruppen kann effektiv sein. So gibt es vielleicht Kommilitonen die in einem Fach besser mitkommen als man selbst oder die Lehrinhalte im Vergleich zum Dozenten anders oder auch verständlicher erklären können. Dazu sei auch gesagt: gegenseitiges Erklären hilft nicht nur demjenigen der zuhört, sondern auch dem der erklärt.

Die Hochschule Bochum unterstützt dies durch die 24/7-Öffnungszeiten, sodass man sich zum Beispiel auch am Wochenende zum Lernen verabreden kann.

Zeitmanagement

Um nicht den Überblick zu verlieren wann welche Veranstaltung stattfindet oder bis wann eine Ausarbeitung abzugeben ist, und um sich dabei gleichzeitig auch noch ein Leben außerhalb der Hochschule zu bewahren, ist Zeitmanagement und eine detaillierte Terminplanung hilfreich.

Freistunden während der Vorlesungszeiten eignen sich nicht nur für den Mensabesuch sondern auch zum Lernen, Ausarbeitungen schreiben oder zur Recherche.

Literaturangaben

Natürlich ist das recherchieren im Internet einfach und zum Teil auch sicherlich wichtig und notwendig, jedoch wird in vielen Fällen die Fachliteratur eindeutiger, richtig und umfangreicher sein und sollte daher nicht unbeachtet bleiben. Viele Dozenten geben in ihren Veranstaltungen Hinweise auf einführende Literatur. Ansonsten kann diese Information im Regelfall der Modulbeschreibung entnommen werden.

Altklausuren

Mit Altklausuren zu lernen kann in vielen Fällen sehr sinnvoll sein. Daher werden von den meisten Dozenten Altklausuren oder zumindest Probeklausuren zur Verfügung gestellt und durch den Fachschaftsrat allen Studierenden zugänglich gemacht. Im FB-Portal können die verfügbaren Klausuren heruntergeladen werden.

Tutorien

Für einige Veranstaltungen, wie beispielsweise Mathematik, werden Tutorien von Studierenden höherer Semester oder wissenschaftlichen Mitarbeitern angeboten. Hier haben Sie neben Vorlesung, Übung und Praktika die Möglichkeit den Lernstoff zu vertiefen, sicherer zu werden oder Fragen zu stellen.

Wenn Sie der Meinung sind, ein begleitendes Tutorium für eine Lehrveranstaltung sei notwendig, können Sie das natürlich dem jeweiligen Dozenten, dem Dekanat oder dem Fachschaftsrat mitteilen. Gibt es genügend Fürsprecher und jemanden der das Tutorium übernehmen kann, steht dem im Regelfall nichts entgegen.


Lernen (Bibliothek, PC-Pools etc.)

Lernräume

Die Hochschule bietet durch die 24/7 Öffnungszeiten den Studierenden jederzeit die Möglichkeit zu lernen. Als Räume stehen der weiße Raum im C-Gebäude gegenüber der Studienbüros und Arbeitsplätze in den Bibliotheken zur Verfügung. Wenn keine Veranstaltungen anstehen, kann auch in den Seminarräumen und PC-Pools des Fachbereiches gelernt werden. Die Belegung der Räume ist anhand der Raumbelegungspläne an den Türen ersichtlich. Bei gutem Wetter kann man sich im AStA-Shop auch Picknickdecken leihen und so auf der Wiese hinter der Mensa an der frischen Luft lernen.


Wissenschaftliches Arbeiten

Vorgaben für Ausarbeitungen und Berichte

Im Rahmen des Studiums müssen diverse Ausarbeitungen und Berichte erstellt werden. Das umfasst auf der einen Seite Ausarbeitungen zu Praktika und Übungen, in denen die jeweiligen Ergebnisse dargestellt und erläutert werden. Auf der anderen Seite müssen aber auch umfassende Berichte, wie Praxisphasenberichte, Projektberichte und zu guter Letzt Bachelor- bzw. Masterarbeiten angefertigt werden. Für beide Arten gibt es inhaltliche und formale Vorgaben, die im folgenden pdf erläutert werden. Die Checkliste am Ende des pdfs sollte vor Abgabe jeder schriftlichen Arbeit durchgearbeitet werden.

Vorgaben für Ausarbeitungen und Berichte


Klausuren und Prüfungen

Modulprüfungen oder Teilprüfungen bestehen im Fachbereich Geodäsie meistens aus einer Klausur, aber auch eine Hausarbeit oder mündliche Prüfung ist möglich. Welche Prüfungsformen angeboten werden, steht im Modulhandbuch beschrieben. Werden hier mehrere Prüfungsformen angeboten, so entscheidet sich der zuständige Professor für eine dieser Formen, es besteht jedoch die Möglichkeit eine andere aufgelistete Prüfungsform beim zuständigen Professor anzufragen.

  • Prüfungstermine
  • An- und Abmeldungen zu Klausuren und Testaten, Fristen, Krankheit uvm.
  • Prüfungsversuche
    Jede Modulprüfung, die nicht bestanden, also mit 5,0 bewertet wurde, muss wiederholt werden. Es ist möglich jede Prüfung zwei Mal zu wiederholen, also insgesamt drei Mal anzutreten. Im Verlauf des Studiums ist es jedoch möglich einmalig einen vierten Versuch zu beantragen. Die Beantragung zu einem weiteren Prüfungsversuch muss unmittelbar nach der Eintragung des dritten Fehlversuches beim  Prüfungsausschuss beantragt werden, da sonst die Exmatrikulation erfolgt.
  • Zugelassene Hilfsmittel
    Jeder Prüfer legt selbst fest, welche Hilfsmittel er für seine Klausur zuläßt. Dies kann von keinem Hilfsmittel über Taschenrechner bis hin zu Skripten, Vorlesungsmitschriften und Formelsammlungen sowie Fachliteratur reichen. Handys, Smartphones, Tablets und Notebooks sind generell verboten.
    Manche Klausuren werden auch (teilweise) an Desktop-Computern des Fachbereichs geschrieben.
    Die Informationen über die zugelassenen Hilfsmittel werden im Schaukasten des Prüfungsausschusses bekannt gegeben.

Praxisphase und Bachelorarbeit

Im letzten Semester des Studiums muss eine zwölfwöchige Praxisphase absolviert werden. Dieses fachbezogene Praktikum muss in einer Behörde, einer Ingenieurgesellschaft bzw. einem Ingenieurbüro oder einem Unternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkten bzw. Fachabteilungen Vermessung und /oder (Geo‐)Informatik absolviert werden.

Zulassung zur Praxisphase

Nach den Vorgesprächen mit der Praxisphasenstelle, müssen Sie sich die „Bescheinigung über die Zulassung zur Praxisphase in den Bachelor‐Studiengängen Geoinformatik oder Vermessung“ beim Studienbüro unterzeichnen lassen. Mit der Zulassungsbescheinigung sowie der „Checkliste für die Praxisphase (PPH) in den Bachelor‐Studiengängen Geoinformatik oder Vermessung“ suchen Sie sich eine Professorin/einen Professor, der Ihre Praxisphase betreuen soll.

Der Praxisphasenvertrag

Falls von der Praxisphasenstelle kein eigener Vertrag zur Verfügung gestellt wird, sollte aus versicherungstechnischen Gründen dieser Mustervertrag geschlossen werden. Der Vertrag sollte im Original sowohl bei der Praxisphasenstelle als auch bei Ihnen vorliegen. Die Betreuerin/der Betreuer Ihrer Praxisphase sollte eine Kopie erhalten.

Praxisphasenbericht und Seminarvortrag

Über die Durchführung der Praxisphase ist ein Seminarvortrag zu halten, aus dem die Aufgaben, Hilfsmittel und Methoden der Praxisarbeit erkennbar werden. Zu dem Vortrag ist eine schriftliche Ausarbeitung im Textumfang von ca. 10 Seiten (bei Abbildungen entsprechend mehr) vorzulegen.

Deckblatt zum Bericht über die Praxisphase
Vorgaben zu dem Bericht über die Praxisphase

English-language documents

Internship agreement (fillable PDF form)
Internship agreement (printversion to fill)

Zeitplanung und Tipps
Um das Studium in der Regelstudienzeit abschließen zu können, wird empfohlen die Praxisphase nicht nach dem 15.08. zu beginnen. Versuchen Sie während der Praxisphase, mit Ihrer Praxisstelle auch ein Thema für eine Bachelorarbeit zu finden. Stimmen Sie sich dazu frühzeitig auch mit Ihrer Betreuerin / Ihrem Betreuer ab.

Bachelorarbeit

Mit der Bachelorarbeit treten Sie in die letzte Phase Ihres Studiums ein. Hier zeigen Sie an einem Thema, das Sie interessiert, was Sie im Studium gelernt haben und zu welcher Leistung Sie fähig sind.
Nachdem zwischen der oder dem betreuenden Professor bzw. Professorin und der oder dem jeweiligen Studierenden Einigkeit bzgl. Thema und Inhalten der Abschlussarbeit besteht, ist diese beim Studienbüro anzumelden (Antrag auf Zulassung zur Abschlussarbeit/Kolloquium). Der/die Studierende erhält danach ein Formular (Zulassung Abschlussarbeit), das ggf. bei einem Arbeitgeber vorgelegt werden kann. Zum Ende der 10‐wöchigen Bearbeitungszeit ist die Abschlussarbeit (einschließlich der vom Betreuer formulierten und unterschriebenen Aufgabenstellung) im Studienbüro vorzulegen. Nur hier erfolgt die fristgerechte Bestätigung des Eingangs. Danach können die Belegexemplare an die Referenten oder Referentinnen weitergereicht werden.

Hinweis zum Druck der Bachelorarbeit:

Sie können in der Druckerei der Hochschule 3 Exemplare Ihrer Bachelorarbeit auf Kosten des Fachbereichs drucken und binden lassen.Hierfür lassen Sie sich bitte vorab im Dekanat (Frau Weimann / Frau Kempka) einen Druckauftrag ausstellen.


Auch für diese drei Prüfungsleistungen (Praxisphase, Bachelorarbeit, Kolloquium) gibt es Voraussetzungen, die der Prüfungsordnung zu entnehmen sind.

 

 


Probleme

Das Wichtigste beim Studium ist Fragen. Sie verstehen etwas nicht? Dann fragen Sie den Dozenten oder dessen Mitarbeiter, Kommilitonen oder höhere Semester. Ist unklar, wer genau Ansprechpartner für eine gewisse Frage ist, oder gibt es sonst irgendwelche Unklarheiten oder Probleme, dann sollten Frau Kempka (Raum A0-10), Frau Weimann (A0-09) oder der Fachschaftsrat weiterhelfen können.


Zweifel am Studium?

Zweifel am Studium?

Studienzweifel sind ganz normal!

Jede Studentin und jeder Student kennt Phasen des Zweifelns, ob

  • das gewählte Studienfach das Richtige ist
  • Studieren den eigenen Fähigkeiten entspricht
  • der angestrebte Beruf tatsächlich den Vorstellungen entspricht
  • das Lernpensum und die Prüfungen zu bewältigen sind
  • nicht doch „was praktisches“ viel besser wäre
  •  …

Wenn sich die Zweifel jedoch festsetzen, dann finden Sie Hilfe bei der Zentralen Studienberatung.