Workshop 11: Mehr als nur ein Bild – Einführung in die quantitative MRT-Forschung
Inhalt des Workshops:
Dieser Workshop bietet eine verständliche Einführung in die Grundlagen der Magnetresonanztomographie (MRT) sowie in verschiedene MRT-Methoden und Techniken, die in der medizinischen Forschung eingesetzt werden.
Es werden moderne Verfahren vorgestellt, mit denen sowohl die Anatomie als auch die Funktion des Gehirns untersucht werden können. Darüber hinaus wird gezeigt, wie Gewebeveränderungen in der Wirbelsäule und in der Skelettmuskulatur analysiert werden können.
Anhand von Beispieldatensätzen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einer angeleiteten, praxisorientierten Übung selbst Einblicke in die Analyse solcher Daten zu gewinnen und deren wissenschaftliche Aussagekraft besser zu verstehen.
Der Fokus liegt dabei auf Anwendungen in der muskuloskelettalen Forschung. Zusätzlich werden typische Fallstricke und Limitationen in MRT-Studien erläutert, die bei der Interpretation wissenschaftlicher Literatur berücksichtigt werden sollten.
Teilnehmende werden gebeten, nach Möglichkeit einen eigenen Laptop mitzubringen. Eine begrenzte Anzahl an Leih-Laptops kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
Lernziele:
Teilnehmende verstehen die grundlegenden physikalischen und methodischen Prinzipien der Magnetresonanztomographie (MRT).
Teilnehmende können zentrale MRT-Sequenzen sowie grundlegende Auswertungsmethoden für Gehirn, Wirbelsäule und Skelettmuskulatur einordnen und benennen.
Teilnehmende entwickeln ein realistisches Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen MRT-basierter Methoden in der Forschung.
Zielgruppe:
Studierende, Therapeut*innen und Forschende aus der Physiotherapie sowie angrenzenden Gesundheitswissenschaften, die einen ersten fundierten Einblick in MRT-basierte Forschungstechniken erhalten möchten.
Der Workshop richtet sich insbesondere an Teilnehmende ohne oder mit nur geringen Vorkenntnissen in der Bildgebung, die ein besseres Verständnis für die Anwendung und Interpretation von MRT-Daten im wissenschaftlichen Kontext entwickeln möchten.



Informationen zu den Referent*innen:
Dr. Sam Vickery ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Bochum. Er promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und verfügt über fundierte Expertise in Neuroanatomie sowie in der Verarbeitung struktureller MRT-Daten.
Dr. Frederick Junker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Bochum und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der bildgebenden Forschung und deren Anwendung im neurowissenschaftlichen und muskuloskelettalen Kontext.
Lionel Butry ist examinierter Physiotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum. Derzeit promoviert er im Bereich der Neurowissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und besitzt umfassende Erfahrung in der Erhebung und Analyse multimodaler MRT-Daten.