Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Vom Straßenbauer zur Elektrotechnikerin in zweieinhalb Stunden

Die Regionalbüros der Hochschule Bochum haben bereits im September ihre Arbeit aufgenommen und befinden sich aktuell in der Phase der Vernetzung.

Dazu gehören nicht nur die Unternehmen an sich oder die Schulen, sondern auch flankierende Institutionen, wie die Kreishandwerkerschaft. Die Kreishandwerkskammer kennt jeder. Die Kreishandwerkerschaft ist hingegen nicht jedem ein Begriff.

„Als regionale Unternehmerorganisation des Handwerks ist die Kreishandwerkerschaft Ruhr das Sprachrohr und die Interessenvertretung ihrer Innungen und der Mitgliedsunternehmen in Bochum, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und darüber hinaus."

Genau aus diesem Grund ist sie als Netzwerkpartner für die Regionalbüros Witten und Hattingen ein wertvoller Partner.

Beim Besuch vor Ort führte Geschäftsführer Johannes Motz die Kolleginnen der Hochschule, Dr. Rebecca Burke und Luisa Kopp-Schweinsberg, stolz durch die Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft. Unter realen Bedingungen lernen die Auszubildenden im Bereich Straßen- und Tiefbau mit Geräten und Materialien umzugehen. Die Kanalbauer können in einer extra angelegten Baustelle mit vier Metern Tiefe realen Arbeitsbedingungen besonders nahekommen. Auch die Wetterfestigkeit wird geschult, denn die Baustellen befinden sich draußen.

Die Tischler und Elektroinstallateure haben es da schon deutlich besser. Denn sie dürfen drinnen ihre Ausbildungsinhalte erlernen. Die Kreishandwerkerschaft bietet den Auszubildenden in allen Bereichen stets die modernsten Techniken und Technologien. Oft sind diese nicht vollumfänglich in jedem Betrieb vorhanden, wodurch die überbetriebliche Unterweisung in der Kreishandwerkerschaft so wertvoll wird.

Nach dem zweieinhalb stündigen Rundgang sind sich alle Beteiligten sicher, die Kreishandwerkerschaft gehört ab sofort zum Netzwerk der Regionalbüros. Herzliche willkommen!