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Besuch bei Architektur und Technik

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erstmals an der Hochschule Bochum

Besuch bei Architektur und Technik

Warfen gemeinsam einen Blick auf die Architektur-Ausbildung in der BlueBox der Hochschule Bochum: Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (3.v.r.), Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock (3.v.l.), Kanzler Markus Hinsenkanp (2.v.l.), Architektur-Dekan Prof. Gernot Schulz (links), sowie die Vizepräsidenten Prof. Dr. Andrea Mohnert und Prof. Dr. Michael Schugt (2.v.r.).

Sichtlich Freude hatte Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen beim Betrachten einiger architektonischer Modelle, die Studierende als Vorschläge zur Verschönerung der Hochschule Bochum gemacht hatten. Ihre Entwürfe zeigen, wie die Hauptverkehrsachse, eine von Norden nach Süden führende Magistrale ansprechender gestaltet werden könnten. Am 7. Februar besuchte die Landesministerin für Kultur und Wissenschaft erstmals Bochums größte Fachhochschule und stellte sich persönlich vor.

Architektur-Dekan Prof. Gernot Schulz erregte das Interesse der Ministerin auch mit dem speziellen Ausbildungskonzept in Bochum, bei dem sich die Studierenden aller Semesterjahrgänge in der "BlueBox" in großen offenen Arbeitsräumen begegnen und austauschen. "Oft sind es ganz grundlegende praktische Dinge wie das Zuschneiden von Modellteilen, das die Jungen von den Älteren lernen", erklärte er der Ministerin.

Bei ihrem Kennenlernbesuch, bei dem der Weg von Isabel Pfeiffer-Poensgen übrigens auch über die Magistrale der Hochschulgebäude vorbei am SolarCar-Team, dem Hörsaalneubau und Informationen zu verschiedenen Institutionen der Hochschule führte, widmete die Ministerin dem Internationalen Geothermierzentrum besondere Aufmerksamkeit.
Zentrumsleiter Prof. Dr. Rolf Bracke erläuterte die großen Herausforderungen, die insbesondere die Versorgung der Rhein-Ruhr-Region mit Wärme in Zeiten der Umstellung von Kohlekraftwerken auf erneuerbare Energien darstellen und beschrieb die Pläne des Geothermiezentrums, wie es zu dieser "Jahrhundertaufgabe" beitragen will. Interessiert verfolgte die Ministerin auch die Überlegungen der Hochschule, das Geothermiezentrum institutionell weiterzuentwickeln.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock nutzte die Gelegenheit, die anstehenden Herausforderungen und die mit ihnen verbundenen Erwartungen der Hochschule an dsas Wissenschaftsministerium in Themenfeldern wie Digitalisierung, Regionalisierung und Industrie 4.0 anzusprechen. "Unsere Gespräche waren offen und vertrauensvoll. Da sehen wir auch dem nächsten Besuch von Ministerin Pfeiffer-Poensgen gern und erwartungsvoll entgegen!"