Workshop 1: Migräne & Nackenschmerzen: Was sagt die Evidenz und was tun wir in der Praxis?

Inhalt des Workshops:
Der Workshop gibt eine Übersicht über den Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Migräne als primärer Kopfschmerzerkrankung und zervikalen Schmerzen. Es wird eine klinisch sinnvolle Subgruppierung in einem multidimensionalen Klassifikationsmodell präsentiert und die relevante körperliche Untersuchung aus muskuloskelettaler/manualtherapeutischen Sicht demonstriert. Mithilfe geeigneter Clinical Reasoning-Strategien werden Möglichkeiten eines physiotherapeutischen Managements aufgezeigt.

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Migräne und zervikogenen Kopf- und/oder Nackenschmerzen aus neuroanatomischer, pathophysiologischer und klinischer Perspektive verstehen. Des Weiteren soll der Transfer in die eigene klinische Diagnostik und Intervention bei Kopfschmerzpatienten fazilitiert werden.

Zielgruppe:
lle Teilnehmer mit Interesse an evidenzinformierter Diagnostik und Intervention in der physiotherapeutischen Praxis.

Torsten Kristant

Informationen zu den Referent*innen:

Torsten Kristant ist Physio- und Manualtherapeut, arbeitet zu 35% in seiner Privatpraxis für muskuloskelettale Diagnostik und Manuelle Therapie und zu 65 % als Ausbildungsleiter und Dozent von Manual Therapy Education sowie als Lehrbeauftragter der Hochschule Bochum im Studienbereich Physiotherapie. Torsten ist Mitglied der “International Society for the Study of Pain” (IASP), der “International Headache Society” (IHS) sowie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) und hat ein leidenschaftliches Interesse für Clinical Reasoning, Diagnostik und Klassifikationsmodelle in der Manuellen Therapie.